Der Fitness-Uhren Test: die besten Sport-, Puls- und Laufuhren im Test

Bei Fitness-Uhren handelt es sich um moderne Tools, welche Ihnen zu besseren sportlichen Leistungen, einem aktiveren, fitteren und somit gesünderen Leben verhelfen können. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und Untergruppen, z.B. mit oder ohne GPS, als reine Laufuhren oder Sportuhren die das Tracking unterschiedlichster Sportarten unterstützen.

In der Folge finden Sie unseren Test der besten Fitness-Uhren, bei dem wir aktuelle Modelle genauestens in der Praxis unter die Lupe genommen haben. Neben den Testberichten bieten wir Ihnen außerdem eine übersichtliche und umfangreiche Kaufberatung, die Ihnen Ihre Kaufentscheidung erleichtern soll.

Tipp: Seit einiger Zeit bewilligen Krankenkassen einen Zuschuss für die Anschaffung!

Empfehlungen: Welche Fitness-Uhr passt zu mir? »

Die Testsieger unseres Fitness-Uhr Tests 2017

Folgend finden Sie eine Schellübersich der Modelle, die im Test am besten bewertet wurden. Mit dem Kauf einer Fitness- bzw. Sportuhr aus dieser Tabelle können Sie, unserer Meinung nach, nichts falsch machen.

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Sport- & Fitness-Uhren mit GPSFitness-Armbänder / Fitness-Tracker
Dies sind unsere Testsieger. Diese Uhren richten sich vom Funktionsumfang her an Läufer, Radfahrer und Schwimmer. Sie sind auf die Bedürfnisse von Ambitionierten- und Profi-Sportlern zugeschnitten.
Garmin Forerunner 235Garmin vivoactive HRpolar M400

Garmin Forerunner 235

Garmin vivoactive HR

Polar M400

 2. Platz

  Testsieger!

 Preis-Tipp

"Sehr gute Uhr für Läufer und Radfahrer mit guter Herzfrequenzmessung und klasse App." "Unser aktueller Testsieger, mit sehr vielen Sportfunktionen, guter Herzfrequenzmessung und klasse App.""Der Preis-Leistungs-Tipp mit sehr vielen Funktionen für die man sonst tiefer in die Tasche greifen muss."
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • GPS
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Für viele Sportarten & Activity-Tracking nutzbar
  • Herzfrequenz (am Handgelenk & per Brustgurt)
  • 8 Stunden Akku bei GPS Nutzung
  • 8 Tage+ Akku ohne GPS Nutzung
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • GPS
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Über Apps erweiterbar
  • Für viele Sportarten & Activity-Tracking nutzbar
  • Herzfrequenz (am Handgelenk & per Brustgurt)
  • 10 Stunden Akku bei GPS Nutzung
  • 5 Tage+ Akku ohne GPS Nutzung
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • GPS
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Lauftrainer
  • Für viele Sportarten & Activity-Tracking nutzbar
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • 10 Stunden Akku bei GPS Nutzung
  • 14 Tage+ Akku ohne GPS Nutzung
  • 3m wasserdicht
Kompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows Phone
ab ca. 250,00€*ab ca. 215,00€*ab ca. 140,00€*

Kundenwertung:

769 Bewertungen

Kundenwertung:

111 Bewertungen

Kundenwertung:


843 Bewertungen

Testbericht lesenTestbericht lesenTestbericht lesen
Bei Amazon.de »Bei Amazon.de »Bei Amazon.de »
Diese Modelle werden zwar von einigen Fitness-Uhr genannt, sind aber aufgrund ihres Funktionsumfangs eher als Fitness-Armband oder Fitness-Tracker zu bezeichnen. Sie bieten zwar Sport-Funktionen für Läufer, Radfahrer und Schwimmer sind aber nicht spezialisiert auf diese, sondern eher Allround-Geräte.
garmin vivosmart hrFitbit Charge 2polar loop

Garmin Vivosmart HR

Fitbit Charge 2

Polar Loop

 2. Platz

 Neuer Testsieger!

 Preis-Tipp

  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Laufeinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsbalken
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsalarm
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • 10 Tage Batterielaufzeit
  • 20m wasserdicht
Kompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows Phone
ab ca. 120,00€*ab ca. 149,00€*ab ca. 59,00€*

Kundenwertung:

769 Bewertungen

Kundenwertung:

111 Bewertungen

Kundenwertung:

843 Bewertungen

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Unsere Empfehlungen sortiert nach Nutzergruppen

… oder: Welche Fitness-Uhr passt zu mir?

Im Anschluss finden Sie die Empfehlungen unserer Tester, geordnet nach Nutzergruppen. Unsere Vorschläge sind unverbindlich, dennoch gehen wir davon aus, dass Sie mit unseren Empfehlungen zufrieden sind, sollten Sie einer der folgenden Gruppen zuordenbar sein.

Für jeden Tag: Self-Tracker und Selbst-Optimierer

Sie treiben nur hin und wieder Sport, wollen aber dennoch wissen, ob Sie gesund leben, sich ausreichend bewegen und genug Kalorien verbrennen und überwachen daher stets Ihre Vitalwerte. Die Exaktheit der gewonnenen Messdaten spielt nicht so eine wichtige Rolle, umso mehr der Tragekomfort und das Design.

Empfehlung: Für Sie ist ein gutes Fitness-Armband ohne Display und mit bequemem, alltagstauglichem Band völlig ausreichend. Eine umfangreiche Kaufberatung dazu finden Sie hier.

Fitbit Flex 2 » Fitbit One » Jawbone Up Move » Jawbone UP2 »

Hobby-Sportler

Sie trainieren regelmäßig, üblicherweise zwei bis drei Mal pro Woche, um in Form zu bleiben, sich dabei vom stressigen Alltag zu erholen und abzuschalten. Es geht beim Ablesen der Trainingsdaten ausschließlich um Motivation – die Genauigkeit der ermittelten Messdaten ist wichtig, aber eben nicht essentiell.

