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Das Garmin vivoactive 3 im Test

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garmin vivoactive 3 testDie Garmin vivoactive 3 ist der Nachfolger unseres Fitness-Tracker Testsiegers und bei Sportlern sehr beliebten vivoactive HR. Sie wurde auf der IFA 2017 in Berlin vorgestellt. Optisch und von den Funktionen her orientiert sie sich eher am hochwertigen Garmin fenix. Die GPS-Fitness-Smartwatch besitzt eine runde Form, kommt mit vielen kleinen Verbesserungen daher und macht einen edlen Eindruck. Ob sich dieser Eindruck bestätigt und wie sich die vivoactive 3 im Alltag schlägt, erfahren Sie im nachfolgenden Test.

Weiterführend: Filterbare Übersicht aller Garmin Produkte.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
Modernes und hochwertiges Designkein Freiwasserschwimmen
lange Akkulaufzeit von bis zu 5 Tagenbei Feuchtigkeit reagiert der Touchscreen ungenau
viele Apps, hoher Tragekomfort, intuitive BedienungGarmin App teilweise wenig intuitiv
genaue Messergebnisse 


Review von RizKnows – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

garmin vivoactive 3 details-03In der würfelförmigen Verpackung befinden sich neben der vivoactive 3 eine Anleitung und ein USB-Kabel. Nach dem Auspacken fallen das edle Design und das erstaunlich geringe Gewicht von 43 Gramm sofort positiv auf. Die Fitness-Smartwatch besitzt eine feste Lünette aus robustem Edelstahl und besteht aus schwarzem Kunststoff. Die Materialkombination macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Im Gegensatz zum vivoactive HR ist das Armband nicht mehr starr am Gehäuse fixiert, sondern deutlich flexibler befestigt und bietet einen höheren Tragekomfort.

Die vivoactive 3 ist 4,3 cm x 1,2 cm x 4,3 cm groß und erinnert mit ihrem runden Gehäuse an eine schicke Analog-Uhr. Als Verschluss kommt die bewährte Dornschließe zum Einsatz und im Gegensatz zu anderen Fitness-Armbändern kommt das Ladekabel ohne eine sperrige Klemme aus.

Die Smartwatch ist im Handel für knapp 250 Euro mit einem braunen, weißen oder schwarzen Silikon-Armband, als dunkle Gunmetal-Variante und mit einem dunkelbraunen Lederarmband erhältlich.

Die Features

garmin vivoactive 3 details-02Die Fitness-Uhr besitzt ein transflektives Farbdisplay, welches das Umgebungslicht zur Darstellung nutzt. Je heller das Sonnenlicht, desto besser die Displayqualität. Im Vergleich zum Vorgänger stehen den Nutzern mehr Apps und Ziffernblätter zur Verfügung und diese kommen farblich besser zur Geltung. Die Ziffernblätter werden um eine Fortschrittsanzeige samt Schritten, Etagen und Aktivitätsminuten ergänzt und können an die Vorlieben des Trägers angepasst werden.

Die Fitness-Uhr zeichnet Schritte, zurückgelegte Distanzen, den Kalorienverbrauch, das Schlafverhalten und die bewegungsintensiven Minuten auf. Mit ihrem barometrischen Höhenmesser zählt die Uhr auch Stockwerke. Sie ist bis zu 5 Meter wasserdicht, besitzt ein integriertes GPS-Sender und vorinstallierte Sport-Apps (unter anderem Laufen, Schwimmen, Radfahren, Crosstrainer und Yoga).

Die vivoactive 3 lässt sich per Bluetooth mit Smartphones und weiteren Geräten koppeln und kann beispielsweise einen Musik-Player steuern. Sie misst Ausdauer- und Krafttraining, zeigt auf ihrem Farbdisplay Benachrichtigungen vom Smartphone an und lässt sich via NFC zum mobilen Bezahlen nutzen.

Der Käufer profitiert von einer verbesserten 24/7-Herzfrequenzmessung. Die Uhr bestimmt die Herzfrequenz präzise im Sekundentakt. Zur Elevate-Technologie von Garmin gehört auch die Ermittlung des Stressniveaus. Durch die Herzfrequenzvariabilität kann die Smartwatch bestimmen, wie stark der Träger unter Last steht.

