Die besten Fitness-Armbänder im Test

Fitness-Armband oder Sportarmband – egal wie man es nennt – die immer größer werdende Auswahl macht es zunehmend schwerer eine gute Kaufentscheidung zu treffen. Wir möchten Ihnen mit unserem Test der besten Fitness-Armbänder, in dem wir schon mehr als 40 Modelle in der Praxis getestet haben, helfen eine gute Entscheidung zu treffen. Neben unseren Testberichten bieten wir Ihnen dazu auch noch eine Bestenliste sowie eine umfangreiche Kaufberatung.

Übrigens: Seit einiger Zeit ist es sogar möglich, das ihre Krankenkasse ein Fitnessarmband bezuschusst!

Fitness-Armband Test: Übersicht der Testsieger 2017

In der folgenden Übersicht sehen Sie die Armbänder, welche in unseren ausführlichen Praxistests von unseren Testern am besten bewertet wurden. Mit der Wahl eines dieser Bänder können Sie unserer Meinung nach, nichts falsch machen und werden mit dem Kauf zufrieden sein.

Alle getesteten Produkte anzeigen » Komplette Bestenliste anzeigen »

Testsieger mit int. HerzfrequenzmessungTestsieger ohne int. Herzfrequenzmessung
In dieser Tabelle sehen Sie die Testsieger und Empfehlungen welche über eine integrierte Herzfrequenzmessung verfügen. Eine Ausnahme bildet hier das Polar Loop, bei diesem benötigen Sie einen extra Brustgurt.
garmin vivosmart hrFitbit Charge 2polar loop

Garmin Vivosmart HR

Fitbit Charge 2

Polar Loop

 2. Platz

 Neuer Testsieger!

 Preis-Tipp

  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Laufeinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsbalken
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsalarm
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • 10 Tage Batterielaufzeit
  • 20m wasserdicht
Kompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows Phone
ab ca. 120,00€*ab ca. 149,00€*ab ca. 59,00€*

Kundenwertung:

769 Bewertungen

Kundenwertung:

111 Bewertungen

Kundenwertung:

843 Bewertungen

Testbericht lesenTestbericht lesenTestbericht lesen
Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »
In dieser Tabelle sehen Sie den Vergleich der Testsieger ohne integrierte Herzfrequenzmessung.
garmin vivofit 2Fitbit Chargejawbone up move

Garmin Vivofit 2

Fitbit Charge

Jawbone UP Move

 Testsieger

 Kundenempfehlung

 Einsteiger-Tipp

  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • Inaktivitätsbalken
  • 1 Jahr Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
  • Misst Schritte, Distanzen, Stockwerke, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • bis 6 Monate Batterielaufzeit
  • Spritzwasserfest
  • sehr gute App
Kompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows Phone
ab ca. 79,00€*ab ca. 89,00€*ab ca. 20,00€*

Kundenwertung:

301 Bewertungen

Kundenwertung:

161 Bewertungen

Kundenwertung:

338 Bewertungen

Testbericht lesenTestbericht lesenTestbericht lesen
Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »Bei Amazon.de »Bei OTTO.de »

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Welches Fitness-Armband passt zu mir?

Im Folgenden finden Sie unsere Empfehlungen für verschiedene Nutzergruppen. Diese Empfehlungen sind natürlich unverbindlich, aber wir sind uns sicher, dass sofern Sie sich einer Gruppe zuordnen können, Sie mit den empfohlenen Modellen nichts falsch machen können.

Für jeden Tag: Self-Tracker & Selbst-Optimierer

Sie machen nur gelegentlich Sport, möchten aber wissen, ob Sie sich genug bewegen, gut schlafen, Ihre Vitalwerte überwachen und Kalorien zählen – kurz: sich selbst optimieren und/oder sich selbst zu einer gesünderen Lebensweise motivieren.

Die Genauigkeit der Daten spielt hier keine übergeordnete Rolle. Vielmehr sollte das Band bequem und alltagstauglich sein und die App leicht zu bedienen und umfangreich sein.