Empfehlung: Dem Hobby-Sportler genügt eine vergleichsweise günstige Uhr oder ein hochwertiges Fitness-Armband (ev. mit Pulsmessung) welches auch ohne GPS auskommt.

Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivofit 2 » Fitbit Flex 2 » Polar Loop »

Ambitionierte Sportler

Auch Sie legen großen Wert auf einen hohen Tragekomfort, lange Akkulaufzeit und genaue Messdaten. Eine übersichtliche Auswertung Ihrer Daten ist Ihnen ebenfalls sehr wichtig.

Empfehlung: Der ambitionierte Sportler oder Läufer, sollte zu einer Einsteiger-Sport oder Laufuhr mit GPS und integrierter Herzfrequenzmessung greifen. Haben Sie ihr Smartphone immer dabei, reicht auch ein Modell ohne eigenes GPS, dass dann das GPS des Smartphones nutzt.

Ohne GPS:
Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR »

Mit GPS:
Garmin Vivoactive HR » Polar Trainingscomputer m400 »

Profi-Sportler

Sie legen wahrscheinlich gesteigerten Wert auf optimalen Tragekomfort, lange Akkulaufzeit, exakte Messdaten und einfache Nutzung und Bedienbarkeit während eines Trainings. Kosten sind hier eher nebensächlich, weil die Uhr vermutlich nahezu täglich im Einsatz wäre.

Empfehlung: Der Profi kommt an einer hochwertigen GPS-Sportuhr bzw. speziellen Laufuhr mit Pulsmessung nicht vorbei.

Garmin Vivoactive HR » Polar Trainingscomputer v800 » Garmin Forerunner 235 »

Die Kaufberatung

Welche Ziele haben Sie?

Vorab sollten Sie sich überlegen, wofür Sie Ihre Fitness-Uhr nutzen, wann sie eingesetzt werden soll und welche Ziele Sie langfristig verfolgen. Sind Sie sich über diese Eckdaten im Klaren, können Sie rasch auf den gewünschten bzw. erforderlichen Funktionsumfang des passenden Modells schließen.

Lesen Sie dazu auch unsere Empfehungen »

Der Preis

In erster Linie bestimmen die gewünschten Features und der Funktionsumfang den Preis: mehr Technik bedeutet auch höhere Kosten.

Modelle mit guter Ausstattung sind im Bereich zwischen 89 und 199 Euro erhältlich. Uhren in der Luxus- bzw. Profiversion liegen noch weit darüber.

Der Funktionsumfang

Zu den wichtigsten Grundfunktionen alle Modelle zählen Distanzmessung und Schrittzähler sowie die Anzeige der am Tag verbrauchten Kalorien. Optional sind sie allerdings mit vielen zusätzlichen Funktionen ausgestattet:

Herzfrequenzmessung, Überwachung des Schlafs, Gestenfunktion, Tagesziele zuweisen und Aktivitätserinnerung. Darüber hinaus verfügen einige Geräte über eine Musik-Steuerung, Benachrichtigungsfunktion und Kompatibilität mit dem Smartphone sowie Apps und einen Social-Media-Kontakt.

Welche Funktionen Sie konkret benötigen, hängt natürlich auch vom Verwendungszweck ab (siehe oben).

Überlegen Sie sich vor dem Kauf genau, für welche Zwecke Sie Ihre Fitness-Uhr verwenden wollen und was genau Sie leisten sollte.

Die wichtigsten Funktionen für Sportler

Sollten Sie ein eher ambitionierter bzw. professioneller Sportler sein, der eine zuverlässige Sportuhr für das Training oder den Wettkampf sucht, sind die folgenden Funktionen für wahrscheinlich wichtiger als die zuvor genannten. Deshalb gehen wir hier noch mal auf gesondert darauf ein.

Aktuelle Modelle sind allerdings mit vielen zusätzlichen Funktionen ausgestattet u.a. sind die folgenden Funktionen für ambitionierte Sportler am wichtigsten und sollten dabei sein.

  • Herzfrequenzmessung (Pulsschlag)

    Zu wissen, wie schnell der Puls schlägt, ist für jeden Sportler beim Ausdauertraining eine der wichtigsten Informationen. Der Pulsschlag ist ein Gradmesser für die aktuelle Belastung des Herz-Kreislauf-Systems und ermöglicht Rückschlüsse auf das Level der eigenen Fitness. Je nach Modell wird der Pulsschlag mit optischen Sensoren an der Unterseite der Uhr oder über einen separaten Brustgurt gemessen und die Daten an die Uhr gesendet.

    Bei den günstigen Modellen wird die Herzfrequenz ohne die Möglichkeit weiterer Auswertungen angezeigt. Bei den teureren Modellen ist eine Auswertung und Analyse der gemessenen Herzfrequenz nach dem Training über eine App auf dem Smartphone möglich.

  • Pace (Tempomessung)

    Für manche Sportler ist die erreichte Geschwindigkeit und in welcher Zeit eine bestimmte Strecke zurückgelegt wurde wichtig. Die Messung erfolgt mithilfe der von der Uhr empfangen GPS Daten. Zwischenzeiten, Gesamtzeiten und Rundenzeiten können so komfortabel gemessen und gespeichert werden.

  • Messung der zurückgelegten Distanz

    Nicht nur die Geschwindigkeit, mit der man sich bewegt hat, ist wichtig für die Beurteilung des Trainings. Ebenso aufschlussreich ist immer die zurückgelegte Distanz. Je nach Uhrmodell wird die Entfernung über einen Beschleunigungssensor in der Uhr oder separat am Fuß oder mittels GPS gemessen. Die Messung mittels Beschleunigungssensor erfordert die Eingabe der Schrittlänge und ist dadurch weniger genau.

