Die besten Fitness-Tracker im Test

Fitness-Tracker sind ein idealer Weg, um die eigenen Sport- und Fitness-Aktivitäten zu kontrollieren und mehr Motivation für körperliche Aktivitäten zu finden. Durch die große Auswahl an Geräten wird jedoch die Kaufentscheidung unnötig erschwert.

Wir haben uns im Fitness-Tracker Test daher über 40 aktuelle Modelle angeschaut und am Ende einen Testsieger für Sie ausgewählt. Durch Testberichte und die Kaufberatung sind so auch viele Ratgeber entstanden, die Ihnen dabei helfen werden, den besten Fitness-Tracker für Sie zu finden. Wir wünschen schon mal viel Spaß!

Übrigens: Einige Krankenkassen geben zu einem neu angeschafften Tracker unter Umständen einen Zuschuss!

Empfehlungen: Welcher Fitness-Tracker passt zu mir? »

Die besten Fitness-Tracker aus dem Test 2017 / 2018

Gleich zu Beginn werfen wir einen Blick auf die Testsieger. Diese Geräte sind allesamt einfach rundum gelungen, mit einem Kauf machen Sie also nichts falsch.

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Testsieger mit int. HerzfrequenzmessungTestsieger ohne int. Herzfrequenzmessung
Diese Tracker bieten nebenbei noch eine Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk.
garmin vivosmart hrFitbit Charge 2Fitbit Alta HR

Garmin Vivosmart HR

Fitbit Charge 2

Fitbit Alta HR

 2. Platz

 Neuer Testsieger!

3. Platz

  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Laufeinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsbalken
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsalarm
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Inaktivitätsalarm
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
Kompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows Phone
ab ca. 120,00€*ab ca. 149,00€*ab ca. 120,00€*

Kundenwertung:

1.120 Bewertungen

Kundenwertung:

1.167 Bewertungen

Kundenwertung:

183 Bewertungen

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Bei diesen Geräten fehlt die Herzfrequenzmessung – aber davon abgesehen sind sie ebenfalls absolut empfehlenswert. Für einige Modelle gibt es Brustgurte, welche die Messung „nachrüsten“.
garmin vivofit 2Fitbit Flex 2Polar Loop 2

Garmin Vivofit 2

Fitbit Flex 2

Polar Loop 2

 Testsieger

 Kundenempfehlung

 Einsteiger-Tipp

  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • 1 Jahr Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • sehr gute App
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Schwimmtraining, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • wasserdicht
  • sehr gute App
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Stockwerke, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • bis 10 Tage Batterielaufzeit
  • 30m wasserdicht
Kompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows PhoneKompatibel mit iOS, Android, Windows Phone
ab ca. 79,00€*ab ca. 70,00€*ab ca. 100,00€*

Kundenwertung:

301 Bewertungen

Kundenwertung:

246 Bewertungen

Kundenwertung:

181 Bewertungen

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Welcher Fintess-Tracker ist der richtige für mich?

Wir haben eine kurze Liste zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollte, sich selbst in die passende Kategorie zu stecken – und dann auch gleich die richtige Wahl zu treffen.

Der Selbst-Optimierer

Diesen Menschen geht es darum, gelegentlich Sport zu treiben und dabei sicherzugehen, alles richtig zu machen. Gesunder Schlaf, Kalorienverbrauch, Vitalwerte & Co. stehen hier im Vordergrund. Superexakte Messdaten sind also nicht zwingend notwendig. Alltagstauglichkeit und Komfort der Tracker spielen eine große Rolle.

Empfehlung: Orientieren Sie sich im mittleren Preisbereich und verzichten Sie auf ein Display, denn das brauchen Sie normalerweise nicht.