Empfehlung: Ein bequem zu tragendes Fitness-Armband (auch ohne Display), im mittleren Preissegment reicht hier aus. Die Analyse der Daten erfolgt per App oder am Computer.

Fitbit Flex 2 » Fitbit One » Jawbone Up Move » Jawbone UP2 »

Hobby-Sportler

Sie traineren regelmäßig, 2-3 Mal die Woche, um sich vom Alltag abzulenken, oder weil es einfach Spaß macht. Hier geht es bei Tracking der Trainingsdaten darum, sich selbst zu motivieren. Genauigkeit der Daten ist schon wichtig, aber nicht essentiell, die App sollte leicht zu bedienen und umfangreich sein, die wichitgsten Daten sollten direkt über das Display abzulesen sein.

Empfehlung: Für den Hobby-Sportler reicht ein günstiges Modell (mit optionaler Pulsmessung) zu 100% aus, besonders beliebt sind die Auswertungen der Trainingsdaten per App oder am Computer im Nachgang.

Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivofit 2 » Fitbit Flex 2 » Polar Loop »

Ambitionierte Sportler

Sie legen gesteigerten Wert auf die Genauigkeit der Messdaten und den Tragekomfort, möchten zusätzlich aber auch eine detaillierte Auswertung auf dem Computer, einen guten Tragekomfort und ebenfalls eine lange Akkulaufzeit. Außerdem sollten die wichitgsten Daten über das Display abzulesen sein.

Empfehlung: Für den ambitionierten Sportler mit einem größeren Budget ist ein gutes Sportarmband mit Pulsmessung (evtl. sogar mit optionalem Brustgurt) zu empfehlen. Wird GPS gewünscht sollte zu einer GPS-Sportuhr gegriffen werden.

Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivofit 2 » Garmin Vivoactive HR »

Profi-Sportler

Sie legen besonderen Wert auf die Genauigkeit der Messdaten, einen optimalen Tragekomfort bzw. einfache Usability während des Trainings, sowie auf eine lange Akkulaufzeit. Die Kosten spielen hier meist keine Rolle, da das Gerät täglich im Einsatz sein wird.

Empfehlung: Für den Profi geht an einem hochwertigen Sportarmband bzw. einer Sportuhr mit Pulsmessung bzw. Brustgurt und GPS-Funktion nichts vorbei.

Garmin Vivoactive HR» Polar Trainingscomputer v800 » Polar Trainingscomputer m400 »

Die Kaufberatung

Wir möchten Ihnen natürlich nicht nur mit unseren umfangreichen Testberichten die Kaufentscheidung erleichtern, sondern auch mit der folgenden Kaufberatung weiterhelfen:

Welche Ziele haben Sie?

Vorab sollte man sich überlegen, wofür das Fitness-Armband wann eingesetzt werden soll und welche langfristigen Ziele man hat. Ist man sich über Ziele und hauptsächlichen Einsatzzweck im Klaren, kann man leicht auf den Funktionsumfang des passenden Modells schließen. Wir haben dazu Empfehlungen für die vier Haupteinsatzzwecke bzw. Nutzergruppen verfasst.

Lesen Sie dazu auch unsere Empfehungen »

Der Preis

Der Preis richtet sich natürlich auch nach dem Funktionsumfang und den gewünschten Features. Einfache und solide Modelle sind bereits ab ca. 50 Euro erhältlich. Das mittlere Segment liegt preislich zwischen 89 Euro und 199 EUR. Wie in unserem Test ersichtlich, können sehr umfangreiche Modelle bis zu 250 Euro oder sogar mehr kosten.