    Dafür funktioniert diese Messmethode in einer Sporthalle, in der der GPS Empfang eventuell eingeschränkt ist. Nachteil der GPS Messung ist, dass die Uhren mit GPS Empfang in der Regel teurer sind.

  • Funktionen für die Trainings- und Bewegungsanalyse

    Interessante und sinnvolle Funktionen sind die Schrittfrequenzmessung, das Zählen der Schritte und die Registrierung von Vertikalbewegungen. Sportuhren mit diesen Funktionen können in vielen Fällen das Bewegungsmuster des Trägers analysieren und Hinweise für die Verbesserung des Lauf- oder Fahrstils geben, um das Training effektiver und schonender zu gestalten. So sind viele kleine Schritte beim Lauftraining in der Regel besser als wenige lange und schwer Schritte.

  • Integration und Auswertung von Trainingsplänen und Trainingsintervallen

    Wer mit seinem Training ein bestimmtes Ziel, wie zum Beispiel die Teilnahme an einem Langstreckenlauf und nicht nur die Verbesserung der eigenen Fitness verfolgt, trainiert meist mit einem auf das Ziel abgestimmten Trainingsplan. Bei verschiedenen Sport- und Laufuhren können die Trainingsintervalle integriert und abgerufen werden. Ist das Ende eines Trainingsabschnittes oder einer Trainingseinheit erreicht, wird dies mittels Vibrationsalarm oder akustisch angezeigt.

  • Auswertung und Empfehlungen für Ruhepausen (Erholungsratgeber)

    Erfahrene Läufer wissen, dass man nicht durch das Training, sondern durch ausreichende Regenerationsphasen schneller wird. Zu hartes Training, ohne eine ausreichende Zeit der Erholung zwischen den Trainingseinheiten, schadet dem Körper. Eine hilfreiche Funktion ist daher bei einigen Fitness-Uhren die Auswertung der Trainingsdauer und -zeit auf Grundlage derer eine Empfehlung, wie lange die Erholungspause mindestens dauern sollte, gegeben wird.

  • Funktionen für Schwimmsportler

    Schwimmer sind genauso wie Läufer daran interessiert, zu erfahren, welche Strecke sie in welcher Zeit zurückgelegt haben. Leider sind nur wenige Fitness-Uhren in der Lage, die beim Schwimmen zurückgelegte Distanz zu messen. Eine Messmethode zählt die Wende am Bahnende. Ist die Länge der Schwimmbahn bekannt, errechnet die Uhr daraus die Gesamtdistanz (=SWOLF-Wert).

    Andere Uhren registrieren die für eine bestimmte Entfernung benötigten Armzüge. Die präzisesten Messergebnisse liefern Uhren mit GPS Ortung. Die GPS Messung funktioniert in Schwimmhallen jedoch oft nur eingeschränkt oder gar nicht.

Genaue Infos über den jeweiligen Funktionsumfang entnehmen sie unserem Test und den Testberichten.

Design

Beim Erwerb sollten Sie stets bedenken, dass Sie die Uhr unter Umständen täglich und das auch noch fast den ganzen Tag am Handgelenk tragen. Wenn Sie sehr viel Wert auf Ihr Äußeres und ein sportlich-modernes Erscheinungsbild legen, spielt das Design eine wichtige Rolle. Immerhin wollen Sie mit dem Tragen eines solchen Zeitmessers ein Statement setzen.

Für Sportler, die die Uhr nur zum Training oder Wettkampf tragen, ist das Design von nicht allzu großer Bedeutung.

Tipp: Probieren Sie das gewünschte Modell in einem Ladengeschäft an, damit Sie sehen, wie es an Ihrem Handgelenk wirkt. Aber auch anhand hochqualitativer Fotos oder Videos können Sie einen recht guten Eindruck gewinnen.

Tragekomfort

Für den Tragekomfort ist in erster Linie das Material des Armbands verantwortlich, das üblicherweise aus weichem Kunststoff besteht. Dieses federleichte Material sollte beim Tragen am Handgelenk kaum zu spüren sein.

Letztendlich stellt der Tragekomfort aber ein sehr subjektives Kriterium dar, die gewählte Fitness-Uhr sollten daher unbedingt vor dem Kauf anprobiert und konkret mit Drehen und Beugen des Handgelenks getestet werden! Auch wenn Sie Ihr gewünschtes Exemplar bei einem Online-Shop erwerben, haben Sie in der Regel die Möglichkeit, diese nach anzuprobieren und bei Problemen binnen 30-Tagen zurückgeben.

Tipp: Unser Test hat gezeigt, es ist von Vorteil wenn man das Gerät rund um die Uhr trägt, damit sich das Armband optimal an Ihr Handgelenk anpassen kann und sich rasch „einträgt“. Auch die Daten, die von den Mini-Computern ausgespuckt werden, sind umso genauer, je intensiver man die sie nutzt. Da die viele Modelle wasserdicht bzw. spritzwassergeschützt sind, ist das Tragen beim Duschen kein Problem.

Display

Auch im Hinblick auf das Display existieren signifikante Unterschiede. Manche Modelle besitzen ein ganz schlichtes farbloses Display, andere kommen sogar komplett ohne aus. High-End-Produkte sind vielfach mit einem farbigen AMOLED- oder OLED-Displays ausgestattet.

Übersicht über die verschiedenen Displays von Fitness-Uhren.

Der große Vorteil den Uhren mit Display bieten ist, dass Sie alle Informationen, wie etwa die Anzahl der Schritte, jederzeit ablesen können, wohingegen man bei den Modellen ohne Display die Daten nur via App übermittelt bekommt.

Ob das Display nun farbig oder monochrom, mit oder ohne Touch ist, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab und ist außerdem eine Frage des Budgets. Grundsätzlich ist zu bedenken, dass Modelle mit einem Display in der Regel eine verkürzte Laufzeit des Akkus aufweisen.