Fitbit Flex 2 » Fitbit One » Xiaomi Mi Band 2 » Fitbit Alta » Fitbit Alta HR »

Hobby-Sportler

Regelmäßiges Training zwischen zwei bis drei Mal pro Woche geben den Ton an. Genaue Messdaten sind hier auch nicht von essenzieller Wichtigkeit, bedeutender sind etwa die Motivations-Features. Frei nach dem Motto „Gesunder Geist im gesunden Körper“ steht hier vor allem die sportliche Betätigung selbst im Vordergrund – nicht exakte Messdaten.

Empfehlung: Preiswerte Geräte, gerne auch mit Pulsmessung, sollten auch hier ausreichen. Ein Display ist weiterhin nicht zwingend notwendig.

Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivofit 2 » Fitbit Flex 2 » Polar Loop 2 » Fitbit Alta HR »

Ambitionierte Sportler

EFitness-Begeisterte brauchen genaue Messdaten, um die eigene Leistungsfähigkeit langfristig zu protokollieren und zu steigern. Detaillierte Auswertungsmöglichkeiten in App und am Computer sind wichtig. Lange Akkulaufzeiten sind ebenso gefragt wie Displays, die schon unterwegs Rückschlüsse zulassen. Auch Wasserfestigkeit spielt hier schon eine Rolle.

Empfehlung: Pulsmessung und GPS sind hier schon recht häufig gefragt, entsprechend steigt dann aber auch der Kaufpreis.

Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivosmart 3 » Garmin Vivofit 2 » Garmin Vivoactive HR »

Profi-Sportler

Hier kommt eigentlich nur das Nonplusultra in Frage: Messgenauigkeit, Komfort, Akkulaufzeit, Bedienung und weitere Eigenschaften müssen auf höchstem Niveau rangieren. Die Anschaffungskosten spielen hier praktisch keine Rolle mehr, da an der Funktion des Geräts praktisch der gesamte Trainingserfolg gemessen wird.

Empfehlung: Pulsmessung, GPS, Wasserfestigkeit und mehr sind hier die einzigen Möglichkeiten, diese Käufer zufriedenzustellen. (siehe auch die besten Sportuhren im Test)
Garmin Vivoactive HR » Garmin Forerunner 235 » Polar Trainingscomputer v800 » Polar Trainingscomputer m400 »

Die besten Fitness-Tracker in der Kurzvorstellung

In diesem Abschnitt widmen wir uns den Testsiegern und Empfehlungen: Diese Tracker haben sich in unseren Tests bewährt und sind so gut, dass Sie mit einem Kauf praktisch nie einen Fehler machen.

Garmin vivosmart HR und HR+

Dieser Garmin-Tracker aus dem mittleren Preisbereich bietet Ihnen alle wichtigen Funktionen und kann sogar einen Herzfrequenzmesser vorweisen. Am Handgelenk ist das Gerät schön leicht, die Bedienung ist auch unterwegs unter hoher Anspannung kinderleicht. Es ist wirklich schwer, hier gravierende Schwächen zu finden. Kritik auf hohem Niveau gibt es vielleicht für die Tatsache, dass die Herzfrequenz nicht zu 100 % exakt gemessen wird.

Dafür sind vivosmart HR und HR+ aber wasserdicht. Der hohe Komfort sorgt außerdem dafür, dass Sie den Fitness-Tracker auch den ganzen Tag über tragen können, ohne dass Ihnen das Gerät irgendwann Schwierigkeiten macht. Ob Sie gerne laufen, schwimmen, Fahrrad fahren oder sonstigen Tätigkeiten nachgehen: Diese beiden Tracker sind auf jeden Fall eine Investition wert.

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Fitbit Charge 2

Beinahe schon ein Klassiker ist das Charge 2: Dieser Fitness-Tracker bietet alles, was sich die meisten Käufer von einem solchen Gerät versprechen. Das Armband ist schön weich und sitzt gleichzeitig fest, das Display ist angenehm hell auch bei Sonneneinstrahlung und der Akku kann gute fünf Tage mithalten, bevor der Weg zur Steckdose ansteht. Garniert wird all dies mit der bekannten Fitbit-App, die zu den besten Programmen ihrer Art zählt.

