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Das Garmin Vivoactive 4 im Test

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garmin vivoactive 4 testDas schweizer Unternehmen Garmin stellt GPS-Geräte, Fitness-Tracker und Fitness-Uhren her. Die Aktiengesellschaft wurde 1989 gegründet, beschäftigt über 12.000 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in Schaffhausen. Aus dem Hause Garmin stammen einige der beliebtesten Navigations-Geräte auf dem Markt. Das erfolgreichste Modell des Herstellers und gleichzeitig eine der besten GPS-Fitness-Smartwatches im Handel ist die Vivoactive 3. Wir haben den direkten Nachfolger, die Garmin Vivoactive 4, ausführlich getestet und waren sehr gespannt, wie sich die neue Allrounder-Smartwatch im Alltag und als sportlicher Begleiter schlägt.

Weiterführend: Filterbare Übersicht aller Garmin Produkte.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
gelungene Kombination aus Smartwatch und Fitness-Trackervergleichsweise hoher Preis
hochwertiges Design, individuelle Styles und hoher Tragekomfortgrößer und schwerer als der Vorgänger
mehr als 40 Trainingspläne mit animierten Übungenkeine funktionellen Überraschungen
über 36 Sport-Apps vorinstalliert 


Review von JSyntax – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

garmin vivoactive 4 details-1Mit den Maßen 45,1 mm x 45,1 mm x 12,8 mm und einem Gewicht von 50,5 Gramm ist die Vivoactive 4 größer und schwerer als ihr Vorgänger. Dafür besitzt die neue GPS-Fitness-Smartwatch ein sichtbar größeres Display mit 33 mm Durchmesser und einer höheren Auflösung (260 x 260 Pixel) sowie einen stärkeren Akku. Wie bereits vor unserem Test erwartet, ist die Vivoactive 4 hochwertig verarbeitet und besitzt ein ansprechendes Design. Käufer haben die Wahl zwischen den Ausführungen Rosegold/Weiß, Schiefer/Grau, Schiefer/Schwarz, Silber/Dunkelgrau und Silber/Grau und können zwischen 2 Größen (45 und 40 mm) wählen.

Das Gehäuse besteht aus einem hochwertigen Polymer und das wechselbare Armband (Edelstahl-Lünette) aus hautfreundlichem Silikon. Mit ihrem großen, runden Display und ihrem moderne Design macht die Vivoactive 4 einen verspielten und hochwertigen Gesamteindruck. Die GPS-Fitness-Smartwatch ist wasserdicht und besitzt wie die Apple Watch 5 ein transflektives MIP-Display. Zum Lieferumfang gehören Anleitung, Ladekabel und über 36 vorinstallierte Apps.

Die Features

garmin vivoactive 4 details-2Die Vivoactive 3 überzeugte in unserem Test bereits mit einem riesigen Funktionsumfang und vielen intelligenten Features. Der Nachfolger muss sich diesbezüglich nicht verstecken. Als sportlicher Allrounder zeichnet die Vivoactive 4 Schritte, Kalorien, Entfernungen und das Schlafverhalten auf. Als täglicher Gesundheitsbegleiter misst der Fitness-Tracker die Atemfrequenz, den Wasserkonsum und die Sauerstoffsättigung im Blut.

Darüber hinaus besitzt die Fitness-Smartwatch einen integrierten GPS-Empfänger, einen Menstruationszyklus-Tracker und einen Pulsmesser. Via Body Battery werden Stresslevel, Schlafqualität und Herzfrequenzvariabilität ermittelt. Über 40 animierende Trainings für Ausdauersport, Kraftsport, Pilates und Yoga sind vorhanden. Zusätzlich haben die Träger die Wahl zwischen mehr als 36 Sport-Apps.

Das 260 x 260 große MIP-Display ist dauerhaft an und lässt sich überall hervorragend ablesen. Zwar ist es nicht ganz so hochauflösend wie ein AMOLED-Display, dafür zeichnet es sich durch einen geringen Energieverbrauch aus. Im Test gefiel uns besonders gut, dass sich die Smartwatch optisch vollkommen personalisieren lässt. Mittels Display-Designs, Apps, Widgets und den einfach austauschbaren Quick-Change-Armbändern entsteht ein individueller Look. Alle wichtigen Smartwatch-Funktionen sind vorhanden. Die Vivoactive 4 zeigt eingehende Anrufe, Kalendereinträge, News und Nachrichten an.

