Die besten Sportarmbänder im Test 2016 / 2017

Der Markt der Sportarmbänder wird auch in Deutschland immer größer und die Geräte selbst werden immer raffinierter, leichter und einfach smarter. Wir haben mehr als 40 Sportarmbänder der renomierten Hersteller für Sie getestet und unabhängige und objektive Testberichte für Sie erstellt. So wird, mit der Hilfe unseres Tests und unseres Kaufratgebers die Auswahl des besten Armbands für Ihre individuellen Ansprüche ein leichtes.

Übrigens: Die Anschaffung eines Sportarmbands wird von vielen Krankenkassen gefördert!

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Unsere Testsieger

Mit diesen Armbändern können Sie nichts Falsch machen. Aus unseren Tests sind diese Bänder und Clips als unsere Testsieger hervor gegangen.

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Testsieger mit int. Herzfrequenzmessung

Suchen Sie ein Armband mit integrierter optischer Herzfrequenzmessung sind diese Modelle eine sehr gute Wahl. Ausnahme: Ein besonderer Preis-Tipp ist das Polar Loop (ohne optische Herzfrequenzmessung) das sehr günstig im Handel erhältlich ist und mit einem Brustgurt zu Herzfrequenmessung kombiniert werden kann.

Hinweis: Sie können die Tabelle durch wischen nach links und rechts vollständig durchscrollen.
garmin vivosmart hrFitbit Charge 2polar loop

Garmin Vivosmart HR

Fitbit Charge 2

Polar Loop

 2. Platz

 Neuer Testsieger!

 Preis-Tipp

"2. Platz mit guter Herzfrequenzmessung und bis zu 50m Wasserdicht." "Unser aktueller Testsieger, mit hochwertiger Optik, guter Herzfrequenzmessung und klasse App.""Der Preis-Leistungs-Tipp mit sehr vielen Funktionen für die man sonst tiefer in die Tasche greifen muss."
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Laufeinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsbalken
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsalarm
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • 10 Tage Batterielaufzeit
  • 20m wasserdicht
ab ca. 120,00€*ab ca. 149,00€*ab ca. 59,00€*

Kundenwertung:

769 Bewertungen

Kundenwertung:

111 Bewertungen

Kundenwertung:

843 Bewertungen

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Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »

Testsieger ohne int. Herzfrequenzmessung

Benötigen Sie keine ständige Herzfreqenzmessung am Handgelenk sind diese Armbänder eine sehr gute Wahl. Beim Garmin Vivofit 2 kann darüber hinaus ein Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz genutzt werden.

Hinweis: Sie können die Tabelle durch wischen nach links und rechts vollständig durchscrollen.
garmin vivofit 2Fitbit Chargejawbone up move

Garmin Vivofit 2

Fitbit Charge

Jawbone UP Move

 Testsieger

 Kundenempfehlung

 Einsteiger-Tipp

"Unser aktueller Testsieger, sehr genau und der beste Allrounder im Testfeld." "Der Topseller in den USA (12.000+ Käuferbewertungen). Sehr schlicht und mit klasse App!""Guter und sehr günstiger Einsteiger-Tracker mit den nötigen Grundfunktionen und klasse App."
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • Inaktivitätsbalken
  • 1 Jahr Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
  • Misst Schritte, Distanzen, Stockwerke, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • bis 6 Monate Batterielaufzeit
  • Spritzwasserfest
  • sehr gute App
ab ca. 79,00€*ab ca. 89,00€*ab ca. 20,00€*

Kundenwertung:

301 Bewertungen

Kundenwertung:

161 Bewertungen

Kundenwertung:

338 Bewertungen

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Inhaltsverzeichnis

Empfohlene Modelle nach Nutzergruppen

Wir orientieren unsere Empfehlungen für Sie an Ihrer jeweiligen Nutzergruppe: von Hobby-Sportlern über Fortgeschrittene bis hin zu leistungsstarken Profis. Selbstverständlich erheben wir damit keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit: Wer sich jedoch in einer der geschilderten Sportlergruppen wiederfindet, wird mit den hier von uns empfohlenen Sportarmbändern sicher eine gute Wahl treffen.

