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Das Garmin Forerunner 235 im Test

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Die Garmin Forerunner 235 ist eine vielseitige GPS-Sport- und Fitnessuhr mit integrierter Herzfrequenzmessung. Sie eignet sich gleichermaßen hervorragend für Hobby- als auch Profi-Läufer und Radfahrer und für gesundheitsbewusste Menschen, die nicht nur die reinen Lauffunktionen der Sportuhr nutzen, sondern auch viele zusätzliche Funktionen zu schätzen wissen. In unserem Test der Garmin Forerunner 235 erfahren Sie, wie sich die Sportuhr auf der Strecke und im Alltag schlägt.

Weiterführend: Die filterbare Übersicht aller Garmin Produkte.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
qualitativ hochwertiges und optisch ansprechende SportuhrHerzfrequenzmessung am Handgelenk noch nicht perfekt
genaue MessergebnisseLadeklammer etwas unpraktisch
Wasserdicht bis 50m
klasse App und sehr gute Bedienbarkeit mit vielen Sport-Features 
mit ATN+ (Brustgurt) Geräten erweiterbar 


von Tech Life – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Die Garmin Forerunner 235 macht optisch einen sehr ansprechenden und modernen Eindruck und überzeugt mit einer wertigen Verarbeitung. Mit einem Gewicht von nur 41 Gramm ist die Sportuhr sehr leicht und liegt somit auch sehr angenehm am Handgelenk.

Im Handel ist die Forerunner 235 in 6 unterschiedlichen Farben erhältlich. Zum Lieferumfang gehören ein USB-Lade- und Datenkabel und eine Schnellstartanleitung. Ein Brustgurt kann optional erworben werden.

Die Features

Die Forerunner 235 von Garmin besticht mit einem großen Funktionsumfang und lässt keine Wünsche offen. Zu den grundlegenden Funktionen der Sportuhr gehören ein integrierter optischer Pulssensor, ein GPS-Empfänger und ein 24 x 7 Activity Tracker.

Neben einem Fahrradmodus besitzt die Uhr verschiedene Fitnessfunktionen, eine Vo2max Schätzung und einen Ernährungsratgeber. Außerdem verfügt sie über einige Smartwatch-Features und kann ihren Träger über Anrufe, Nachrichten, über Kalendertermine und über das Wetter informieren. Mit der Sportuhr kann sogar der Musikplayer des Smartphones bedient werden.

Über Connect IQ kann der Nutzer die Sportuhr vollkommen individualisieren und durch Apps und Widgets erweitern. Die Forerunner besitzt einen Uhr-/Activity-Tracker-Modus und einen Workout-/Trainings-Modus. Im ersten Modus wird der Puls dynamisch aufgezeichnet. Je aktiver sich der Nutzer verhält, desto öfter wird der Puls gemessen. Bewegt man sich weniger, dann wird der Puls auch weniger gemessen und dies schont den Akku.

Im Workout-/Trainings-Modus wird der Puls jede Sekunde aufgezeichnet und dadurch können die Pulswerte sehr detailliert dargestellt werden. Dies ist dank dem hochwertigen Display auch ohne Probleme möglich.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Die moderne Sportuhr ist innerhalb von wenigen Minuten betriebsbereit und kann somit kurze Zeit nach dem Auspacken verwendet werden. Lediglich die Garmin App muss auf dem Smartphone installiert werden und ein Nutzer-Account angelegt.

Ist die Garmin dann ersteinmal mit dem Smartphone verbunden, was in der Praxis reibungslos klappte, ist nach einer kurzen grundlegenden Einrichtung alles nötige getan und es kann los gehen.

Bedienung & Nutzung

Die Forerunner lässt sich sehr einfach benutzen, man muss nur loslaufen und schon beginnt die Sportuhr mit der Auszeichnung. Alternativ drückt der Nutzer die graue Taste mit dem Läufersymbol, um einen Lauf zu starten. Ganz einfach lassen sich die Profile für Laufen, Radfahren oder sonstige Aktivitäten auswählen. Über das Menü der Sportuhr können verschiedene Einstellungen vorgenommen und Protokoll sowie Statistiken können eingesehen werden.