Design

Beim Kauf sollten Sie bedenken, dass Sie es unter Umständen die meiste Zeit des Tages und der Nacht am Handgelenk tragen. Je nachdem, wie viel Wert man persönlich auf sein Äußeres legt, wird das Design eine besonders wichtige oder eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Bei den verschiedenen Modellen gibt es diesbezüglich deutliche Unterschiede: Während beispielsweise das Jawbone Up3 modern und stylish wirkt, steht bei dem Garmin vivofit 3 optisch die Funktionalität im Vordergrund. Hier kommt es auf den individuellen Geschmack und die eigenen Vorlieben an.

Tragekomfort

Für den Tragekomfort ist vor allem ausschlaggebend, welches Material für das Armband verwendet wurde. Die Mehrheit der aktuellen Modelle, wie in etwa das Fitbit Flex 2, das Garmin vivofit 3, überzeugen durch ein Armband aus weichem Kunststoff. Sie sind leicht und beim Tragen kaum zu spüren.

Andere Modelle wie das Jawbone Up24 sind aus hartem, unflexiblem Kunststoff gefertigt, sodass diese Armbänder in den meisten Fällen einen deutlich geringeren Tragekomfort bieten – aktuell gibt es solche Bänder aber eigentlich nicht mehr auf dem Markt. Letztendlich ist auch der Tragekomfort ein sehr subjektiver Punkt und hier geht nichts über konkretes Testen am Handgelenk!

Selbst wenn Sie bei einem Online-Shop, wie unserem Partner Amazon.de, bestellen, können Sie in der Regel ein direkt nach der Lieferung kurz anprobiertes Armband problemlos zurückgeben. In unserem Test geben wir über den Tragekomfort natürlich genau Auskunft.

Tipp: Tragen Sie ihr Fitness-Armband am besten 24h am Tag. Da die allermeisten Bänder spritzwassergeschützt sind, stellt auch das Tragen unter der Dusche kein Problem dar. Die durch das Armband erhobenen Daten sind natürlich um so genauer und aussagekräftiger, je länger Sie es tragen.

Display

Übersicht über die verschiedenen Displays von Fitness-Armbändern.

Auch beim Display existieren signifikante Unterschiede. Manche Modelle kommen sogar komplett ohne aus (bsp.: Fitbit Flex 2) andere besitzen ein schlichtes farbloses Display (Polar loop 2, Garmin vivofit 3).

High-End Produkte wie Garmin vivoactive HR und Samsung Gear fit 2 sind teilweise mit farbigen OLED- oder AMOLED-Displays ausgestattet.

Modelle mit Display bieten den entscheidenden Vorteil, dass man die Anzahl der Schritte und andere Informationen jederzeit ablesen kann, wobei man bei Varianten ohne Display die Werte nur per App erhält. Eine Zwischenlösung bietet das Fitbit Flex 2, welches zwar kein Display besitzt, aber den gegenwärtigen Schrittstatus mithilfe von fünf kleinen LEDs anzeigt.

Ob das Display nun monochrom oder farbig, mit oder ohne Touch-Funktion sein soll, ist wiederum vom persönlichen Geschmack des Trägers abhängig und auch eine Frage des Budgets. Grundsätzlich muss man bedenken, dass Fitnessbänder mit Display meist eine kürzere Akkulaufzeit aufweisen.

Funktionsumfang

Zu den Grundfunktionen gehören ein Schrittzähler und die Distanzmessung. Als Standard gilt mittlerweile auch die Anzeige verbrauchter Kalorien. Aktuelle Modelle sind mit diversen zusätzlichen Funktionen ausgestattet – unter anderem gehören dazu

Schrittzähler
Distanzmessung
Datum und Uhrzeit
Herzfrequenzmessung
Tagesziele zuweisen
Kalorienverbrauch messen
Aktivitätserinnerung
Überwachung des Schlafs
Musik-Steuerung
Benachrichtigungsfunktion
Social Media

Welche Funktionen man konkret benötigt, hängt vom jeweiligen Verwendungszweck ab (Hinweise dazu finden Sie weiter oben). Soll es ausschließlich die Schritte zählen, so reicht ein sehr einfaches Modell wie beispielsweise das Fitbit Flex 2.