  • Selbst-Optimierer und Self-Tracker:

    Sie treiben nur gelegentlich Sport, würden aber gerne wissen, ob Sie sich insgesamt ausreichend bewegen? Zudem interessiert Sie zu erfahren, ob Sie optimal schlafen? Sie möchten Ihre Vitalwerte kontrollieren und auch die Kalorien, die Sie zu sich nehmen? Kurz gesagt: Sie wollen sich selbst optimieren und sich zu einem gesünderen Leben motivieren. Die absolute Genauigkeit der gemessenen Daten steht für diese Zwecke nicht im Fokus, sondern das entsprechende Sportarmband sollte vor allem Alltagstauglichkeit beweisen.

    Unsere Empfehlung: Wählen Sie ein komfortables Sportarmband, das auch ohne Display auskommt. Die mittlere Preisklasse genügt. Sie analysieren Ihre gemessenen Daten anschließend per App oder via Computer.

    Fitbit Flex 2 » Fitbit One » Jawbone Up Move » Jawbone UP2 »

  • Hobby-Sportler:

    Auch hier sind absolut präzise Daten nicht das Zentrum des Interesses. Denn Sie trainieren, um sich einen Ausgleich zum Alltag zu schaffen, einfach weil es Spaß macht und um ein bisschen in Bewegung zu bleiben. Etwa zwei bis drei Mal pro Woche starten Sie Ihr Workout und Ihr Armband soll dabei helfen, Sie zum Dranbleiben zu motivieren.

    Unsere Empfehlung: Für Sie als Hobby-Sportler reicht ein günstiges Sportarmband mit simplen Basisfunktionen vollkommen aus. Die zusätzliche Option der Pulsmessung und anschließende Auswertungen Ihrer Daten am Computer runden den hilfreichen Trainingspartner für Sie ab.

    Fitbit Flex 2 » Fitbit One » Jawbone Up Move » Jawbone UP2 »

  • Ambitionierte Sportler:

    Die absolute Genauigkeit der Messdaten steht für Sie im Fokus? Dennoch sollte der Tragekomfort nicht hintanstehend? Natürlich ist es wichtig, dass die Daten im Anschluss detailliert am Computer ausgewertet werden können. Der Akku muss außerdem mit einer langen Laufzeit überzeugen.

    Unsere Empfehlung: Ambitionierten Sportlern mit größerem Budget legen wir ein hochwertiges Sportarmband mit umfassender Ausstattung nahe. Optionale Pulsmessung sollte nicht fehlen. Falls Sie zudem GPS zu nutzen möchten, greifen Sie am besten zu einem Trainingscomputer.

    Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivofit 2 » Garmin Vivoactive HR »

  • Profi-Sportler:

    Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten Nutzergruppen legen Sie als professioneller Sportler besonderen Wert auf exakte Messdaten. Außerdem ist Ihnen ein perfektes Trageerlebnis unerlässlich, ebenso wie einfache Handhabung des Sportarmbandes während Ihres Trainings. Natürlich sollte der Akku mindestens so lange durchhalten wie Sie selbst. Somit spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle, da Sie von dem Gerät täglich optimale Leistung erwarten.

    Unsere Empfehlung: Sie als Profi profitieren von einem hochwertigen Sportarmband. Pulsmessung und GPS-Funktion sind für Sie unverzichtbar.

    Garmin Vivoactive HR » Polar v800 » Polar m400 »

  • Kaufberatung

    Mittlerweile bietet der Markt eine derart breit gefächerte Auswahl, dass wir Ihnen bei der Kaufentscheidung gerne behilflich sein möchten: Einerseits liefern unsere Testberichte Ihnen einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Modelle. Des Weiteren klärt die folgende Kaufberatung offene Fragen und stellt Ihnen viele nützliche Informationen rund um das Thema Sportarmbänder bereit.

    Welche Ziele haben Sie?