Die Anwendung

garmin vivoactive 3 details-01

Einrichtung und Synchronisierung

Die Kopplung mit einem kompatiblen Smartphone nimmt nur wenige Augenblicke in Anspruch. Die kostenlose App Garmin Connect lässt sich auf Android- und iOS-Smartphones installieren. Zusätzlich muss sich der Käufer ein Garmin Connect-Konto erstellen. In unserem Test hatten wir mit der Ersteinrichtung keine Probleme und die Uhr war nach ein paar Minuten einsatzbereit.

Bedienung & Nutzung

Durch das geringe Gewicht und die flexiblen Armbänder überzeugt die vivoactive 3 mit einem sehr hohen Tragekomfort und fällt am Handgelenk überhaupt nicht auf. Dank ihrer kreisrunden Form und der geringen Profiltiefe bleibt die Uhr nicht an Ärmeln hängen. Das Display der Smartwatch ist touchfähig und lässt sich mit einfachen Berührungen bedienen. Es reagiert in unserem Test schnell und präzise auf jede Tipp- und Wischgeste.

Zusätzlich befindet sich am Gehäuserand noch ein Knopf. Wird dieser gedrückt, so springt der Nutzer zum jeweiligen Ziffernblatt. Ein längeres Drücken startet, pausiert und stoppt die Aktivitäten-Aufzeichnung. Der Riffelrand hat eine berührungsempfindliche Fläche und lässt sich zum Scrollen verwenden. Dies ist ganz praktisch, denn dadurch verdecken die Finger nicht das Display bei der Benutzung.

Mittels der MoveIQ-Technologie kann die Fitness-Uhr automatisch Aktivitäten, wie Radfahren, Laufen, Schwimmen und Training erkennen. Die Aktivitäten müssen mindestens 10 Minuten lang dauern. Zusätzlich lassen sich die Aktivitäten auch manuell aufzeichnen.

Die Lithium-Polymer-Batterie versorgt die Uhr durchschnittlich 7 Tage lang mit Energie und ist in kurzer Zeit vollständig aufgeladen. Mit aktiviertem GPS hält der Akku einen halben Tag lang.

Messungen & Genauigkeit

Der Träger hat die Wahl zwischen verschiedenen Sportprofilen. Insgesamt unterstützt und erkennt die Uhr 22 Sportarten. Dank der präzisen Herzfrequenzmessung kann die vivoactive 3 verbrannte Kalorien genau zählen. Die Herzfrequenzmessung ist fast so präzise wie bei einem Brustgurt und ist unserer Meinung nach mindestens so gut wie bei der Vivoactive HR – dafür aber sogar noch flacher.

Der Schrittzähler funktioniert im Test ebenfalls äußerst genau und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken. Dank der Kombination aus GPS und GLONASS sind die Ergebnisse sogar noch präziser im Detail als bei der Fitbit Ionic. Auf Google Maps lassen sich die zurückgelegten Stecken einwandfrei erkennen.

Bei Schwimmaktivitäten wählt der Nutzer entweder ein 25 oder 50 Meter großes Becken aus. Den jeweiligen Schwimmstil erkennt die Smartwatch automatisch. Die vivoactive 3 ist eine der wenigen Smartwatches mit verschiedenen Trainingsprogrammen. In unserem Test hat die Uhr häufig die Art der Kraftübung erkannt und auch die Anzahl an Wiederholungen präzise aufgezeichnet.

Als Schlaftracker macht die Smartwatch eine gute Figur und liefert zuverlässige Ergebnisse. Alle gesammelten Daten von den Aktivitäten und Trainings werden automatisch via Bluetooth auf das verbundene Smartphone übertragen. Auf der Plattform „Garmin Connect“ können die Nutzer ihre Daten auswerten und vergleichen.

Die Motivation

garmin vivoactive 3 details-04Die vivoactive 3 sorgt mit ihren vielen Funktionen und Informationen für eine stetige Motivation. Das Fitness-Level passt sich täglich an den Nutzer neu an. Dieser erhält von der Uhr jeden Tag ein neues individuelles Ziel und wird somit dauerhaft motiviert. Alle gesammelten Daten stehen den Nutzern in Form von ansprechenden Grafiken in der App zur Verfügung.

Dank der großen Community können sich die Anwender gegenseitig motivieren und ihre Ergebnisse miteinander vergleichen. Dank dem hohen Tragekomfort und der Wasserdichtigkeit kann die vivoactive 3 ohne Einschränkungen jeden Tag getragen werden. Der integrierte Motivationscoach macht seine Arbeit hervorragend und treibt die Nutzer täglich aufs Neue zu besseren Leistungen an.

Das Garmin vivoactive 3 im Test: Das Fazit

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