Wasserdicht ist das Charge 2 nicht, für diese Käufergruppe fällt der Tracker also durch. Zu überzeugen wissen jedoch die Motivations-Features, denn gelegentlich lässt Ihnen das Armband keine Ruhe, bis Sie sich nicht wirklich bewegt haben – und genau so sollte es sein. Insgesamt handelt es sich um ein Gerät, das nicht nur uns im Test überzeugt hat. Wir machen da auch keinen Ausreißer, sondern legen Ihnen das Charge 2 ebenfalls ans Herz.

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Fitbit Alta HR


Knapp über 100 Euro geben Sie für das Alta HR von Fitbit aus. Positiv zu bemerken ist die erstklassige Verarbeitung. Auch das schlanke Design weiß zu gefallen, auffällig sein möchte das Gerät auf keinen Fall. Neu hinzugekommen ist auch die Messung der Herzfrequenz, überarbeitet hingegen wurde beispielsweise die Messung der Schlafqualität, die jetzt genauer ist. Jede Stunde mahnt das Alta HR außerdem das Gewissen, sich mehr zu bewegen – durch Erinnerungen, die auch in der Fitbit-App erscheinen.

Mit der Akkulaufzeit von einer Woche kommen auch Lademuffel auf ihre Kosten, die das Wiederaufladen gerne vergessen. Eine weitere Mini-Sensation ist das sehr gute OLED-Display, das auch vor Sonneneinstrahlung keine Angst hat. Nur gegen Wasser ist der Tracker überhaupt nicht geschützt, auch leichter Regen ist also schon eine Gefahr. Insgesamt bleibt das Fitbit Alta HR aber eine gute Anschaffung, wenn Sie nicht unbedingt integrierte Sportfunktionen brauchen.

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Weiterführend:
Die besten Fitbit Fitness-Tracker im Test

Garmin Vivofit 3

Preisgünstig und damit im Bereich der Einsteiger geht das vivofit 3 von Garmin vor. Optisch müssen Sie die Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger mit der Lupe suchen. Davon abgesehen bekommen Sie aber ein kleines und schön scharfes Display, das sich vor allem sehr einfach bedienen lässt. Wunderbar: Der Tracker ist wasserdicht, sodass auch Wassersportler auf ihre Kosten kommen. Der Balken für Inaktivität lässt Ihnen dann täglich noch die notwendige Dosis Motivation zukommen.

Insgesamt machen Sie mit dem Gerät keinen Fehler, sofern Sie auf fortgeschrittene Funktionen wie die Messung des Herzschlags verzichten können. Besitzer des Vorgängers sollten aber zwei Mal überlegen, denn die Neuerungen halten sich dann doch eher in Grenzen. Am Ende bleibt das Gerät aber ein angenehm zu tragendes, leichtes und mit allen wichtigen Grundfunktionen ausgestattetes Armband für Sportler.

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Garmin vivoactive HR

Vorweg möchten wir gleich nehmen, dass das vivoactive HR zu den teureren Geräten hört – aber dieser Preis ist angesichts der Feature-Flut, Technik und Ausstattung auch absolut gerechtfertigt. Es handelt sich insgesamt eher um eine Art Hybrid aus Smartwatch und Fitness-Tracker. Das tolle Display ist schön hell und zeigt, wie es sich für eine Uhr gehört, eben auch die Uhrzeit an. Die Optik weiß voll zu überzeugen und macht aus dem Gerät auch ein modisches Accessoire.

Neben Optik und Design bietet das vivoactive HR einen GPS-Tracker, Herzfrequenzmesser, Kompass(!), Beschleunigungssensoren und vieles mehr. Das Smartphone kann daher oft zu Hause bleiben, da auf dem Display auch alle gesammelten und wichtigen Daten verfügbar sind. Wenn Sie höhere Ambitionen haben und nicht einfach nur Ihre Schrittzahl messen möchten, ist dieses Gerät auf jeden Fall einen Blick wert – wenn Sie bereit sind, den Kaufpreis zu zahlen.