Akkulaufzeit

Sie sollten beim Kauf darauf achten, dass das Gerät über eine möglichst lange Akkulaufzeit verfügt. Die Vorteile dafür liegen auf der Hand: Häufiges Aufladen ist umständlich und nervig, es erfordert außerdem immer die Möglichkeit, dies tun zu können (was im Urlaub durchaus zu Problemen führen kann). Darüber hinaus kann eine abrupte Unterbrechung der Aufnahmen, falls ein Nachladen vergessen wurde, Lücken bei der Registrierung Ihrer sportlichen Aktivitäten zur Folge haben.

Wie unser Test der Fitness-Uhren zeigt, halten die Akkus mit einer vollen Ladung drei bis sieben Tage. Im Vergleich mit den derzeit gängigen Akkulaufzeiten bei Smartphones ist das durchaus eine respektable Leistung.

Akkulaufzeit mit GPS

Sofern Sie sich für eine Uhr mit GPS interessieren sollten Sie auch hier speziell die Akkulaufzeit bei eingeschaltetem GPS im Auge behalten. Die Top-Modelle unseres Tests erreichen hier eine Laufzeit von bis zu 12 Stunden, was für die meisten Sportler ausreichend sein sollte. Günstige Modelle erreichen aber nur Laufzeiten von 4-6 Stunden, was unter Umständen schon knapp werden kann, falls die Uhr mal nicht vollständig geladen zum Einsatz kommen soll.

Wasserdichte

Wenn Sie sich für eine wasserdichte Sportuhr entscheiden, müssen Sie sie nur selten ablegen. Allerdings sind die meisten Modelle aufgrund der zahlreichen Funktionen und elektronischen Komponenten nur vor Spritzwasser geschützt.

Sollten Sie also etwa Schwimmen oder Tauchen bzw. mit Ihrem Modell einfach duschen wollen (oder wenn Sie zur vergesslichen Sorte Mensch gehören), dann macht der Kauf einer wasserfesten Uhr durchaus Sinn.

Die meisten Fitness- und Sportuhren im Test sind mindestens bis zu 30m wasserdicht. Die höchste Wasserdichte, von bis zu 50 Metern, weisen die Sportuhren von Garmin auf.

Hersteller und deren Produktportfolio

Der Name des Herstellers kann für einige von Bedeutung sein, denn die Uhren sind in vielen Fällen mit anderen Produkten einer bestimmten Marke kompatibel. So lassen sich etwa die Fitness-Uhren von Garmin, wie die Garmin vivoactive HR und die Forerunner 235 problemlos mit einem Garmin Brustgurt zur Herzfrequenzmessung verbinden. Auch die Sportuhren von Polar bieten diese Möglichkeiten.

Es ist ihnen also möglich, den Funktionsumfang Ihres Geräts in erheblichem Umfang zu erweitern.

Fitbit Sportuhren beispielsweise lassen sich mit einer Fitbit Personenwaage verbinden, die es Ihnen erlaubt, mittels App Ihr aktuelles Gewicht sowie den Fett- und Muskelmasseanteil ins Training miteinzubeziehen. Ein Samsung Gear Fit 2 wiederum ermöglicht in Kombination mit einem Android Smartphone die Benachrichtigung über eingehende Postings, Messages und Anrufe.

Im Test sind von uns nur Uhren von etablierten Herstellern berücksichtigt.

Kompatibilität

Ist die gewünschte Uhr mit dem Smartphone kompatibel? Existiert die gewünschte App für das von Ihnen verwendete Betriebssystem? Darüber sollten Sie sich vor dem Kauf ausführlich informieren (siehe Flogende Tabelle), um gegebenenfalls die Auswahl der für Sie infrage kommenden Modelle von vornherein einzuschränken. Natürlich finden Sie die Infos zur Kompatibilität auch in unserem Test.

Die Samsung Gear fit 2 beispielsweise ist ausschließlich mit einem Android Smartphone kompatibel. Oft das Nachsehen haben zudem Nutzer von Windows Phones, da vielen Uhren häufig noch die passende App fehlt.

Android kompatible Geräte »iPhone und IOS kompatible Geräte »Windows Phone kompatible Geräte »

Die App

In der App werden die Messdaten gesammelt und ansehlich aufbereitet. Das macht die App zu einem wichtigen Bestandteil jeder Fitness-Uhr, den wir in unserem Test ebenfalls genau getestet haben. Damit auch Sie den kompletten Funktionsumfang Ihres Geräts voll nutzen, ist es wichtig das App viele Informationen übersichtlich bereitstellt und außerdem weitgehend intuitiv und relativ einfach bedienbar ist.

Nahezu perfekte Arbeit im Hinblick darauf haben Fitbit, Jawbone und Garmin geleistet: Ihre Apps präsentieren bereits auf dem Startbildschirm eine Übersicht über Ihre sportlichen Aktivitäten sowie über Ihren Schlaf als übersichtliches Balkendiagramm.

Wie gut die App im Detail arbeitet erfahren Sie ganz ausführlich im jeweiligen Testbericht.

ModellName der AppKompatibilität
Samsung Gear Fit 1 & 2Samsung Gear Fit Manager und Samsung S Healthnur Samsung-Geräte
Fitbit Flex, Charge, Charge HR, Zip, Surge, Alta, BlazeFitbitiOS, Android
Sony Smartband SWR10 & SWR30Lifelog und Smart ConnectAndroid
Garmin Vivofit 1, 2, 3, Vivosmart, Vivosmart HR, Vivosmart HR+, Vivoactive, Vivoactive HRGarmin ConnectiOS, Android
Jawbone UP, UP24, Move, UP2, UP3Jawbone UP AppiOS, Android
Polar Loop 1 und 2 & Alle Polar TrainingscomputerPolar FlowiOS, Android

 

Einführung ins Thema

Was sind Fitness-Uhren und wie funktionieren diese?

