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Das Fitbit Ace 2 im Test

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fitbit  ace 2 testDas US-amerikanische Unternehmen Fitbit Inc. aus San Francisco ist einer der weltweit größten und bekanntesten Hersteller von Activity-Trackern, Smartwatches und Fitness-Armbändern. Dass der Hersteller jede Käufergruppe bedienen will, sieht man vor allem am 2018 vorgestellten Fitbit Ace. Der robuste Fitness-Tracker ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Wir haben den direkten Nachfolger, das Fitbit Ace 2, in Ruhe getestet und überprüft, ob das Fitness-Armband für Kinder seinen besonderen Anforderungen gerecht wird. Da der neue Tracker ab 6 Jahren geeignet ist, muss er selbstverständlich noch „kinderfreundlicher“ sein als sein Vorgänger.

Weiterführend: Unser Fitness-Tracker Test

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

VorteileNachteile
robustes, kindgerechtes und mitwachsendes Fitness-ArmbandKinder können sich mit Freunden nicht direkt verbinden
anpassbare Optik dank austauschbaren Bändernkein Kalorienzähler enthalten
ausreichende Features für Kinder
Privatsphäre wird zuverlässig geschützt

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Review von 24/7 Tech – youtube.com

Verarbeitung und Lieferumfang

fitbit ace 2 details-1Ein kindgerechtes Fitness-Armband muss viel aushalten. Deshalb ist das Fitbit Ace 2 wasserdicht, besonders robust und tadellos verarbeitet. Mit einem Eigengewicht von 104 Gramm, den Maßen 3 cm x 10 cm x 22,7 cm und dem hautfreundlichen Synthetik-Material bietet das Ace 2 einen hohen Tragekomfort. Optisch erinnert das Fitness-Armband an das Fitbit Alta HR, es besitzt jedoch eine auf Kinder ausgerichtete Ausstattung. Das Tracker-Element in der Mitte wird rundum durch eine Art Stoßfänger geschützt.

Im Handel ist das rund 70 Euro teure Ace 2 in den Farbvarianten Night Sky + Neon Yellow, Traube und Watermelon + Teal erhältlich. Die Farben sind in jedem Fall verspielter und knalliger als bei anderen Modellen und dank der Wechselarmbänder lässt sich die Optik einfach ändern. Es können sogar Armbänder von anderen Fitbit-Modellen verwendet werden und dadurch wächst der Tracker mit den Kindern mit. Im Lieferumfang befinden sich Schnellanleitung und Ladekabel.

Die Features

Das Ace 2 ist bis zu 50 Meter wasserdicht und besitzt ein gut ablesbaren SW-OLED-Display. Mittels Watchfaces (über die Fitbit-App) können die Kinder die Anzeige individualisieren. Besonders praktisch sind die kinderfreundlichen Symbole: Eine aufkeimende Blume und ein wachsendes Monster machen die zurückgelegten Schritte für Kinder greifbarer und sorgen zusätzlich für eine dauerhafte Motivation.

Im Vergleich zum beliebten Vorgänger hat Hersteller Fitbit dem Ace 2 kaum neue Funktionen spendiert. Der Tracker misst die Schritte, zeichnet die Aktivitäten und das Schlafverhalten auf, erinnert die Kinder ans Schlafengehen und weckt sie sogar per Vibrationsalarm auf. Erhält das verbundene Smartphone einen Anruf, vibriert das Ace 2 automatisch.

Der Privatsphäre der Kinder zuliebe gibt es keine Social-Media-Funktionen. Dafür können sich Familienmitglieder und freigeschaltete Freunde über die Fitbit-App mit den Trägern messen. Der Akku hält durchschnittlich 4 bis 5 Tage und diese Angabe können wir nach unserem Test bestätigen. Die Aufladung ist schnell erledigt.