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Der Preistipp: Polar Loop 2

Möchten Sie weit unterhalb von 100 Euro bleiben, empfiehlt sich das Polar Loop 2. Alle wirklich wichtigen Grundfunktionen sind enthalten, sodass Fitness-Interessierte und Gelegenheitssportler auf ihre Kosten kommen. Herzfrequenzen und präzise Entfernungsmessung dank GPS fehlt zwar, aber einige Abstriche müssen Sie für diesen Preis einfach akzeptieren. Über einen Brustgurt steht eine Alternative für die Herzaktivität bereit. Sehr positiv zu bemerken ist außerdem die kinderleichte Bedienung, die auch eher technikscheuen Menschen Spaß macht.

Interessant: Das mitgeliefert Band müssen Sie selbst zuschneiden, damit es perfekt an Ihrem Handgelenk liegt. Eine etwas kuriose, aber wirksame Methode. Vorbildlich fallen die Motivationsfunktionen aus, denn das Loop 2 meldet zum Beispiel Alarm bei zu langer Inaktivität und zeigt einen langsam steigenden Balken an, der Ihr Aktivitätsziel für den jeweiligen Tag widerspiegelt. Insgesamt ein tolles Produkt, das gerade dann eine Empfehlung wert ist, wenn Sie „mal reinschnuppern möchten“.

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Die Kaufberatung

Wir möchten Ihnen nicht nur einen umfangreichen Test bieten, sondern auch eine Kaufberatung. Danach wissen Sie garantiert, was für einen Fitness-Tracker Sie persönlich brauchen.

Welche Ziele haben Sie?

Entscheiden Sie zuerst, was Sie genau machen wollen. Schwimmer brauchen wasserdichte Modelle, möchten Sie abnehmen muss der Kalorienzähler möglichst exakt arbeiten, ein Herzfrequenzmesser ist für einige Sportarten sinnvoll. Indem Sie vorher festlegen, was genau Sie brauchen, finden Sie am Ende dann auch schnell ein passendes Modell. Wir haben dafür gleich vier Einsatzgruppen zusammengefasst.

Lesen Sie dazu auch unsere Empfehungen »

Der Preis

Eine breite Spanne an Verkaufspreisen zeichnet dem Markt aus. Einfache Modelle kosten nicht mehr als 50 Euro, suchen Sie nach dem maximalen Funktionsumfang und genauste Messungen, können Sie auch 250 Euro und mehr investieren. Entscheidend ist, was der Geldbeutel hergibt und wie viel Ihnen die Sache wert ist.

Design

Hier spielt allein Ihr subjektives Empfinden eine Rolle. Ist der Look des Geräts wichtig? Dann entscheiden Sie sich am besten für ein visuell ansprechendes Modell. Ist es Ihnen egal und die Technik steht im Vordergrund, achten Sie beim Kauf nur auf die Features und Ausstattung. Denken Sie daran, dass Sie den Tracker über einen Großteil des Tages – auch in der Öffentlichkeit – tragen werden.

umindest ein wenig achten daher die meisten Käufer schon auf das Äußere. Von klar sportlich in grellen Neon-Farben bis dezent-zurückhaltend gibt es für jeden Käufertypen passende Modelle auf dem Markt.

Tragekomfort

Der Fitness-Tracker hängt meistens am Handgelenk und wird hoher Belastung durch Ihre Bewegungen ausgesetzt. Damit das nicht nach kurzer Zeit zu Schäden an der Haut führt, ist das richtige Material notwendig. Viele Modelle von Fitbit und Garmin setzen daher etwa auf sehr weichen Kunststoff. Er reibt nicht an der Haut und bietet daher viel Komfort.