    Im Vorfeld des Kaufes steht natürlich die Frage, wofür das neue Sportarmband zum Einsatz kommen soll. Nicht außer Acht zu lassen sind dabei insbesondere auch die langfristigen Ziele. Der genaue Verwendungszweck lässt dann im Anschluss ohne Probleme auf den richtigen Funktionsumfang Ihres Armbandes schließen. Tipp: Lesen Sie zu diesem Thema unsere Empfehlungen für die vier hauptsächlichen Nutzergruppen von Sportarmbändern, unter anderen Profis und Hobby-Sportler.

    Der Preis

    Sowohl der grundlegende Funktionsumfang als auch die gewünschten Features bestimmen die Preisklasse Ihres neuen Gerätes. Bereits ab einem Einstiegspreis von nur 50 Euro können Sie einfache und dennoch solide Sportarmbänder erwerben. Der Rahmen des mittleren Preissegmentes spannt sich von 89 bis hin zu 199 Euro. Wie unser Test zeigt, beginnt die Klasse sehr umfangreicher Modelle bei 250 Euro.

    Design

    Bedenken Sie beim Kauf eines neuen Sportarmbandes außer den bisher erwogenen Punkten vor allem eines: Sie werden es die meisten Zeit des Tages und häufig sogar nachts am Handgelenk mit sich tragen. Das Design des Gerätes stellt daher einen wesentlichen Faktor dar. Natürlich legen Menschen unterschiedlich viel Wert auf Ihr Äußeres. Dennoch sollte Ihr Sportarmband zu den meisten Outfits und Situationen passen, sodass Sie nicht gezwungen sind, bei manchen Gelegenheiten aus optischen Gründen darauf zu verzichten.

    Die handelsüblichen Modelle unterscheiden sich dahingehend immens. Schick und modern wirkt etwa das Jawbone Up2, während beispielsweise das Garmin Vivofit 2 auch optisch mehr auf Funktionalität setzt. Das Fitbit Flex 2 erscheint zurückhaltend dezent. Jawbone bringt aus visuellen Gründen mit dem Up3 ein großes Spektrum variabler Looks auf den Markt, die eher an gewöhnlichen Schmuck als an ein Sportgerät erinnern.
    Ihr individueller Geschmack entscheidet ebenso wie die Örtlichkeiten und Veranstaltungen, die zu Ihrem Alltag somit auch bald zum Einsatzgebiet Ihres neuen Sportarmbandes gehören. Es erleichtert bestimmt die Entscheidung, Ihr neues Armband vor dem Kauf bei einem Händler direkt vor Ort anzuprobieren. Allerdings liefern Fotos und Videos von höchster Qualität auch virtuell einen guten Eindruck.

    Tragekomfort

    Über die Qualität des Tragekomforts entscheidet vor allem das Material des Armbands. Mittlerweile besteht ein Großteil der Armbänder aus weichem Kunststoff, so auch das Garmin Vivofit 2, das Samsung Gearfit oder das Fitbit Flex. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre scheinbare Schwerelosigkeit aus: Beim Tragen sind sie extrem leicht und kaum spürbar. Einen deutlich geringeren Tragekomfort bieten andere Modelle, deren Armbänder aus hartem Kunststoff gefertigt sind, etwa das Jawbone Up24 oder auch LG Lifeband. Ein derart wenig flexibles Armband kann sich in alltäglichen Situationen störend bemerkbar machen, zum Beispiel für Menschen, die viel an Tastaturen arbeiten. Der Tragekomfort ist allerdings ein sehr subjektiver Punkt, was die eine Person massiv stört, fällt der anderen nicht einmal auf. Daher geht hier nichts über ausgiebiges Probetragen direkt an Ihrem Arm.

    Selbst wer sein neues Sportarmband bei einem Onlineshop, wie etwa unserem Partner-Versandhändler Amazon.de, bestellt, hat in der Regel die Möglichkeit, den Artikel für kurze Zeit testweise zu tragen und bei Nichtgefallen zu retournieren. Im Praxistest der Sportarmbänder befasst sich auch mit dem Thema Tragekomfort noch einmal in aller Ausführlichkeit.