Soll es andererseits eine Uhr ersetzen oder zum Teil sogar das Smartphone, werden zahlreiche weitere Basisfunktionen an Bedeutung gewinnen. Schauen Sie sich in Ruhe unsere Testberichte an, dort gehen wir auf die Features und Funktionen des jeweiligen Armbands genau ein.

Akkulaufzeit

Eine möglichst lange Akkulaufzeit ist aus mehreren Gründen vorteilhaft. Den Akku häufig Aufladen zu müssen, ist nicht nur nervig, sondern kann auch Lücken bei der Aufzeichnung Ihrer Aktivitäten zur Folge haben.

In den meisten Fällen hält eine Akkuladung 3 bis 7 Tage.Die Akkulaufzeit ist unbestritten ein Aspekt, der auf lange Sicht gesehen beim Kauf nicht außer Acht gelassen werden sollte.

Wasserfestigkeit

Wer sich für ein wasserfestes Modell entscheidet, muss es nur selten ablegen. Aufgrund der zahlreichen elektronischen Komponenten sind die meisten Modelle aber nur spritzwassergeschützt.

Kommt man also oft mit Wasser in Berührung, z.B. beim Duschen, Schwimmen und Spülen, oder wenn man eher zur vergesslichen Sorte Mensch gehört, dann macht der Erwerb eines wasserdichten Armbandes durchaus Sinn. Achten Sie hier genau auf die jeweilige Herstellerangabe sowie ggf. die IP-Schutzklassen.

Die Hersteller und deren Produktportfolio

Dieses Merkmal spielt für die meisten Sportler sicherlich eine untergeordnete Rolle, kann aber durchaus ein bedeutendes Kennzeichen sein, denn Fitness-Armbänder sind häufig mit anderen Produkten kompatibel. Beispielsweise lassen sich das Garmin vivofit 3 und vivoactive HR mit einem Garmin Herzfrequenzmesser und anderen ANT+ Geräten verbinden.

Dadurch können Sie den Funktionsumfang des Geräts in erheblichem Umfang erweitern. Fitbit besitzt im Produktportfolio eine digitale Waage, die es erlaubt, in der App das aktuelle Gewicht und die Körpermassenzusammensetzung miteinzubeziehen.

In unserem Test haben wir nur Produkte von etablierten Herstellern berücksichtigt.

Kompatibilität

Existiert die App überhaupt für das Betriebssystem meines Smartphones? Hier sollten Sie sich im Vorhinein ausführlich informieren (siehe unsere Tabelle) und gegebenenfalls gleich die Auswahl der infrage kommenden Modelle einschränken.

Wer ein Windows Phone benutzt, hat häufig das Nachsehen, denn leider fehlt zurzeit bei vielen Herstellern noch eine passende App dafür.

Android kompatible Geräte »iPhone und IOS kompatible Geräte »Windows Phone kompatible Geräte »

Die App

In der passenden Smartphone-App werden alle Daten gesammelt und aufbereitet. Somit ist sie ein essenzieller Bestandteil jedes Armbandes, den wir auch im Test eines jeden Modells genau unter die Lupe nehmen.

Damit Sie den vollen Funktionsumfang ausschöpfen können, sollte die App Ihnen viele Informationen bereitstellen und nebenbei einfach und weitgehend intuitiv zu bedienen sein.

Zumeist sind die Apps auch mit vielen anderen nützlichen Programmen aus dem Play-Store und iTunes App Store kompatibel.

Sehr gute Arbeit haben Jawbone, Garmin und Fitbit mit ihrer App geleistet!

Am besten laden sich die jeweilige App zum Testen direkt auf das Smartphone. Die App von Jawbone kann man selbst ohne zugehöriges Band verwenden.