Fitness-Uhren ähneln entweder altbekannten analogen Uhren oder Smartwatches und verfügen über vielfältige Fitness Funktionen und Sensoren zum Aufzeichnen von Bewegungen. Sie werden speziel von Hobby-Sportlern und ambitionierten Sportlern gern genutzt um Training- und Trainingsfortschritte zu Dokumentieren und zu Analysieren.

Einige der Top-Modelle sind mit Programmen für diverse Sportarten, GPS-Tracking und integrierter Herzfrequenzmessung ausgestattet.

Fitness-Uhren sind unter verschiedenen Synonymen in Deutschland bekannt. Unter anderem als Sportuhr, Sportarmband, Laufuhr oder Pulsuhr. Von vielen werden sie auch als Fitness-Tracker, Fintess-Armband, Aktivitätstracker, Activity-Tracker oder auch Schrittzähler-Armband bekannt. Oft ist dabei zwar ein das selbe Gerät gemeint, trotzdem lassen sich die Arten und Bezeichnungen an sich unterscheiden.

Welche Arten von Fitness-Uhren unterscheiden wir?

Fitness-Tracker & -Armbänder

Bei Fitness-Trackern zählen vielfältige Funktionen, wie Schrittzähler, Distanzmessung oder einen Schlafanalyse zählen zu den Standardfunktionen. Die am Handgelenk erfassten Messdaten werden vom Armband an ein Smartphone gesendet, durch eine App ausgewertet und auf dem Smartphone angezeigt.

Dadurch kann die Ausstattung selbst mit Displays oder anderen Anzeigen auf ein Minimum reduziert werden. Daher sind sie sehr leicht und problemlos Tag und Nacht tragbar. Jedoch ist für die Nutzung immer ein Smartphone mit entsprechender App erforderlich.

Die Kosten bewegen sich in einer Preisspanne von etwa 30 bis 200 Euro. Der große Preisunterschied zu Fitness- und Sportuhren ist vor allem im unterschiedlichen Funktionsumfang begründet. So steht der sportliche Nutzen nicht im absoluten Fokus dieser Geräte.

In unserem Fitness-Armband Test schon mehr als 40 Armbänder für Sie getestet.

GPS-Sportuhren & Multisportuhren

GPS-Sportuhren, Multisportuhren und Fitness-Armbänder liegen beim Funktionsumfang aber nicht sehr weit auseinander. Der Unterschied zwischen beiden Geräten ist, dass die trainingsrelevanten Daten und Messergebnisse bei einer Sportuhr auf einem größeren Display direkt angezeigt werden können und diese gezielt auf die Bedürfnisse von Sportlern zugeschnitten sind.

Auch werden verschiedene Einstellungen direkt an der Uhr vorgenommen so das man das Smartphone während des Trainings nicht dabei haben muss. Durch das große Display steigt auch das Gewicht und der Tragekomfort ist im Vergleich zu einem Fitnessarmband etwas geringer.

Weiterhin bieten einzelne Modelle für unterschiedliche Sportarten spezielle Funktionen und Apps. Zusätzlich ist die Möglichkeit der Herzfrequenzmessung bei fast allen neueren Modellen integriert. Die Messung erfolgt entweder am Handgelenk oder mit einem separaten Brustgut. Wie der Name der Uhren schon verrät, verfügen sie über einen GPS-Empfänger, der eine präzise Kontrolle der zurückgelegten Wegstrecke und der dafür benötigten Zeit erleichtert.

Zusätzlich zur GPS Funktion sind diese Uhren mit einer Empfangsmöglichkeit der GLONASS Signale zur schnellen und präzisen Positionsbestimmung ausgestattet.

Wer sich eine GPS-Sportuhr zulegen möchte, der sollte mit Preisen von etwa 150 bis 450 Euro rechnen.

Laufuhren

Eine Klasse für sich sind Laufuhren mit einem speziellen Funktionsumfang für Läufer. Diese Uhren sind ganz gezielt auf die Bedürfnisse von professionellen Läufern zugeschnitten und verfügen in der Regel kaum über für Läufer unnötige Funktionen.

Pulsuhren

Lange vor den Smartphones und Smartware-Geräten haben Pulsuhren den Fitness-Markt erobert. Auch heute dient eine klassische Pulsuhr in erster Linie zum Messen der Herzfrequenz beim Training.

Für präzise und verlässliche Messergebnisse werden Pulsuhren meist zusammen mit einem Brustgurt verwendet. Einzelne Modele messen die Herzfrequenz aber auch am Handgelenk. Da die Grenzen zwischen den Produkten immer mehr verschwimmen, haben wir in unserem Test Pulsuhren mit GPS-Funktion den GPS-Sportuhren zugeordnet.

Gute einfache Pulsuhren sind schon ab etwa 30 Euro im Handel erhältlich. Zählt man die GPS-Sportuhren mit Pulsmessung zu den Pulsuhren hinzu, dann reicht die Preisspanne für Pulsuhren bei rund 450 Euro.

Die Vorteile von Lauf-, Sport- und Fitness-Uhren

  • Zu Mehr Bewegung im Alltag antreiben & motivieren

    Dass die Menschen der Gegenwart im Alltag zu wenig bewegen, steht schon lange fest und wird durch die steigende Anzahl an Übergewichtigen belegt. Berufstätige, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, und Personen, die sich einfach nicht aufraffen können, alleine zu trainieren, profitieren auf alle Fälle vom Tragen einer Fitness-Uhr.