    Tipp: Wir empfehlen Ihnen, Ihr neues Sportarmband rund um die Uhr zu tragen! Die Resultate Ihrer Messdaten werden viel genauer und deutlich aussagekräftiger, je häufiger Sie das Armband anlegen. Da nahezu alle Bänder Spritzwasser sicher abweisen, ist auch der Einsatz unter der Dusche ohne Probleme möglich.

    Display

    Die verschiedenen Arten von Displays in der Übersicht.

    Die aktuellen Modelle unterscheiden sich auch im Bereich ihrer Displays signifikant. Manche Geräte verzichten völlig darauf, so etwa das Jawbone Up2 oder das Fitbit Flex 2. Andere kommen mit einem schlichten farblosen Display daher, wie das Garmin Vivofit 2 und das Polar Loop. Mit farbigem OLED oder AMOLED Display sind hochwertige High-End-Geräte ausgestattet. Das Garmin Vivoactive HR gehört ebenso dazu wie das Samsung Gear Fit 2. Jene Sportarmbänder, die über ein integriertes Display verfügen, bieten natürlich einen entscheidenden Vorteil: Sie können alle Daten (wie beispielsweise die Anzahl Ihrer Schritte) jederzeit unkompliziert ablesen. Produkte ohne Display ermöglichen den Zugriff auf die Werte einzig via App.

    Einen Kompromiss stellt das Fitbit Flex 2 dar, das zwar ohne wirkliches Display auskommt, den aktuellen Schrittstand aber durch die Hilfe von fünf kleinen Einzel-LEDs anzeigt. Ob monochrom oder in bunten Farben leuchtend und ob mit oder ohne Touch-Funktion: diese Fragen der Ausstattung obliegen neben Ihrem persönlichen Geschmack vor allem auch Ihrem Budget. Zu bedenken gilt allerdings in jedem Fall, dass Armbänder mit integriertem Display gewöhnlich über eine geringere Akkulaufzeit verfügen – und je aufwendiger die grafischen Darstellungen, desto mehr Akku wird natürlich verbraucht.

    Funktionsumfang

    Sowohl Schrittzähler als auch Distanzmessung gehören zu den Grundfunktionen eines Sportarmbandes. Außerdem gilt die Angabe verbrauchter Kalorien mittlerweile als gängiger Standard. Aktuelle Geräte weisen jedoch eine weitläufige Ausstattung nützlicher Zusatzfunktionen auf. Zu diesen allgemein üblichen Tools gehören etwa:

    • Schrittzähler
    • Distanzmesser
    • Uhrzeit und Datum
    • Herzfrequenzmessung
    • Zuweisung der Tagesziele
    • Gestenfunktion
    • Messung des Kalorienverbrauches
    • Aktivitätserinnerung
    • Musiksteuerung
    • Überwachen des Schlafes
    • Benachrichtigungsfunktion
    • Verbindung per App
    • Social Media Fähigkeit
    • Kompatibilität mit Smartphones

    Über zusätzliche Features wie etwa einen Vibrationsalarm verfügen Modelle wie das Garmin Vivosmart HR oder das Jawbone UP2 & UP3. Die Alarmfunktion ermöglicht es, den Nutzer in einer günstigen Schlafphase zu wecken. Außerdem warnt die Vibration beispielsweise bei zu lange andauernder Bewegungslosigkeit.

    Das Samsung Gear Fit 2 gilt in Kombination mit einem Samsung Smartphone schon nahezu als kleine Smartwatch. Es kann auf seinem strahlend hellen AMOLED-Display eingehende Anrufe melden, den Musik-Player bedienen, Benachrichtigungen anzeigen und nebenbei auch noch die Herzfrequenz messen!

    Welche Funktionen sind wirklich nötig, welche möglicherweise überflüssig? Das hängt wieder von Ihren individuellen Einsatzzielen ab. (Weiterführende Hinweise zu dieser Frage finden Sie weiter oben in diesem Ratgeber.) Möchten Sie lediglich Ihre Schritte zählen, so reicht ein simples Gerät wie beispielsweise das Fitbit Flex. Wer hingegen mit dem Sportarmband auch gleich eine Uhr oder teilweise sogar gleich das Smartphone ersetzen will, wird zahlreiche weitere Basisfunktionen benötigen. Lesen Sie dazu am besten in aller Ruhe unsere Testberichte zu den einzelnen Sportarmbändern. Sie informieren über alle Funktionen und Features im Detail.