Name der AppKompatibilität
Samsung Gear Fit 1 & 2Samsung Gear Fit Manager und Samsung S Healthnur Samsung-Geräte
Fitbit Charge, Charge HR, Zip, Surge, Charge 2, Alta, BlazeFitbitiOS, Android
Sony Smartband SWR10 & SWR30Lifelog und Smart ConnectAndroid
Garmin Vivofit 1 & 2, Vivosmart HR, Vivoactive HRGarmin Connect MobileiOS, Android
Jawbone UP, UP2, UP3, MoveJawbone UP AppiOS, Android
Polar Loop 1 und 2, Polar TrainingscomputerPolar FlowiOS, Android

Bild: Petra Bork / pixelio.de

Alles wissenswerte zum Thema Fitness-Armbänder

Begrifsklärung: So unterscheiden wir Fitness-Armbänder, -Tracker und -Uhren

Fitness-Armband und Sportarmband ist auf Fitnessarmband.eu der Oberbegriff für alle Arten von Geräten, die dazu gedacht sind, die alltäglichen oder die sportlichen Aktivitäten aufzuzeichnen. Als Untergruppen unterscheiden wir dann noch:

Activity-Tracker

Sie dienen hauptsächlich dem Erfassen und analysieren von alltäglichen Aktivitäten, z.B. dem Weg zur Arbeit, dem Treppensteigen, und vereinzelten Sporteinheiten. Der Fokus liegt hier meist auf der Schritt- und Kalorienerfassung. Viele Modelle kommen daher ganz ohne Display aus.

Fitness-Tracker

Sie bieten grundsätzlich ähnliche Funtkionen wie Activity-Tracker. Bieten aber mit speziellen Programmen und Funktionen mehr möglichkeiten der Erfassung und der Analyse von Sport- und Fitness-Trainings. Fitness-Tracker sind eigentlich immer mit einem Display ausgestattet, so das man während des Trainings nicht auf ein Smartphone angewiesen ist.

Sportuhren & Fitness-Uhren

Auch sie bieten Funktionen zum Tracken alltäglicher Aktivitäten, der eigentliche Fokus liegt hier aber ganz klar auf dem Tracking und der Analyse von Sporteinheiten, wie z.B. Langstreckenläufen, Schwimmen oder Radfahren.

Die Geschichte der Fitness-Armbänder

Wohl kaum jemand würde vermuten, dass Fitness-Armbänder keine Erfindung des Computerzeitalters sind.

Tatsächlich wurde der erste Vorläufer bereits im Jahr 1780 vom Schweizer Uhrmacher Abraham-Louis Perrelet entwickelt. Erst, seit etwa dem Jahr 2006 sind Fitness-Armbänder in der heutigen Form erhältlich.

Lesen Sie dazu auch unseren ausführlichen Artikel: ———–LINK——

Wie funktioniert ein Fitness-Armband?

Da die Funktionsweise von Fitness-Armbändern ein relativ komplextes Thema ist, haben wir dazu einen umfangreichen Ratgeber für Sie verfasst.

So funktionieren Fitness-Armbänder und Fitness-Tracker »

Die Vorteile

Eines der schlagenden Verkaufsargumente ist, dass sie zur Bewegung im Alltag motivieren und sich somit fördernd auf die Gesundheit auswirken.

Das wir uns im Alltag zu wenig bewegen, ist kein Geheimnis. Zu diesem erschütternden Ergebnis kommt die Studie „Beweg dich, Deutschland!“ von der Techniker Krankenkasse. Menschen, die berufsbedingt zu lange am Schreibtisch sitzen, profitieren durchaus vom Tragen eines Fitnessbandes, denn sie werden regelmäßig erinnert und motiviert, sich wieder zu bewegen.

Das Band analysiert Ihr Verhalten, gibt wertvolle Tipps, erinnert Sie an Ihr tägliches Training und dokumentiert Ihre Fortschritte. Mit Hilfe der umfangreichen Smartphone-Apps, können Sie Ihre Verbesserungen und Fortschritte mit der Familie und Ihren Freunden teilen, sich gegenseitig zu Sportchallenges herausfordern und somit weiter motivieren. In unserem Test gehen wir auf die Movtivations-Features jeweils gesondert ein.