    Das smarte Gerät erinnert einen, sich mehr zu bewegen, und sei es nur, auf dem Heimweg zu Fuß zu gehen, anstatt zwei Stationen mit der Bahn zu fahren. Es hilft aufgrund gezielter Motivation auch den Stubenhockern, ihren Schweinehund zu überwinden, da sie sich durch Aktivität Punkte erarbeiten können und sogar Lob erhalten.

    Man könnte sogar behaupten, dass sie in Kombination mit einer guten Fitness-App zum Personal Trainer werden. Sie analysiert, gibt wertvolle Tipps, erinnert an das tägliche Training und dokumentiert sämtliche Fortschritte. Mit Hilfe der App kann man alle Fortschritte festhalten und mit Freunden und der Familie teilen, Trainingspartner zu Challenges herausfordern und sich somit laufend weiter motivieren.

  • Trainingsunterstützung & Analyse

    Auch für beispielsweise ein ausgewogenes Ausdauertraining sind sie vorteilhaft, vor allem die Modelle mit integriertem Pulsmessgerät bzw. Brustgurt, das die Herzfrequenz misst. Mit einem solchen Gerät lässt sich die richtige Herzfrequenzzone anzeigen und darauf aufbauend das Training und der Trainingserfolg stark professionalisien.

Für wen eignen sie sich und wie helfen sie?

Für Anfänger, die sich nach einer längeren Pause wieder sportlich betätigen und ihre Leistungsfähigkeit steigern wollen, aber auch für trainierte Sportler, die das nächste Level erreichen wollen, sind Sie ein unverzichtbares Hilfsmittel zum Erreichen der persönlichen Ziele.

Fast jeder Anfänger, sei es beim Jogging, Schwimmen oder Rad fahren, neigt dazu, sich selbst und seine Leistungsfähigkeit zu überschätzen. Mit der Folge, dass der Körper überlastet wird, die Anfälligkeit für Infekte steigt und im ungünstigsten Fall eine Gichterkrankung mit Schmerzen in den Gelenken die sportlichen Ambitionen jäh und dauerhaft beendet.

Im günstigsten Fall werden die Trainingsziele nicht erreicht, wodurch sich eine Frustration über das scheinbare, eigene Versagen einstellt. Zusätzlich sorgen Muskel- und Sehnenschmerzen dafür, dass das gerade erst begonnene Training wieder aufgegeben wird.

Sie unterstützt insbesondere unerfahrene Sportneulinge mit zahlreichen Funktionen für ein effektives Training. Zum Beispiel mit der Pulsmessung oder der Berechnung des Kalorienverbrauchs hilft sie Ihnen die selbst gesteckten Ziele Schritt für Schritt, ohne Überanstrengung und in einem an die eigene Leistungsfähigkeit angepassten Tempo zu erreichen.

Dadurch wird eine gesundheitsgefährdende Überlastung des Herz-Kreislaus-Systems und des gesamten Körpers sowie in der Folge die Frustration über den Misserfolg vermieden.

Natürlich eignen sich die hochwertigen Modelle auch für ambitionierte und Profi-Sportler die ihr Training und Wettkämpfe exakt dokumentieren und analysieren möchten.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Machen Fitness-Uhren tatsächlich fitter?

Sportwissenschaftler und Fachjournalisten streiten um diese Frage. Oftmals wird die Frage mit einem Jain beantwortet. Dabei wird darauf hingewiesen, dass sich die Träger der Uhren selbst in Bewegung versetzen müssen, damit ein Erfolg möglich wird. So helfen sie zwar bei der Erhebung von Daten. Allerdings ersetzen die Geräte nicht das tägliche Fitnessprogramm und die gesunde Ernährung. Unabhängig davon müssen die zur Verfügung stehenden Daten analysiert werden.

Nicht immer ist die Person, die pro Tag etwa 45 Minuten läuft, gesünder als der Mensch, der sich täglich für 30 Minuten in Bewegung bringt. Für den realen gesundheitlichen Zustand haben die berechneten Werte ohnehin nur bedingte Aussagekraft.

Was kostet eine gute Fitness-Uhr?

Für die einfacheren Modelle sollten Verbraucher mindestens zwischen 50 und 80 Euro investieren. Bei den hochwertigeren Ausführungen, die eine Vielzahl von Funktionen und hohen Nutzungskomfort bieten, scheinen keine preislichen Obergrenzen zu existieren.

Experten weisen aber darauf hin, dass zukünftige Nutzer zwischen 150 und 200 Euro benötigen, wenn sie ein Modell mit umfassenden Funktionen erwerben wollen, die als Trainingshilfe dient. Durch weitere Extras wie den Höhenmesser kann der Preis steigen. Teurere Ausführungen erfreuen oftmals durch ein besseres Design.

Welche ist die beste?

Leider kann diese Frage nicht pauschal beantwortet werden. Schließlich gibt es eine Vielzahl von Varianten, die Hersteller vieler Kontinente produzieren. Das Angebot ist gewaltig. Die Ergebnisse unserer Tests offenbaren allerdings, dass manche Produzenten wie Garmin, Fitbit oder Jawbone ganz hervorragende Gadgets produzieren, die verschiedene Ansprüche befriedigen und unterschiedliche Funktionen besitzen.

In den Untersuchungen haben sich die Garmin Vivosmart HR, die Vivoactive HR, die Fitbit Charge 2 und die Jawbone UP3 als ausgezeichnete Geräte entpuppt, die reichlich Nutzungskomfort bieten.

Welche ist die beste App?

Wir empfehlen zum einen die App von Fitbit, zum anderen die App von Jawbone. Die App von Garmin, die ebenfalls hohen Bedienkomfort und ausführliche Analysemöglichkeiten bietet, wird gleichfalls durch unsere Fachleute empfohlen.

Grundsätzlich gelten diese hilfreichen Anwendungen, die auf dem Tablet oder dem Smartphone funktionieren, als am umfangreichsten und am benutzerfreundlichsten.

Wie genau sind die Messergebnisse?