Die Bedienung der Sportuhr ist intuitiv gestaltet und erklärt sich von alleine. Je aktiver man sich bewegt, desto regelmäßiger wird die Herzfrequenz gemessen. Über Garmin Connect können die Nutzer sogar vorgegebene oder individuelle Trainings starten. Für genügend Abwechslung ist somit auf jeden Fall gesorgt. Alle Funktionen tun genau das, was sie sollen und arbeiten vollkommen zuverlässig.

Besonders erfreulich fanden wir übrigens auch die schnelle GPS-Verbindung, die sich mit einer einzigen Ausnahme immer schnell und zuverlässig aufbaute.

Wird die Forerunner 235 nur als normale Uhr benutzt, dann hielt der Akku im Praxistest knapp 8,5 Tage lang durch. Werden jedoch alle Funktionen und vor allem GPS verwendet, so hält der Akku in der Praxi „nur“ 8-9 Stunden lang durch. Dies ist insgesamt aber ein recht guter Wert bei Sportuhren mit GPS und Herzfrequenzmessung.

Auch die vielen Multimedia-Features funktionieren in der Praxis gut und zuverlässig, sie machen die Sportuhr fast schon zu einer Smartwatch.

Der Ladevorgang läuft relativ zügig ab und dauert nur wenige Stunden. Via ANT+ können noch zusätzliche Sensoren, wie zum Beispiel Brustgurt, Radgeschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren mit der Sportuhr gekoppelt werden. Dank der offenen Plattform können sogar neue Connect IQ-Apps auf der Uhr installiert werden.

Messungen & Genauigkeit

Der Herzfrequenzsensor von Garmin arbeitet ziemlich exakt genau so wie man es von der Garmin Vivoactive HR oder dem Vivosmart HR her kennt. Die Messwerte sind im Alltag ziemlich genau, brauchen aber in einer Trainingssituation ein wenig Anlaufzeit um ähnliche Ergebnisse wie der Referenzbrustgurt zu liefern. Jeder der es mit dem Lauftraining ernst meint und sich einen Forerunner anschafft, wird wohl meist auch einen Brustgurt haben oder anschaffen.

Die GPS-, Schritt-, Distanz und Höhenmessungen sind, wie bei Garmin Produkten üblich, allesamt sehr genau und haben in unserem Praxistest jeweils nur eine geringe Fehlerquote.

Die Motivation

Auf dem Display befindet sich ein roter Balken und dieser wird zur Kennzeichnung des Inaktivitätsstatus verwendet. Bewegt man sich eine gewisse Zeit lang nicht oder nicht ausreichend genug, dann steigt der Balken immer weiter. Hat man sich rund 1 Stunde lang nicht genügend bewegt, dann ist der Balken auf jeden Fall bis zum Anschlag voll und die Uhr macht sich mit einem Inaktivitätsalarm via Ton und Vibration bemerkbar.

Nun muss der Nutzer den roten Balken wieder loswerden und dies funktioniert natürlich nur über Bewegung. Der Träger sollte sich aber selbst das Ziel setzen, dass es gar nicht erst so weit kommt. Auf diese Art und Weise schafft es die Sportuhr von Garmin ihren Nutzer zu mehr Bewegung zu animieren. Wer den Inaktivitätsalarm ausschaltet, der beraubt der Uhr auch ihrer Motivationsfunktion.

Das außerordentlich gute Display zeigt alle wichtigen Informationen an und gibt die gesammelten Daten in sehr ansprechenden Diagrammen aus. Diese sorgen ohne Zweifel auch für eine gute Motivation.

Die Garmin Connect Software ist sehr übersichtlich gestaltet und äußert gut gelungen. Sie lässt sich einfach bedienen und steigert mit ihren vielen nützlichen Funktionen die Motivation.

Die motivierenden Features der qualitativ hochwertigen Sportuhr und die hervorragende Software haben uns wirklich gut gefallen.

Der Garmin Forerunner 235 Test: Das Fazit

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