    Akkulaufzeit

    Unumstritten liegt in der Akkulaufzeit ein Aspekt, der bei der Kaufentscheidung in keinem Fall außer Acht gelassen werden sollte. Mehrere Gründe sprechen für die Wichtigkeit einer möglichst langen Akkulaufzeit:

    • 1. Ständiges Aufladen ist nervig.
    • 2. und zudem nicht immer möglich.
    • 3. Dadurch können Lücken in der Aufzeichnung Ihrer Daten entstehen.

    Die meisten Sportarmbänder kommen mit einer Akkuladung über drei bis sieben Tage aus. Im Vergleich mit der Akkulaufzeit moderner Smartphones beeindruckt diese sehr gute Leistung.

    In diesem Bereich stellt das Garmin Vivofit 2 ein absolutes Ausnahmemodelle dar: Laut Herstellern soll es ein ganzes Jahr hindurch ohne zwischenzeitliche Aufladung durchhalten. Der Grund dafür liegt in zwei austauschbaren Knopfzellen, die das Gerät betreiben.

    Wasserdichte

    Ein wasserresistentes Armband bietet zweifelsohne den großen Vorteil, dass der Nutzer es nur selten einmal ablegen muss. Allerdings sind die meisten Modelle lediglich vor Spritzwasser geschützt, was auf die komplexen elektronischen Komponenten zurückgeht. Wer also häufig mit Wasser in Kontakt kommt (etwa bei vielem Duschen, Schwimmen oder auch schlicht dem Hang zur Vergesslichkeit) und das Sportarmband so selten wie möglich ausziehen möchte, tätigt mit dem Erwerb eines wasserfesten Gerätes eine sinnvolle Investition. Das Garmin Vivofit 2 überzeugt mit höchster Wasserfestigkeit bei bis zu 50 Metern Tiefe.

    Hersteller und deren Produkt-Portfolio

    Gemeinhin spielt dieses Kriterium für den Großteil aller Sportler eine unwesentlichere Rolle. Es kann jedoch an Bedeutung gewinnen, denn Sportarmbänder sind häufig auf sinnvolle Weise mit anderen Geräten derselben Marke kompatibel. So lassen sich etwa Garmin vivofit und vivosmart mit einem Herzfrequenzmesser der Firma Garmin oder auch mit einer GPS-Uhr des Herstellers verbinden. Diese Konnektivität kann den Funktionsumfang des Grundgerätes in erheblichem Maße steigern.

    Fitbit und Withings etwa besitzen eine integrierte Waage in ihrem Produktportfolio. Diese ermöglicht der App, das aktuelle Gewicht mit zu berechnen. Ein Gear Fit der Marke Samsung zeigt Ihnen in Kombination mit einem Android Smartphone Informationen über eingehende Anrufe oder Benachrichtigungen an.

    Kompatibilität

    Eine wichtige Frage ist natürlich, ob sich das Sportarmband überhaupt mit Ihrem Smartphone verbinden lässt. Die entsprechende App sollte für das verwendete Betriebssystem funktionieren, sonst macht der Kauf keinen Sinn. In diesem Bereich ist es unerlässlich, sich gleich vorab umfassend zu informieren und die Auswahl möglicher Geräte in dieser Hinsicht zu beschränken. Unsere Tabelle bietet Ihnen einen schnellen Überblick. Das Samsung Gear Fit weist beispielsweise ausschließlich mit Android Smartphones Kompatibilität auf. Benutzer von Windows Phones sind häufig eingeschränkt, denn die wenigstens Apps sind mit diesem Betriebssystem vereinbar.