Generell weniger empfehlenswert sind Modelle mit einem harten Kunststoffband. Bei bestimmten Stellungen der Hand können diese Modelle etwas schmerzhaft werden. Gleichzeitig möchten wir aber auch darauf hinweisen, dass jeder Mensch anders ist. Es gibt durchaus Sportler, die auf harte Kunststoffbänder am Handgelenk schwören. Ausprobieren hilft!

Daher legen wir Ihnen auch das Onlineshopping über unsere Seite und Amazon.de ans Herz: Gefällt Ihnen das Produkt nicht, können Sie es dank Fernabgabegesetz einfach wieder zurückschicken. Finanziell gehen Sie also keine Risiken ein.

Tipp: Unterschätzen Sie die Bedeutung des Tragekomforts nicht. Im besten Fall tragen Sie einen Fitnesstracker über den gesamten Tag, damit die Daten möglichst aussagekräftig sind. Mit einem Modell, das Sie schnell wieder ablegen möchten, geht das nicht.

Display

Eine Übersicht der verschiedenen Displaysarten

Die günstigeren Modelle haben überhaupt kein eigenes Display. Das Smartphone ist dann das Anzeigegerät. Wieder andere Geräte setzen auf schlichte Schwarz-Weiß-Displays. Geben Sie mehr Geld aus, bekommen Sie High-End-Modelle von Samsung, Garmin & Co., dort sind dann hochauflösende OLED-Displays angesagt.

Der Vorteil daran ist, dass Sie alle Werte direkt auf dem Tracker ablesen können. Sie müssen nicht erst das Handy aus der Tasche holen. Am Ende entscheiden sowohl der eigene Geschmack als auch der Geldbeutel. Bedenken Sie außerdem: Displays brauchen viel Strom. Die Geräte mit langen Laufzeiten haben daher allesamt keinen Bildschirm.

Funktionsumfang

Die Grundfunktionen eines modernen Fitness-Trackers sind vielfältig und umfassen unter anderem die folgenden Features:

  • Schrittzähler
  • Distanzmessung
  • Datum und Uhrzeit
  • Herzfrequenzmessung
  • Tagesziele zuweisen
  • Kalorienverbrauch messen
  • Aktivitätserinnerung
  • Überwachung des Schlafs
  • Musik-Steuerung
  • Benachrichtigungsfunktion / Smart-Notifications
  • Social Media

Welche Features Sie genau brauchen, hängt natürlich vom Bedarf ab (weiter oben finden Sie dazu Hinweise). Wenn Sie etwa nur Schritte zählen möchten, reichen auch einfache Geräte wie die Einsteiger Tracker von Fitbit (Fitbit Flex 2) aus. Möchten Sie das Smartphone in der Tasche komplett ersetzen, kommen Sie um ein teureres Modell jedoch nicht herum.

Sollen Ihre Uhr oder sogar zum Teil Ihr Smartphone ersetzt werden, dann gewinnen zusätzliche Basisfunktionen an Bedeutung. In unseren Testberichten gehen wir auf die Funktionen und Features genauer ein.

Akkulaufzeit

Längere Akkulaufzeiten vereinfachen die Nutzung: Sie müssen den Tracker dann nicht mehr permanent aufladen und eventuelle Lücken im Protokoll – bedingt durch Akku-Versagen unterwegs – entfallen. Mindestens 3 und am besten 7 Tage sollten es sein.

Wasserfestigkeit

Normalerweise sind Fitness-Tracker nur gegen Spritzwasser geschützt. Ein paar Regentropfen sind also gerade so in Ordnung. Wenn Sie vorrangig schwimmen oder gleich im Anschluss immer duschen und dabei den Tracker nicht abnehmen möchten, muss es ein wasserfestes Modell sein. Die IP-Schutzklasse gibt Aufschluss darüber, bis zu welchem Grad das Gerät wasserfest ist.