Die Anwendung

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Einrichtung und Synchronisierung

Die kinderfreundliche Version der Fitbit-App ermöglicht eine schnelle Einrichtung. Mit wenigen Klicks ist ein Kinder-Konto eröffnet. Per Bluetooth werden Ace 2 und Smartphone gekoppelt. In der Anwendung werden alle nötigen Ersteinstellungen vorgenommen. Die App hat eine Kinder- und eine Eltern-Ansicht samt Freigabefunktionen. Der Datenaustausch zwischen Fitness-Armband und Smartphone-App funktionierte während unseres gesamten Tests reibungslos. Die App informiert die Kinder über die zurückgelegten Schritte und andere sportliche Leistungen und lässt sich auch von jungen Technik-Anfängern intuitiv bedienen.

Bedienung & Nutzung

Sämtliche Fitness-Armbänder und Tracker aus dem Hause Fitbit lassen sich einfach und zeitsparend bedienen. Im Test stellten wir schnell fest, dass dies ohne Einschränkungen auf das Ace 2 zutrifft. Auch wenn die Zielgruppe bedeutend jünger ist, lässt sich das Fitness-Armband problemlos benutzen und individuell konfigurieren.

Die Bedienung erfolgt über das berührungsempfindliche Touch-Display und über einen seitlichen Knopf am Gehäuse. Die Kinder können über den OLED-Screen wischen oder das Display antippen und unter anderem zwischen den verschiedenen Funktionen hin und her schalten. Ein Knopfdruck auf die Seitentaste bringt die Träger stets zum Homescreen zurück und ein längeres Drücken öffnet die Schnelleinstellungen. Das Fitbit Ace 2 besitzt ein zu jeder Zeit gut ablesbares Display und ein leicht verständliches Menü.

Aufgrund der Wasserdichtigkeit und des Schlaftrackers können die Kinder das Armband die ganze Zeit über tragen. Als Wecker macht das Ace 2 eine gute Figur, denn es weckt die Kleinen nicht mit einem schrillen Ton, sondern mit einem angenehmen Vibrieren. Alle 4 bis 5 Tage benötigt der Akku frische Energie. Im Gegensatz zu anderen Modellen muss der Tracker dazu nicht erst umständlich aus dem Band entfernt werden.

Messungen & Genauigkeit

Aufgrund der besonderen Zielgruppe verzichtet der Hersteller Fitbit auf eine Herzfrequenzmessung und auf einen integrierten GPS-Empfänger. Beides empfanden wir in unserem Test als nicht weiter schlimm, jedoch ist es unserer Meinung nach sehr schade, dass das Ace 2 die verbrannten Kalorien nicht zählt.

Ohne GPS-Empfänger misst das Ace 2 zurückgelegten Distanzen selbstverständlich weitaus weniger präzise als die Konkurrenz. Jedoch spielt die Messgenauigkeit bei einem Kinder-Fitness-Armband höchstens eine sekundäre Rolle. Die Kinder sollen Spaß an der Nutzung haben und so einfach und effektiv als möglich mitbekommen, dass sie sich aktiv bewegen.

Schrittzähler und Schlaftracker funktionierten in unserem Test reibungslos und lieferten in jedem Fall zufriedenstellende Ergebnisse. Darüber hinaus trackt das Fitbit Ace 2 die aktiven Minuten und dies geschieht unserer Meinung nach absolut zuverlässig.

Die Motivation

Das Ace 2 zählt gleich aus mehreren Gründen zu den motivierendsten Fitness-Armbändern im Handel. Zum einen besitzt der Activity-Tracker einen Inaktivitätsalarm und erinnert die Kinder stündlich sich mehr zu bewegen. Zum anderen können die Kinder Abzeichen und Trophäen sammeln und sich mit Familienmitgliedern oder Freunden in Wettkämpfen messen. Durch das Tracking und die erreichten Ziele merken die jungen Träger, dass das aktive Bewegen mehr Spaß macht und sich auszahlt.

Das Fitbit Ace 2 im Test: Das Fazit

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