    Android kompatible Geräte »
    iPhone und IOS kompatible Geräte »
    Windows Phone kompatible Geräte »

    Die App

    Was Sie bisher gelesen haben, macht nur die Hälfte der wesentlichen Kriterien aus. Der andere Teil liegt in der App. Denn sie sammelt alle Daten und wertet sie aus. Dieser wichtige Fakt macht die App zum Herzstück eines Sportarmbandes. Unkompliziert und intuitiv sollte eine App zu bedienen sein, und Ihnen außerdem zahlreiche Informationen übersichtlich bereitstellen. Nur so können Sie den vollen Funktionsumfang Ihres Armbandes ausschöpfen.

    Beispielsweise Jawbone hat eine vorzügliche App kreiert, die im Up2, Up Move und Up3 zum Einsatz kommt – diese hat uns im Test immer wieder beeindruckt. Sie zeigt bereits auf dem Startbildschirm einen Blick auf alle Aktivitäten sowie Ihren Schlaf in Form eines Balkendiagramms. Ein Klick genügt, und sofort sind alle Informationen problemlos ablesbar. So muss es sein!

    Modell Name der App Kompatibilität
    Samsung Gear FitSamsung Gear Fit Manager und Samsung S Healthnur Samsung-Geräte
    Fitbit Flex, Charge, Charge HR, Zip, SurgeFitbitiOS, Android
    Sony Smartband SWR10 & SWR30Lifelog und Smart ConnectAndroid
    Garmin Vivofit 1 & 2, Vivosmart, VivoactiveGarmin Connect MobileiOS, Android
    Jawbone UP, UP24, MoveJawbone UP AppiOS, Android
    Polar Loop & Polar TrainingscomputerPolar FlowiOS, Android

    Einführung ins Thema

    Vorteile eines Sportarmbandes

    Die Frage nach Sinn und Unsinn eines Sportarmbandes ist berechtigt. Die Produkte gehören in den letzten Jahren zum Trend der sogenannten Smartwear-Generation. Allein in den USA wurden über drei Millionen Geräte verkauft. Zu den eindrücklichsten Verkaufsargumenten gehört der gesundheitliche Nutzen, da Sportarmbänder zur Bewegung motivieren.

    Überdies belegen Studien fundiert, dass wir uns zu wenig bewegen. Menschen, die sich durch Schreibtisch Arbeit und insgesamt durch sitzende Tätigkeiten zu wenig bewegen, ziehen einen Nutzen aus Sportarmbändern. Denn die Geräte erinnern an das nötige Maß an Bewegung und arbeiten mit einem Belohnungssystem, das die Motivation nachweislich fördert.

    So wird das Sportarmband zu einem erschwinglichen Personal-Trainer, der den Nutzer überall hin begleitet. Es analysiert das Training, gibt nützliche Hinweise und dokumentiert alle Erfolge. Dadurch motiviert es Sie nicht einzig, sich mehr zu bewegen, sondern vor allem auch, am Ball zu bleiben! Zudem ermöglicht es durch Apps, alle Resultate mit dem sozialen Umfeld zu teilen und zu vergleichen.

    Die Verbindung aus Sportarmband und Herzfrequenzmessung steigert die Effizienz Ihres Cardio-Trainings: Sie behalten den Überblick ohne sich zu unter- oder überfordern.

    Für wen eignen sich Sportarmbänder

    Grundsätzlich profitiert jeder, der sich vermehrt bewegen und seine Aktivität dokumentieren möchte. In unserer Kaufberatung finden Sie einen Leitfaden zur Auswahl des optimalen Geräts.

    Vor allem Sportmuffel und Hobby-Sportler ziehen einen zusätzlichen Nutzen aus dem Tragen eines Sportarmbandes: Es erinnert daran, keine Gelegenheit zur Bewegung auszulassen.

    Aber auch Leistungssportler und professionell Trainierende benötigen einen größeren Funktionsumfang und somit auch ein üppigeres Budget. Dann aber profitieren sie vom den akkuraten Daten zu Ihrem Workout.

    Verschiedene Arten von Sportarmbändern

    Welche Geräte und Varianten zählen wir zu den Sportarmbändern? Im folgenden Abschnitt sagen wir ihnen das genau.