Hersteller und deren Produktportfolio

Normalerweise spielt der Hersteller keine Rolle, „Top-Marken“, die viel besser sind als der Rest, gibt es kaum. Allerdings kann es sinnvoll sein, sich im Bereich eines einzigen Herstellers zu bewegen. Dann können Sie Fitness-Tracker von Garmin beispielsweise mit anderen Garmin-Geräten verbinden. Am Ende erhalten Sie dadurch mehr Funktionen. Von Fitbit etwa gibt es eine Waage, die Sie mit den Informationen aus dem Tracker kombinieren können.

Kompatibilität

Um Ihre gesammelten Daten auszuwerten, bietet sich das Smartphone an. Achten Sie darauf, dass Sie ein Modell wählen, der mit dem Betriebssystem Ihres Handys kompatibel ist. Unsere Vergleichstabelle wird Ihnen bei der Auswahl helfen.

Android kompatible Geräte »iPhone und IOS kompatible Geräte »Windows Phone kompatible Geräte »

Die App

Normalerweise bekommen Sie zusätzlich zum Tracker auch eine kostenlose App dazu. Diese brauchen Sie auf Ihrem Smartphone, um die gesammelten Informationen zu analysieren. Typische Daten sind Schrittanzahl, Kalorienverbrauch, Distanz, Schlafanalyse und vieles mehr.

Noch mehr Komfort (aber auch ein wenig mehr Aufwand) gibt es durch Apps, in denen Sie auch Mahlzeiten eintragen können. Vor allem beim Vorhaben, durch gesunde Ernährung und Sport abzunehmen, hilft das ungemein.

Tipp: Schauen Sie sich Videos über Ihre gewünschte App bei YouTube an oder probieren Sie sie gleich auf dem Smartphone aus. So umgehen Sie einen Fehlkauf, da Sie gleich wissen, ob die App gefällt oder nicht.
Name der AppKompatibilität
Samsung Gear Fit 1 & 2Samsung Gear Fit Manager und Samsung S Healthnur Samsung-Geräte
Fitbit Charge, Charge HR, Zip, Surge, Charge 2, Alta, BlazeFitbitiOS, Android
Sony Smartband SWR10 & SWR30Lifelog und Smart ConnectAndroid
Garmin Vivofit 1 & 2, Vivosmart HR, Vivoactive HRGarmin Connect MobileiOS, Android
Jawbone UP, UP2, UP3, MoveJawbone UP AppiOS, Android
Polar Loop 1 und 2, Polar TrainingscomputerPolar FlowiOS, Android

Einführung ins Thema

Was sind Fitness-Tracker und wie funktionieren diese?

Beispiel eines Fitness-Trackers von Garmin.

Ganz einfach: Durch Sensoren wie Beschleunigungsmesser halten Fitness-Tracker Ihre Bewegungen fest. Dadurch protokollieren diese Geräte Daten wie die Schrittanzahl, Entfernungen, Kalorienverbrauch, Herzfrequenz und mehr. Über eine (meist auf dem Smartphone einsehbare) App bekommen Sie dann einen Überblick über die Informationen und können sie auswerten.

Im Weg sind die schmalen und leichten Armbänder beim Sport nicht. Sie tragen sie entweder am Handgelenk oder auch in einer Jacken- oder Hosentasche oder wo auch immer Sie wollen. Ziel ist es, am Ende verlässliche Daten über Ihren sportlichen Fortschritt zu liefern. Jene Daten sind sehr viel genauer als etwa Ihr Körpergefühl oder der Blick in den Spiegel, der oftmals nicht die ganz Geschichte erzählt.

Weiterlesen: Funktionsweise und eingebaute Sensoren
Weiterlesen: Die Geschichte und Entwicklung der Fitness-Tracker

Für wen sind sie geeignet?

