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Das Fitbit Ionic im Test

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Die Fitbit Ionic folgt einem Erfolgsrezept und ist eine Mischung aus Fitness-Tracker und Smartwatch. Sie löst langfristig wohl die Fitbit Blaze ab. Dank dieser innovativen Kombination hebt sich das Gerät deutlich von der breiten Masse ab. Preislich und von der Ausstattung her konkurriert das Ionic mit der Apple Watch und anderen hochwertigen Smartwatches. Ob das Erfolgsrezept aufgeht und wie gut sich die Fitbit Ionic gegenüber der Konkurrenz behauptet, erfahren Sie in unserem ausführlichen Test.

Weiterführend: Die besten Fitness-Tracker von Fitbit.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
hochwertiges und modernes Designnicht günstig
lange Akkulaufzeit von bis zu 5 Tagenaufwendige Installation /Ersteinrichtung
viele Apps und verschiedene Ziffernblätteraufgezeichnete Daten lassen sich nur per Smartphone gut auswerten
verhältnismäßig präzise Messungen 


Review von The Verge – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Der Hersteller hat seine gesammelten Erfahrungen mit der Fitbit Blaze genutzt und die bestehende Funktionalität deutlich ausgebaut. Die 25,7 cm x 3,9 cm x 1,2 cm große Ionic besitzt ein optisch ansprechendes Gehäuse aus Aluminium und lässt genauso einfach wie die Apple Watch mit verschiedenen Armbändern kombinieren. Die Verarbeitung ist tadellos und das eckige Gehäuse hinterlässt einen robusten und hochwertigen Eindruck.

Die Optik ähnelt dem Vorgänger Fitbit Blaze und bietet dank der flachen und leichten Bauweise (nur 45 Gramm) einen deutlich höheren Tragekomfort. Im Handel ist das Uhrengehäuse in rauchgrau, silbergrau und kupferfarben erhältlich. Die Armbänder gibt es in einer klassischen, sportlichen und edlen Ausführung in Leder. Das 1,42 Zoll große Display lässt sich per Touchscreen bedienen und hat 3 seitliche Tasten.

Im Lieferumfang befinden sich ein Silikon-Armband in 2 Größen, eine Kurzanleitung und ein USB-Ladekabel.

Die Features

Im Vergleich zu allen anderen Fitbit-Modellen besitzt die Ionic deutlich mehr Funktionen und stellt eine gelungene Kombination aus Fitness- und Lifestyle-Uhr dar. Die Smartwatch ist mit iOS-, Android- und Windows-Smartphones kompatibel, bis zu 5 Meter wasserdicht und verfügt über einen integrierten GPS-Empfänger.

Als Activity Tracker# zeichnet sie alle Aktivitäten rund um die Uhr auf und misst via PurePulse kontinuierlich die Herzfrequenz des Trägers. Dieser profitiert von dynamischen Trainings, die er individuell gestalten kann und von einem Speicherplatz für bis zu 300 Lieder. Durch den GPS-Tracker erkennt die Uhr selbstständig, wann der Nutzer mit einem Training beginnt.

Die Smartwatch überwacht das Schlafverhalten, benachrichtigt den Träger über Anrufe und Mitteilungen und besitzt einen stillen Alarm. Dank einer großen Auswahl an Apps lässt sich der Funktionsumfang der Uhr noch deutlich erweitern. WLAN-Empfänger und Bluetooth sind ebenfalls mit an Bord und ermöglichen eine vielseitige Vernetzung mit anderen Geräten. Die Fitbit Ionic kann unter anderem mit einem Bluetooth-Headset verbunden werden und kabellos Musik streamen. Dank einem integrierten NFC-Chip lässt sich die Uhr in Zukunft auch zum bargeldlosen Bezahlen verwenden.

Die Anwendung

Mittels einer mobilen App, die für Android- und iOS-Geräte zur Verfügung steht, lässt sich die Ionic schnell einrichten und mit dem Smartphone synchronisieren. Innerhalb weniger Minuten richtet der Nutzer einen neuen Fitbit-Account ein und speichert seine persönlichen Daten.

Via WLAN wird die Smartwatch mit dem Heimnetzwerk verbunden und erhält darüber Updates. Als Verschluss kommt ein doppelt geschwungener Dorn zum Einsatz, der sich nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnung einfach benutzen lässt und sicher hält. Der Armbandwechsel ist ebenfalls intelligent gelöst und schnell erledigt.