    Fitness-Armband

    Ein Fitness-Armband ermöglicht es Ihnen Ihre körperliche Fitness zu messen. Diese Armbänder können am Handgelenk oftmals den gesamten Tag und in der Nacht getragen werden. Damit der Tragekomfort möglichst bequem ist, sind sie häufig sehr leicht und mit einem kleinen Display ausgestattet. Sie können mit verschiedenen Funktionen ausgestattet sein, die in den häufigsten Fällen mit einer App für das Smartphone zusammenarbeiten. Gemessen wird von ihnen das Level von Aktivitäten. So sind nahezu alle mit einem Schrittzähler ausgestattet. Weitere Funktionen können die Distanzmessung, Herzfrequenzmessung und die Schlafanalyse sein.

    Je nach den unterschiedlichen Ausstattungen und Funktionen können die Preise sehr stark variieren. Beispielsweise sind einfache Geräte schon ab ungefähr 30 Euro erhältlich. Mit umfangreicheren Funktionen und einer integrierten Herzfrequenzüberprüfung oder umfangreichen Softwarefunktionen der dazugehörigen Smartphone-App können bis zu 200 Euro betragen.

    Sportuhren

    GPS-Sportuhren zeigen Ihnen direkt auf einem größeren Display als wie bei den Fitness-Armbändern die Auswertungen verschiedener Messungen an. Ebenso können direkt am Display dieser Sportuhren verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Die Ausstattung der Funktionen sind bei Sportuhren ebenfalls umfangreicher. Die Sportuhren können beispielsweise über unterschiedliche Modi für verschiedene Sportarten verfügen. Auch die Zusammenarbeit mit mehreren Apps für diese Modi und Sportarten ist oftmals möglich. Zusätzliche Funktionen sind bei Sportuhren ähnliche Funktionen einer Smartwatch, wie zum Beispiel Telefonfunktionen, Kalender, Nachrichten, Musik und Anderes mehr. Dadurch, dass die Sportuhren ein deutlich größeres Display haben und auch über ein höheres Gewicht verfügen, sind diese Uhren nicht so bequem und einfach zu tragen, wie die Trainingsarmbänder. Dieses kann sich besonders bemerkbar machen, wenn Sie die Sportuhr rund um die Uhr und auf Dauer tragen möchten.

    Sportuhren verfügen in den häufigsten Fällen über dieselben Funktionen wie die Fitness-Armbänder, wie beispielsweise Schrittzähler, Distanzmessung, Pulsmesser und Herzfrequenz. Die Distanz wird bei den GPS-Sportuhren über den integrierten GPS-Sender gemessen. Dabei wird in den meisten Fällen angezeigt, wie weit und wie schnell Sie gelaufen sind. Die Messung des Pulses bzw. der Herzfrequenz wird entweder am Handgelenk oder direkt auf der Brust vorgenommen. Oftmals muss dann der entsprechende Brustgurt als Zubehör zu der Sportuhr dazu gekauft werden.

    Trainingscomputer

    Eine besondere Variante der GPS-Sportuhren sind regelrechte Trainingscomputer. Zu diesen High-End-Modellen werden auch Laufuhren hinzugezählt. Diese Sportuhren sind für den Einsatz auch unter extremen Bedingungen ausgestattet. Sie verfügen über eine sehr umfangreiche Ausstattung. Nicht selten sind diese GPS-Sportuhren mit vielen Spezialfunktionen für verschiedene Sportarten ausgerüstet. Zusätzlich zum GPS sind diese Sportuhren mit der Positionsfindungs-Funktion GLONASS ausgerüstet. GLONASS ermöglicht eine wesentlich exaktere und zuverlässigere Positionsfindung.

    Viele Modelle sind in ihrer Bauart deutlich robuster hergestellt. Oftmals werden auch sehr viel hochwertigere Materialien als beispielsweise der bei anderen Modellen verwendete Kunststoff, wie beispielsweise Stahl und Saphirglas. Die Garmin fenix 3 ist beispielsweise so eine GPS-Sportuhr aus sehr hochwertigen Materialien. Aufgrund der besseren Funktionsausstattung und den oftmals höherwertigen Materialien liegen die GPS-Sportuhren preislich in einem höheren Segment. Sie sind ab ungefähr 150 Euro bis zu 450 Euro und mehr erhältlich. Möglicherweise kommt noch der Kauf des Brustgurtes hinzu. Bei einigen Modellen ist der Brustgurt aber auch schon im Liederumfang mit enthalten.