Im Prinzip gibt es hier keine Grenzen. Profi-Sportler kommen heute schon gar nicht mehr ohne diese Geräte aus. Engagieren Sie sich nur gelegentlich körperlich, sind Fitness-Tracker aber ebenfalls eine Investition wert. Es gibt aktuell keine bessere Methode, um Fortschritt im sportlichen Bereich festzuhalten.

Gerade für Anfänger ist außerdem die Motivation der Knackpunkt: Nicht die körperliche Betätigung selbst steht im Weg, sondern der Kopf. Die meisten Modelle verfügen über Motivations-Features, die Ihnen beispielsweise Nachrichten à la „Hey, Zeit für Bewegung!“ auf das Display oder Smartphone senden.

Sind Sie bereits Profi oder mindestens ambitionierter Hobby-Sportler, sollte die Auswahl natürlich auf Ihre ausgewähltes Gebiet eingeschränkt werden. Nicht jeder Tracker ist beispielsweise wasserdicht und nicht jedes Gerät bringt einen Herzfrequenzmesser mit. Ein wenig Recherche vor dem Kauf hilft.

Am Ende unserer Tests lesen Sie außerdem jedes Mal, für wen ein bestimmtes Gerät geeignet ist. Das erleichtert die Auswahl zusätzlich.

FAQ: Häufige Fragen

Machen Fitness-Tracker tatsächlich fitter?
Welcher ist der beste Fitness-Tracker?
Welcher Hersteller bietet die beste App zum Tracker?
Wie genau sind die Messergebnisse?
Muss ich den Fintesstracker am Handgelenk tragen?
Sind Fitness-Tracker zum Schwimmen geeignet?
Sind auch Apps wie Runtastic, Nike+ Running, MyFitnessPal etc. kompatibel?
Wie erfassen die Sensoren meine Herzfrequenz und meine Aktivitäten?

So haben wir getestet

Erst Testkriterien mit einer hohen Transparenz erlauben seriöse und vergleichsfähige Tests. Bei uns haben wir die Geräte wie folgt unter die Lupe genommen:

Verarbeitung und Lieferumfang:

Ein Fitness-Tracker ist kein Wegwerf-Produkt, sondern ein Gerät, das Ihnen möglichst lang zur Seite stehen und exakte Ergebnisse liefern soll. Entsprechend haben wir auf die Materialwahl und den Lieferumfang (mit einem geringeren Fokus) geschaut.

Features und Funktionen:

Welche Funktionen und Ausstattungsmerkmale bringt der Tracker mit? Nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität der Features haben wir uns angesehen – denn die besten Funktionen helfen nicht, wenn diese nur mangelhaft integriert sind.

Bedienung und Anwendung:

Beim Sport ist keine Zeit für lange Auseinandersetzungen mit der Software. Eine intuitive, einfache Bedienung unter allen erdenklichen Bedienungen ist extrem wichtig. Klappt dies in der Praxis so gut wie in der Theorie, vergeben wir auch gerne eine hohe Punktzahl.

Motivation:

Features, um die Motivation zu steigern, sind das A und O. Die mentale Seite ist beim Sport wesentlich schwieriger zu überwinden als die körperliche. Entsprechend haben wir einen Blick auf die Motivations-Features sowie typische Community-Funktionen geworfen.

Preis-Leistungs-Verhältnis:

Ob spottgünstig oder sündhaft teuer: Beide Produkte können ihre Daseinsberechtigung haben, sofern das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Nicht zuletzt ist dieser Wert auch für den Kauf sehr wichtig – und genau deshalb haben wir ihn auch mit in unseren Test aufgenommen.

Am Ende ergibt sich ein verlässliches Gesamtbild, dass alle getesteten Tracker zuverlässig ihrer Qualität nach ordnet. Sind Sie von unserem Angebot überzeugt und konnten wir Ihnen dabei helfen, den besten Fitness-Tracker im Test zu finden, würden wir uns natürlich über eine Bewertung sowie eine Empfehlung an Ihre Freunde sehr freuen!

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