Die Anwendung

Über die kostenlose Garmin-App und Bluetooth lässt sich die Vivoactive 4 einfach und schnell mit dem Smartphone koppeln. Die App zeichnet sich durch eine intuitive Bedienung und ein übersichtliches Design aus. Nutzer erhalten viele weitere Informationen sowie detaillierte Messdaten und Statistiken. Via Garmin Connect IQ lassen sich unzählige Widgets und Designs sowie Drittanbieter-Apps installieren. Der interne Musikspeicher wird ebenfalls über die App mit bis zu 500 Tracks gefüllt. Des Weiteren haben die Träger direkten Zugriff auf die vielen unterschiedlichen Trainingspläne und können die Vivoactive 4 individuell anpassen.

Einrichtung und Synchronisierung

Die Kopplung mit einem kompatiblen Smartphone nimmt nur wenige Augenblicke in Anspruch. Die kostenlose App Garmin Connect lässt sich auf Android- und iOS-Smartphones installieren. Zusätzlich muss sich der Käufer ein Garmin Connect-Konto erstellen. In unserem Test hatten wir mit der Ersteinrichtung keine Probleme und die Uhr war nach ein paar Minuten einsatzbereit.

Bedienung & Nutzung

Im Test haben wir recht schnell festgestellt, dass Garmin die Bedienung im Vergleich zum Vorgänger verbessert hat. Menüführung und Steuerung erfolgen entweder über das Touchscreen-Display oder über die beiden Tasten an der rechten Gehäuseseite. Das Side Swipe vom Vorgänger wurde ersatzlos gestrichen, denn dies funktionierte in der Vergangenheit nicht zuverlässig.

Die obere der beiden Tasten fungiert als Aktionstaste. Sie wird zum Ein- und Ausschalten der Uhr und zum Starten und Stoppen von Aktivitäten gedrückt. Hält man die Taste 2 Sekunden lang gedrückt, erscheint das Steuerungsmenü. Hält man sie 5 Sekunden lang gedrückt, aktiviert man die Notfallhilfe. Die untere Taste fungiert unter anderem als Zurück-Taste.

Der Touchscreen ermöglicht dank verschiedener Gesten in Form von Tippen, Wischen oder Festhalten eine überaus intuitive Bedienung. Das MIP-Display reagierte in unserem Test hervorragend. Unter dem Strich lässt sich die Vivoactive 4 besser bedienen wie der Vorgänger. Der Akku wurde ebenfalls verbessert und hält 2 Tage länger. Bis zu 8 Tage lang oder 15 Stunden (mit aktiviertem GPS) sind problemlos möglich. Eine vollständige Aufladung benötigt wenige Stunden.

Messungen & Genauigkeit

Die Vivoactive 3 ist unter anderem aufgrund ihrer präzisen Messungen eine der besten GPS-Fitness-Smartwatches im Handel. Somit waren wir vor dem Test der Vivoactive 4 überaus gespannt, wie sich der direkte Nachfolger schlägt.

Dank integriertem GPS-Empfänger ist die Garmin sichtbar präziser als Fitness-Armbänder ohne GPS. Aktiviert man beim GPS ein 1-sekündiges Aufzeichnungs-Intervall, werden Outdoor-Aktivitäten, wie Laufen, Joggen oder Radfahren besonders präzise gemessen.

Die optische Pulsmessung haben wir im Test mit dem HR-Brustgurt Polar H10 verglichen. Das Ergebnis hat uns positiv überrascht, denn die Vivoactive 4 leistet sich keine größeren Patzer. Somit eignet sich die neue Garmin-Fitness-Smartwatch für ein effektives Intervalltraining. Schwimm- und Schlaftracking hinterlassen einen mehr als zufriedenstellenden Eindruck. Unter dem Strich muss sich die Messgenauigkeit weder vor dem Vorgänger noch vor der Konkurrenz verstecken.

Die Motivation

garmin vivoactive 4 details-3Mit rund 50 Gramm Gewicht ist die Vivoactive 4 spürbar schwerer und größer als ihr Vorgänger. Dennoch profitieren die Träger von einem hohen Komfort und können die GPS-Fitness-Smartwatch ohne Einschränkungen dauerhaft tragen. Mehr als 40 Trainingspläne, über 36 Sport-Apps und zahlreiche Messungen sorgen für eine hohe Motivation. Zudem versorgt der sportliche Begleiter seine Träger mit vielen Statistiken und praktischen Informationen.

Dank der großen Community können sich die Anwender gegenseitig motivieren und ihre Ergebnisse miteinander vergleichen. Der integrierte Motivationscoach macht seine Arbeit hervorragend und treibt die Nutzer täglich aufs Neue zu besseren Leistungen an.

Das Garmin Vivoactive 4 im Test: Das Fazit

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