Unser Test der Fitness-Uhren hat offenbart, dass die meisten Geräte sehr genau messen. Die Distanzberechnung und Schrittzählung funktioniert bei den meisten Modellen äußerst exakt. Die Messung oder Schätzung des Kalorienverbrauches war mit vielen Ausführungen ebenfalls möglich.

Allerdings bereitet manchen Uhren die Analyse von Herzfrequenzen am Handgelenk, durch die sich die Herzfrequenz berechnen ließe, große Probleme. Bislang liefert noch keine Fitnessuhr absolut genaue Ergebnisse. Die Daten können vor allem verfälscht werden, wenn der Arm viel in Bewegung ist.

Bei leichten Bewegungen oder bei Ruhe des Armes sind die Pulsberechnungen sehr genau. Nutzer sollten sich aber bewusst sein, dass diese Gadgets keine medizinischen Geräte sind.

Muss ich die Fitness-Uhr am Handgelenk tragen?

Es ist nicht immer zwingend erforderlich, die Uhr am Handgelenk zu fixieren. Oftmals funktionieren die Geräte selbst dann, wenn sie am Gürtel befestigt werden. Sie können das Gadget manchmal sogar in der Hosentasche tragen. In solchen Fällen ist aber keine Herzfrequenzmessung möglich, wofür sich geeignete Geräte am Handgelenk befinden müssen.

Sind Fitness-Uhren zum Schwimmen geeignet?

Leider eignen sich die meisten nicht für die Nutzung im Wasser. Viele Varianten können lediglich Spritzwasser überstehen. Die Varianten, die beim Schwimmen nutzbar sind, werden durch die Hersteller als wasserdicht ausgezeichnet.

Sind Fitness-Uhren auch mit Apps wie Runtastic, Nike+ Running oder MyFitnessPal kompatibel?

Apps wie Runtastic, Nike+ Running oder MyFitnessPal sind mit den gängigen Uhren in der Regel kompatibel. Die Applikationen können eine Vielzahl von Daten auslesen, die die Uhren zur Verfügung stellen. Im Anschluss führen die Programme eine Auswertung durch. Ob die jeweilige Uhr mit der App funktioniert, erfahren Sie bei den Herstellern der Anwendungen, die oft über die Kompatibilität aufklären.

Wie groß sollte das Display sein?

Durch die Größe und Qualität der Bildschirme ergeben sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. So bieten Hightech-Ausführungen oftmals farbliche LED-Displays, die mit erstaunlichen Grafikdetails bei hoher Lesbarkeit für Begeisterung bei Benutzern sorgen. Selbst bei hohen körperlichen Belastungen lassen sich diese Displays sehr gut ablesen. Manchen Nutzer reicht ein einfaches, nur schwarz-weißes Display, das die wichtigsten Werte anzeigt.

Experten raten, dass Sie auf keinen Fall auf den Bildschirm in der Uhr verzichten sollten, damit auch beim Sport die Übersicht über die Aktivität erhalten bleibt.

Wie lange sollte ich meine Fitness-Uhr am Tag tragen?

Sportexperten und die Hersteller weisen darauf hin, dass die Produkte am besten über den ganzen Tag getragen werden sollten. Dann können die Geräte ganz genaue Ergebnisse liefern. So können Sie zunächst das tägliche Bewegungspensum, dann oftmals die wöchentlichen und monatlichen Aktivitäten analysieren.

Wie hoch ist die Akkulaufzeit der Top-Uhren?

Die besten Modelle, die unsere Fachleute getestet haben, halten zwischen drei und sieben Tage. Beim Kauf sollten Sie die Qualität des Akkus unbedingt berücksichtigen. Was bringt die Uhr, die umfassende Funktionen bietet, wenn sie nach ein paar Stunden die Arbeit einstellt, weil der Akku keine Energie mehr liefert? Nichts macht Hobbysportlern mehr Ärger als ein Gadget, das schon nach kurzer Laufstrecke nicht mehr funktioniert.

Wie erfasst der Aktivitätssensor meine Schritte?

Aktivitätskomponenten, die in Fitness-Uhren integriert sind, verfügen über einen 3D-Sensor. Durch den Sensor wird die körperliche Aktivität permanent aufgezeichnet. Physische Bewegungen interpretiert der Aktivitätssensor erhält, als Schritte bzw. Bewegungen. Das ist der Grund, warum die Zahl der tatsächlich zurückgelegten Schritte sich manchmal von der Angabe unterscheidet, die auf dem Display des Fitness-Gadgets erscheint.

Wie erfassen Fitness-Uhren mit optischem Sensor die Herzfrequenz?

Die Photoplethysmographie (PPG), durch die die Änderung des Blutvolumens in den Gefäßen optisch bemessen wird, ist die Grundlage für die Analyse, die manche Fitness-Uhren durchführen. Die sich bei jedem Herzzyklus verändernde Menge des Blutes, das durch die Arterien geleitet wird, kann durch das Verfahren errechnet werden.

Dabei macht es sich eine biologische Eigenart des Herzens zunutze. Dieses wirft auf rhythmische Weise Blut aus, was Systole genannt wird. Danach saugt das Organ Blut ein, was als Diastole bezeichnet wird. So fließt während der Systole mehr Blut durch Arterien, während bei der folgenden Diastole weniger Blut durch die Adern rinnt.

Wenn die Geräte die Änderung des Blutvolumens an passender Stelle von Körpern erfassen, können sie letztendlich die Herzfrequenz und daraus den Puls berechnen. Das Volumen des Blutes bestimmen die Uhren durch Sensoren und LEDs. Dabei wird durch Lichtabsorption von im Blut befindlichen Hämoglobin das Blutvolumen errechnet.

Welche Technik kommt zum Einsatz?

