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Das Garmin Vivosmart im Test

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Stiftung Warentest: Note 2,3 – 01/2016

Amazon.de Preis: 119.00 (as of 24. September 2017, 15:00)*

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Das Garmin vivosmart ist nicht nur ein Fitness-Armband, sondern auch ein Smart-Band. Neben den Messmöglichkeiten der eigenen Fitness, kann über das Band auch teilweise das Smartphone gesteuert werden. Obwohl ein üppiger Funktionsumfang vorhanden ist, hält sich das Vivosmart, zum Zeitpunkt des Tests, trotzdem nur in der Kategorie der mittel teuren Bänder auf, für ca. 120€ ist es zu haben.

Was sie dafür geliefert bekommen und ob das es auich wirklich alltagstauglich ist, erfahren Sie in unserem Test des Garmin Vivosmart.

Weiterführend: Alle getesten Garmin Produkte ansehen.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
Gute Verarbeitungkein integrierter Pulsmesser
wöchentliche Reports per MailWecker nicht an Schlafphasen angepasst
ziemlich genaue Messungen 
Wasserdicht bis 50m 


von JimsReviewRoom – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Das Fitness-Tracker-Armband ist sehr ordentlich verarbeitet, wirkt haptisch und optisch wirklich sehr hochwertig und kann sich mit seinem modernem und schmalem Design wirklich sehen lassen. Außerdem ist es so unauffällig das es auch neben einer Uhr getragen werden kann ohne das der Unterarm gleich „voll“ wirkt. Es ist also auch für alle gut geeignet, die es eher unauffällig möchten und/oder Angst haben als „Geek“ betrachtet zu werden.

Das Display ist hier etwas ganz besonderes, denn es ist unsichtbar. Zwei mal auf das Armband tippen, und die Anzeige erscheint. Auf dem OLED-Display wird so ziemlich alles angezeigt, was man sich wünschen kann. Das Band ist in zwei verschiedenen Größen bestellbar und passt so um jedes Handgelenk. Individuell kann es dann noch durch ein Noppensystem auf den eigenen Handgelenkdurchmesser eingestellt werden.Der Akku des Fitness-Armbands soll 7 Tage durchhalten, in unseren Test kamen wir ebenfalls auf fast 7 Tage. Zudem ist das vivosmart wasserdicht, es kann also problemlos geduscht und geschwommen werden. Das Band soll laut Hersteller bis zu 50 Meter wasserdicht sein, wir haben es auf bis zu 7 Metern getestet und alles lief problemlos.

Im Lieferumfang befindet sich das Armband in der gewünschten Größe, ein Lade- bzw. Datenkabel und eine Dokumentation über die Benutzung des Fitness-Armband.

Die Features

Das vivosmart Fitness-Armband kommt mit einer Menge an nützlichen Funktionen, es werden die Schritte, die Distanz, der Kalorienverbrauch und die Herzfrequenz gemessen (per ATN+ Brustgurt). Zudem können eigenen Tagesziele definiert werden und ein Inaktivitätsalarm hilft dabei die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Auch den Schlaf kann das Band überwachen, es misst die Zeiten, Dauer und Bewegungen während des Schlafes. Die Ergebnisse all dieser Messungen waren überraschend gut, meistens, so erreichen solche Messergebnisse nur höherpreisige Geräte. Zudem ist es möglich mit Hilfe des Bandes, das Smartphone in einigen Bereichen zu bedienen und Informationen von diesem angezeigt zu bekommen.

Wichtig: unbedingt gleich bei der ersten Einrichtung auch die eigene Schrittlänge und Armbandausrichtung einstellen (garminconnect öffnen -> Geräte -> Geräteeinstellungen bzw. Benutzereinstellungen), da sonnst die Messergebnisse verfälscht werden können.

Das Display erwacht automatisch, sobald eine Nachricht, eine E-Mail oder ein Anruf eingeht. Zudem vibriert es leicht, damit seinem Nutzer auch nichts entgehen kann. Über die Vibrationsfunktion kann sich der Träger auch wecken lassen, ohne dabei jemand anderen stören zu müssen. Neben den Einblendungen von Anrufen und Nachrichten, kann das Smartphone auch zum Teil über das Fitness-Armband bedient werden. Es ist zum Beispiel möglich Musikapps über die SWIPE Funktion des Displays zu steuern.

Die Anwendung

Die App zeigt die Ergebnisse der Messung sehr übersichtlich und grafisch ansprechend bestalltet an. Leider gibt die App aber nicht viel her und kann uns nicht wirklich überzeugen. Auch die erste Einrichtung war etwas holperig und das Vivosmart wurde im ersten Anlauf nicht erkannt, nach einem Neustart der App lief es dann reibungslos. Zudem ist die Anbindung von Dritt-Apps in unseren Test problematisch gewesen, dies wird hoffentlich noch besser – es wäre Schade, denn die Messungen sind seht gut.

In den Anwendungen an dem Fitness-Armband ansich gibt es allerdings fast gar nichts auszusetzen. Das Display reagiert gut, die Steuerung ebenfalls und auch die Lesbarkeit unter Sonneneinstrahlung ist besser als bei den meisten anderen Bändern.

Die Motivation

In Sachen Motivation ist Garmin vorne mit dabei und stellt dies auch bei diesem Fitness-Armband wieder unter Beweis. In der App werden die Fortschritte angezeigt und es können Auszeichnungen erworben werden. Zudem ist es möglich an Online Challenges teil zu nehmen und sich mit Freunden, Familie und vielen weiteren Menschen zu vergleichen. Dies motiviert und kann ungemein dabei helfen seine Ziele zu erreichen.

Das Garmin vivosmart im Test: Das Fazit

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