Auch für ein ausgewogenes Ausdauertraining sind besonders die Modelle mit integrierter Herzfrequenzmessung von Vorteil. Damit lässt sich die für Sie richtige Herzfrequenzzone anzeigen und das Training wesentlich verbessern.

Für wen eignen sie sich?

Ein Fitness-Armband von Fitbit, das Charge HR.

Grundsätzlich eignen sie sich für jeden, der im Alltag aktiver sein möchte, gesünder Leben und sich insgesamt mehr bewegen möchte. Sie sollten sich allerdings für ein Gerät entscheiden, welches zu Ihren persönlichen Fitnesszielen und Ansprüchen passt (siehe dazu auch unsere Kaufberatung).

Zunächst eignen sich Fitnessbänder jedoch besonders für Gelegenheitssportler und Sportmuffel. Nach längerem Sitzen erinnert es seinen Träger daran, sich zu bewegen und motiviert ihn stetig zum Erreichen täglicher Bewegungsziele. Als Motivationshilfe dienen Tipps, wie beispielsweise das Benutzen der Treppe, anstelle einer Fahrt mit dem Aufzug, das Aufsuchen der nächsten Bushaltestelle oder einem Arbeitskollegen im selben Büro Informationen persönlich zu sagen, anstelle in Form einer Email.

Leistungssportler und fitnessaffine Menschen sollten jedoch noch genauer hinschauen, da sich nicht jedes Armband für sie eignet.. Eine extra Kaufberatung dazu finden Sie hier: Bei den Sportuhren, Fitness-Armbänder mit Herzfrequenmesser & Fitness-Armbänder mit GPS.

FAQ: Häufige gestellte Fragen

Machen Fitness-Armbänder tatsächlich fitter?

Eines steht fest: Man muss selbst aktiv werden! Moderne Smartwatch- und Fitnessarmbänder helfen uns eine nahezu perfekte Datenauswertung über unsere täglichen Aktivitäten zu erhalten, doch eine gesunde und aktive Lebensweise können diese smarten Alltagsbegleiter nicht ersetzen.

Die gewonnenen Daten müssen zudem richtig analysiert und interpretiert werden. Denn es muss nicht zwingend bedeuten, dass jemand, der fünf Kilometer in 30 Minuten läuft gesünder ist als jemand, der für die gleiche Strecke 45 Minuten benötigt. In den meisten Fällen spielen die gesammelten Daten bei dem tatsächlichen Gesundheitszustand eine eher untergeordnete Rolle. Auch das NDR hat sich mit dieser Frage beschäftigt und kam zu diesen Ergebnissen.

Welches ist das beste?

Heutzutage ist das Angebot riesengroß und wie es sich in unserem Test herausgestellt hat und es gibt viele gute Modelle von etablierten Herstellern wie z. B. Garmin, Jawbone und Fitbit, die jeweils auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse ausgerichtet sind.

In unserem Test haben sich das Garmin Vivosmart HR, das Fitbit Charge 2 und das Jawbone UP3 als sehr gute Allrounder herausgestellt.

Welches ist die beste App?

Unserer Meinung nach gibt es hier gleich drei sehr gute Aspiranten. In unserem Test haben uns die Apps von Fitbit und Jawbone sowie die Fitness-App von Garmin sehr gut gefallen. Bei diesen drei Apps handelt es sich um die aktuell besten Fintess-Apps, die dem Anwender einen breiten Funktionsumfang bieten und äußerst nutzerfreundlich sind.

Gab es schon einen Fitness-Armband Test von Stiftung Warentest?

Ja, im Januar 2016 hat die Stiftung Warentest insgesamt 12 Modelle genauer unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse haben wir für Sie in folgender Tabelle zusammengefasst.