Wichtige Elemente sind die 2-4 LEDs, die durch einen optoelektronischen Sensoren oder eine Linse ergänzt werden. Die LEDs, die als Lichtquellen dienen, strahlen auf die Haut. Das Licht durchdringt Gewebe und Gefäße, wobei es absorbiert, transmittiert oder auch reflektiert wird. Die Linse, die sich zwischen den LEDs befindet, empfängt das Licht, das an den Ursprungsort zurück gelangt.

Das Licht unterscheidet sich je nach Blutmenge des jeweiligen Herzzyklus, sodass daraus der Puls berechenbar ist. Der durch die Elektronik der Fitness-Uhren berechnete Wert wird im Anschluss auf den Displays der Gadgets angezeigt. Er lässt sich oft an das Smartphone oder das Tablet weiterleiten, sodass eine Aufbereitung auf diesen Endgeräten erfolgen kann.

Am Finger wird normalerweise rotes (660 nm) oder infrarotes Licht (940 nm) verwendet, damit gute Messwerte erzielt werden. Bei den Messungen am Handgelenk kommt oftmals grünes Licht (530 nm) zum Einsatz, weil auf diese Weise an dem Körperteil beste Messergebnisse erzielt werden.

Wie genau ist die optische Puls- bzw. Herzfrequenzmessung?

Eine Messgenauigkeit, die fast an die Exaktheit von medizinischen EKGs herankommt, soll mit vielen Fitness-Uhren möglich sein. Das können zumindest Verbraucher glauben, die die Werbung von Herstellern lesen. Viele Produzenten schwärmen davon, dass ihre Geräte selbst bei schnellem Lauftempo funktionieren. So sollen manche Gadgets bis zu einem Tempo von 22 Stundenkilometern arbeiten.

In unserem Test offenbarte sich aber, dass die Puls- und Herzfrequenzmessungen bei hoher Geschwindigkeit nicht immer exakt funktionieren. Lediglich bei Messungen mit Brustgurt-Geräten, die sich mit bestimmten Modellen kombinieren lassen, waren genaue Messergebnisse bei Herz- und Pulsfrequenzen möglich.

In welchen Fällen ist das Erfassen des Pulses schwierig/nicht möglich?

Wenn die Temperaturen unter null Grad Celsius fallen, trainieren viele Menschen weiterhin im Freien. Die kalten Temperaturen sorgen manchmal dafür, dass der Puls nicht korrekt ermitteln. Bei derartigen Witterungsverhältnissen verlangsamt sich der Fluss des Blutes.

Die Verlangsamung kann vor allem optischen Sensoren große Schwierigkeiten bereiten. Es kann hilfreich sein, wenn die Uhr in diesem Fall durch Kleidung verdeckt ist. Durch Aufwärmübungen, die den Körper erhitzen, sollen die Sensoren ebenfalls präziser funktionieren, wenn es sehr kalt ist.

Kann der Puls auch bei Wasser- und Schwimmaktivitäten ermittelt werden?

Wasserdichte Modelle, die mit einem optoelektronischen Sensor arbeiten, können den Puls auch dann analysieren, wenn sich der Nutzer unter Wasser befindet. Beim Schwimmen können derartige Gadgets ebenfalls funktionieren, was zur Ermittlung exakter Werte führt. Im Nass müssen Sie auf den festen Sitz der Uhr achten, weil ansonsten die Aufzeichnung des Pulses nicht möglich ist.

Ob eine Messung im Wasser möglich ist, wird zudem durch den Typ der Haut beeinflusst. So erkennen Geräte bei helleren Hauttypen den Puls in der Regel besser als bei dunklem Teint. Ob die Ermittlung des Pulses tatsächlich möglich ist, wird außerdem durch viele Randparameter beeinflusst.

Unsere Testkriterien

Um unseren Test so transparent wie möglich für Sie zu gestalten, werden wir im Folgenden unsere hauptsächlichen Kriterien, welche beim Test Berücksichtigung finden, erläutern.

  • Verarbeitung und Lieferumfang:
    Besonders Verarbeitung und Qualität der bei der Produktion verwendeten Materialien werden von uns genau begutachtet. Der Lieferumfang spielt eine untergeordnete Rolle, auch wenn er natürlich wichtig ist und zum Gesamteindruck beiträgt.
  • Features und Funktionen:
    Features und Funktionen machen die Fitness-Uhr aus, daher legen wir bei unserem Test ein besonderes Augenmerk auf dieses Kriterium. Wir kontrollieren, welche Funktionen genau geboten werden, ob diese genau und einwandfrei arbeiten, oder ob Mankos vorhanden sind.
  • Bedienung und Anwendung:
    Die intuitive und einfache Bedienung ist sehr wichtig. Aus diesem Grund haben wir sämtliche Armbänder unter verschiedensten Rahmenbedingungen in der Praxis getestet. So lässt sich feststellen, ob die Bedienung nicht eventuell nur in Versprechungen des Herstellers einfach ist.
  • Motivation:
    Die beste Uhr bringt eigentlich nichts, wenn Sie von ihr nicht dazu motiviert werden, sie auch zu benutzen und sich letztlich auch mehr zu bewegen? Gar nichts! Daher schauen wir uns besonders die Motivations-Features, die App und die Community- sowie Web-Funktionen, genau an.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:
    Häufig ein entscheidendes Kriterieum ist natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Hierbei wird berücksichtigt und in Relation gesetzt, um was für ein Gerät es sich handelt und welche Zielgruppe angesprochen wird. So kann beispielsweise ein Modell für Sportprofis auch trotz des hohen Preises von etwa 200 Euro gut abschneiden.

Wir hoffen, das Sie mit den von uns bereit gestellten Informationen die beste Sportuhr für sich finden konnten. Wenn ihnen unser Angebot gefällt, teilen Sie es mit ihren Freunden und Bekannten und geben Sie eine Bewertung ab.

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