    Pulsuhren

    Pulsuhren gab es schon lange vor der Herstellung von Fitness-Armbändern oder sogar Smartphones. Diese „einfachen“ Uhren waren zunächst nur zur Messung des Pulses bzw. der Herzfrequenz gedacht. So werden auch heute noch Pulsuhren angeboten, deren ausschließliche Funktion das Anzeigen der genauen Herzfrequenz ist. Diese Messung des Pulses soll dabei möglichst exakt sein. Das genaue Messen der Herzfrequenz erfolgt in den häufigsten Fällen über einen Brustgurt. Möglich sind aber auch Pulsuhren ohne Brustgurt. Moderne Pulsuhren können aber ebenfalls mit zahlreichen erweiterten Funktionen oder GPS ausgestattet sein. Die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Angeboten der verschiedenen Hersteller sind sehr fließend. Günstige Pulsuhren mit einer einfachen Ausstattung sind schon ab ungefähr 30 Euro erhältlich. Hochwertige Pulsuhren, die mit GPS ausgestattet und von daher auch als GPS-Sportuhren anzusehen sind, befinden sich in einem höheren Preissegment. Dieses kann bis zu ungefähr 450 Euro betragen.

    So haben wir getestet

    Ein kurzer Überblick über unsere Kriterien beim Test der Sportarmbänder zeigt Ihnen, worauf es uns ankommt. Zu den entscheidenden Punkten gehören:

  • Verarbeitung und Lieferumfang

    In unserem Test haben wir natürlich besonders viel Augenmerk auf die Qualität der Verarbeitung, der verwendeten Materialien und Bauteile gelegt. Denn was nützen die besten Features und Funktionen wenn man das Band aufgrund von Verarbeitungsfehlern nicht richtig nutzen oder nur unbequem Tragen kann. Der Lieferumfang spielt ebenfalls eine Rolle – wenn auch keine so große. Ein Ladekabel und eine Anleitung in deutscher Sprache sind aber muss.

  • Features und Funktionen

    Die Features und Funktionen sind das was ein gutes Sportarmband ausmacht. Deshalb haben wir im Test alle Features und Funktionen genau unter die Lupe genommen und objektiv auf Ihre Tauglichkeit sowie die Stärken und Schwächen hin getestet.

  • Bedienung und Anwendung

    Abert auch die einfache Bedienung und Anwendung spielt ebenso eine wichtige Rolle wie ausgereifte Features und Funktionen. In unserem Test haben mindestens zwei Testpersonen jedes Armband auf seine praxistaugliche Bedienung hin geprüft und bewertet. Denn was nützen die besten Funktionen wenn sie praktisch nicht Anwendbar bzw. nutzbar sind.

  • Motivation

    Auch die Motivation ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Die kleinen smarten Coaches am Handgelenk sollen ja vor allem eines: Motivieren mehr Sprot zu machen! Wir haben bei jedem Modell eingeschätzt wie hoch wohl die (dauerhafte) Motivationsförderung sein wird. Hierzu sind vor allem das setzen von Anreizen, Belohnungen, Challanges und Community-Features wichtig.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis

    Aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für die allermeisten ein sehr wichtiges Kriterium – so auch für uns. Denn wieso sollte man für Sportarmband X unnötig viel Geld in die Hand nehmen, wenn es Sportarmband Y, zum gleichen Preis genauso gut oder sogar besser machen kann. Bei diesem Punkt unseres Tests haben wir die Geräte natürlich immer in Relation zu Zielgruppe und Anwendungsbereich gesetzt. Beispielsweise kann so auch ein sehr teurer Trainingscomputer eine sehr gute Note im Preis-Leistungs-Verhältnis erreichen.