 NameBewertung
1Garmin VivofitGut 2.0
2Garmin VivosmartGut 2.3
3Polar LoopBefriedigend 2.6
4Samsung Gear FitBefriedigend 2.7
5Xiaomi Mi BandBefriedigend 3.1
6Fitbit Charge HRAusreichend 3.6
7Fitbit FlexAusreichend 3.8
8Mio FuseAusreichend 3.9
9Sony SmartBandAusreichend 4.0
10Medisana Vifit ConnectAusreichend 4.5
11Jawbone UP3Ausreichend 4.6
12Jawbone UP2Ausreichend 4.6

Wie erfassen die Sensoren meine Aktivitäten?

Der Aktivitätssensor ist ein hochentwickeltes Stück Technik, das mittels eines integrierten 3D-Sensors Ihre körperliche Aktivität ständig aufzeichnet. Bei diesem Verfahren werden all Ihre körperlichen Bewegungen als Schritte interpretiert. Aus diesem Grund kann manchmal die Angabe der zurückgelegten Schritte von der tatsächlichen Distanz etwas abweichen. Wie genau die Sensoren diesbezüglich arbeiten, klären wir natürlich in jedem Testbericht.

Mehr dazu erfahren Sie auch hier:
So funktionieren Fitness-Armbänder und Fitness-Tracker »

Wie genau sind die Messergebnisse?

Wie es sich in unserem Test herausgestellt hat, fielen die Messergebnisse größtenteils sehr genau aus. Insbesondere die Präzision bei der Schrittzählung und Distanzberechnung sowie die Kalorienzählung war bei fast allen getesteten Modellen sehr gut.

Einige Schwierigkeiten gab es allerdings mit der Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Hier haben alle getesteten Fitness-Bänder ungenaue Ergebnisse angezeigt. Die Messwerte sind allerdings bei leichter körperlicher Anstrengung schon recht exakt.

Man muss aber schon erwähnen, dass es sich bei der aktuellen Modell-Generation um keine medizinischen Geräte handelt, sondern lediglich um innovative Fitness-Gadgets. Sie lassen sich also mit professionellen medizinischen Geräten nicht vergleichen, die Technik wird allerdings stetig weiterentwickelt.

Mehr zur Genauigkeit finden Sie auch in diesen Ratgebern: Wie genau ist die optische Herzfrequenzmessung? »

Wie erfassen die optischen Sensoren die Herzfrequenz und wie genau sind sie?

Optische Herzfrequenzsensoren basieren auf dem raffinierten Verfahren der Photoplethysmographie (PPG).

Bei diesem Verfahren werden Änderungen des Blutvolumens in den Blutgefäßen optisch gemessen, so dass die Blutmenge, die sich bei jedem Herzzyklus verändert und durch die Arterien transportiert wird, gemessen werden kann. Die Genauigkeit des Verfahrens ist für den Alltag in den meisten Fällen mehr als ausreichend und kann auch beim Training als guter Richtwert gesehen werden.

Mehr zur Funktionsweise und der Genauigkeit, erfahren Sie auch hier: Wie genau ist die optische Herzfrequenzmessung? »

Muss ich die Armbänder am Handgelenk tragen?

Prinzipiell nein. Die Mehrheit der Armbänder funktioniert auch einwandfrei, wenn diese nicht am Handgelenk getragen werden wie z. B. in der Hosentasche oder am Gürtel. Bänder mit Herzfrequenzmessung müssen aber logischerweise am Handgelenk getragen werden.

Sind Fitness-Armbänder zum Schwimmen geeignet?

Die meisten Modelle sind leider nicht zum Schwimmen geeignet. Viele sind lediglich Spritzwasserresistent und halten in der Regel nur ein kurzes Eintauchen in Wasser aus. Modelle, die wasserdicht und zum Schwimmen geeignet sind, werden auch als solche explizit vermarktet. Ob die Armbänder auch zum Schwimmen geeignet sind erfahren Sie natürlich jeweils in den Testberichten oder in dieser Übersicht.

Sind die Fitness-Armbänder auch mit Apps wie Runtastic, Nike+ Running, MyFitnessPal etc. kompatibel?