Bedienung & Nutzung

Die Ionic lässt sich intuitiv mit einfachen Berührungen bedienen, im Test reagierte das 1,42 Zoll große Display präzise auf alle Eingaben. Mittels der rechten großen Taste, die gleichzeitig als Zurück-Knopf fungiert, wird der Bildschirm aktiviert. Mit den beiden anderen Tasten lassen sich verschiedene Funktionen aufrufen und diverse Eingaben machen.

Über ein einfaches Tippen oder Wischgesten funktioniert die Navigation durch die übersichtlichen Menüs. Dank der guten Auflösung und der hohen Helligkeit lässt sich das Display auch bei Sonnenlicht problemlos ablesen. Das Touchdisplay kann der Träger auf vielfältige Art und Weise individualisieren. Unter anderem stehen dem Nutzer verschiedene Zifferblätter zur Verfügung.

Die automatische Aktivitätserkennung SmartTrack funktioniert bei einigen einfachen Aktivitäten wie Jogging gut und erkennt diese. Andere Aktivitäten wie z.B. Rudern oder Krafttraining wurden nicht erkannt. Für den Einsatz als Sport-Tracker eignet sie sich gut, da man so gut wie alles direkt über die Uhr steuern kann, ohne das man immer auf die App zurrück greifen muss.

Der Akku hält im Durchschnitt 4-5 Tage lang und ist innerhalb von wenigen Stunden wieder aufgeladen.

Messungen & Genauigkeit

In unserem Test arbeitete die Fitbit Ionic wie vom Hersteller gewohnt präzise und leistet sich keine Schwächen. Die Watch zählt die Schritte, misst die zurückgelegte Distanz und berechnet daraus den Kalorienverbrauch. Stellt der Träger ein, dass die Ionic die Herzfrequenz ständig misst, fallen die Messungen noch genauer aus. Zum vielseitigen Aktivitätstracking zählen die aktiven Minuten und der Etagenzähler. In unserem Test zeichnete die Fitbit Ionic die Aktivitäten präzise auf und enttäuschte unsere hohen Erwartungen nicht.

Durch den integrierten GPS-Empfänger lassen sich Messungen präzise durchführen. Das Signal war in unserem Test immer stabil und wir konnten alle Strecken ohne Ausfälle aufzeichnen. Ist die Aufzeichnung beendet, erhält der Nutzer eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Daten. Was wir ziemlich schade finden: Man kann sich die Daten immer nur einmal sehen. Als Trost lassen sich alle Daten und Statistiken in der App noch besser auswerten als auf der Uhr.

Uns fiel jedoch auf, dass die Smartwatch zu kräftige Handbewegungen oftmals als Schritte wahrnimmt. Es kann auch passieren, dass der Etagenzähler trotz des Höhenmessers gelgentlich mehr Etagen zählt – auch abhängig von der Bauweise der Gebäude. Alle Daten zu den täglichen Aktivitäten können die Nutzer im Menü „Heute“ auf der Uhr oder in der Fitbit-App sehen. Positiv aufgefallen ist uns die gelungene grafische Aufbereitung der Daten.

Dank der hauseigenen PurePulse-Technologie misst die Ionic die Herzfrequenz präzise und noch genauer als ihr Vorgänger. Die optische Pulsmessung unterscheidet sich je nach Sportart von der klassischen Messung via Brustgurt, funktioniert in unserem Test jedoch erstaunlich gut – etwa auf dem Niveau der Garmin Vivoactive HR. Bei Ausdauersportarten ist die optische Pulsmessung fast genauso präzise wie ein Brustgurt.

Die Motivation

Im Menü „Coach“ gibt es 3 Trainingsprogramme, die sich im Hinblick auf Intensität und Dauer unterscheiden. Mit den Programmen trainieren die Träger ihre Ausdauer, Kraft und Fitness. Nach dem Programmstart erscheinen kleine Bilder und ein Countdown auf der Ionic und diese helfen dem Nutzer bei der korrekten Ausführung.

Die Ionic besitzt einige nützliche Fitness-Funktionen, die die meisten Tracker nicht haben. Der CFS (Cardio Fitness Score) ist eine alternative Bezeichnung für den VO2-max. und gibt Aufschluss darüber wie fit der Nutzer ist. Der Wert wird anhand der persönlichen Nutzerdaten und der Ruheherzfrequenz gemessen.

Dank der vielen nützlichen Funktionen, den unterschiedlichen Trainings und den Empfehlungen sorgt die Fitbit Ionic dafür, dass sich der Nutzer mehr bewegt. Tut er dies nicht, lässt ihn die Uhr nicht in Ruhe, sondern macht ihn direkt auf den Bewegungsmalus aufmerksam.

Das Fitbit Ionic im Test: Das Fazit

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