Auf jeden Fall! Apps von Drittanbietern sind mit den meisten Modellen kompatibel und können viele Daten, die vom jeweiligen Armband zur Verfügung gestellt werden, lesen und auswerten. Welches Modell mit welcher Fitness-App funktioniert, erfahren Sie auf den offiziellen Webseiten des jeweiligen App-Entwicklers.

Wie groß sollte das Display der Armbänder sein?

Hightech-Produkte bieten mittlerweile farbliche LED-Displays mit erstklassiger Qualität. Das Ablesen der Informationen ist selbst bei schlechten Wetter- und Windverhältnissen möglich. Für die meisten Nutzer reicht aber ein gewöhnliches Schwarzweiß-Display aus, um die wichtigsten Werte anzuzeigen. Sie sollten aber keinesfalls komplett auf ein Display verzichten, weil Sie in diesem Fall keine Möglichkeit haben, unterwegs die Werte angezeigt zu bekommen.

Wie lange sollte ich mein Fitness-Armband am Tag tragen?

In der Regel gilt es, dass Sie es den ganzen Tag lang tragen sollten, da sich auf diese Weise die genauesten Ergebnisse erzielen lassen.

Wie hoch ist die Akkulaufzeit der Top-Modelle?

Die Testsieger halten etwa 5 – 7 Tage durch. Alle von uns getesteten Modelle wurden über eine Knopfzelle betreiben, die sich schnell und einfach austauschen lässt. Bei dem Kauf sollten Sie diesem Wert eine besondere Beachtung schenken, denn was nutzt Ihnen das beste Gerät, wenn es nur einige Stunden durchhält. Geräte mit geringer Batterielaufzeit sollten Sie unbedingt meiden!

Die Testkriterien

Um unseren Fitness-Armband Test für Sie so transparent wie möglich zu gestalten, möchten wir Ihnen im Folgenden unsere haupsächlichen Testkriterien, beim Testen und Vergleichen der einzelnen Armbänder erläutern.

    • Verarbeitung und Lieferumfang:
      Besonders die Verarbeitung, die verwendeten Materialien und deren Qualität insgesamt, werden von uns genau unter die Lupe genommen. Der Lieferumfang spielt hier eine weniger wichtige Rolle, aber auch dieser ist natürlich wichtig und trägt zum Gesamteindruck bei.
    • Features und Funktionen:
      Wir legen bei unserem Test besonderes Augenmerk auf diesen Punkt. Wir schauen dabei genau darauf, welche Funktionen geboten werden, ob diese gut und genau funktionieren oder ob es hier große Mankos gibt.
    • Bedienung und Anwendung:
      Die einfache und intuitive Bedienung ist sehr wichtig. Deswegen haben wir alle Armbänder im Test unter verschiedenen Rahmenbedingungen getestet, um sicher zu stellen, das die beworbene einfache Bedienung nicht nur in der Theorie einfach ist.
    • Motivation:
      Was nützt das beste Fitness-Armband, wenn es Sie nicht dazu motivieren kann, es auch zu benutzen und Sie dazu zu motivieren sich im Endeffekt auch mehr zu bewegen? Genau, nichts! Wir nehmen hier besonders die Movtivations-Features direkt am Armband unter die Lupe, sowie (sofern vorhanden) die App und die Community-Funktionen.

Preis-Leistungs-Verhältnis:
Für viele ein entscheidendes, wenn nicht sogar „das“ Kaufkriterium, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Hierbei berücksichtigen wir natürlich, um was für ein Gerät und welche Zielgruppe es sich handelt. So kann z.B. ein Trainingscomputer für Profis, trotz des hohen Preises von ca. 200€, eine sehr gute Note bekommen.

Abschließend hoffen wir von fitnessarmband.eu, das Sie mit unserem Test das beste Fitness-Armband für sich finden konnten. Wenn Sie sich immer noch unschlüssig sind, schauen Sie doch noch mal in unsere Kaufberatung oder in unsere Online-Beratung.

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