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Das Garmin vivosmart 3 im Test

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Das Garmin Vivosmart 3 ist der Nachfolger des Vivosmart HR und sucht nach Stress. Das Fitness-Armband besitzt alle Funktionen des Vorgängers samt der regelmäßigen Herzfrequenzmessung und misst zusätzlich den Stress-Level im Verlauf des Tages. Ob die neuen Funktionen sinnvoll sind und in der Praxis gut funktionieren erfahren Sie in unserem Testbericht zum Garmin Vivosmart 3.

Weiterführend: Hier finden Sie weitere Garmin Fitness-Armbänder.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
hoher TragekomfortSmartTrack nicht verlässlich
hohe Messgenauigkeitdas Display reagiert manchmal überempfindlich
Spritzwasser geschütztbei Sonneneinstrahlung ist das Display kaum zu erkennen
klasse App und sehr gute Bedienbarkeit mit vielen Multimedia-Featuresdie Messung des Stress-Levels ist nicht ganz sinnvoll


Review von RizKnows – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Der von Garmin als Activity-Tracker verkaufte Vivosmart 3 ist 197 mm x 18,5 mm x 9,8 mm groß und wiegt nur 20,4 Gramm. Es ist mit einem OLED-Touchscreen-Display ausgestattet und besteht aus einem weichen Silikonmaterial.

Das Vivosmart 3 zeichnet sich wie sein Vorgänger durch eine qualitativ hochwertige Verarbeitung aus und macht einen robusten Eindruck. Im direkten Vergleich zum Vorgänger ist das Armband schlanker geworden. Es ist bis zu 50 Meter wasserdicht und sitzt dank einem Schnallenriemen sehr fest am Handgelenk. Leider sind sowohl das Armband als auch das Display sehr anfällig für Staub.

Der Tragekomfort ist insgesamt sehr gut, zeitweise hat unser Tester sogar vergessen das er das Armband überhaupt am Arm hatte. Denn das Armband ist nicht nur Schlanker sondern am Hauptteil auch flacher und bleibt daher z.B. nicht mehr so oft an Ärmeln hängen.

Im Lieferumfang vom Garmin Vivosmart 3 befinden sich neben dem Armband eine Schnellstartanleitung und ein USB-Lade- sowie Sync-Kabel.

Verarbeitung und Optik von Armband und Ladekabel wirken insgesamt wertig und gut.

Die Features

Der Nachfolger des Vivosmart HR misst die Schritte, den Schlaf, die Kalorien, Stockwerke und die Distanz. Außerdem verfügt es über eine permanente Herzfrequenzmessung und zeigt Benachrichtigungen vom Smartphone (eingehende Anrufe, verschiedene Apps, SMS, Kalender und Mail) an. Zusätzlich kann auch die Musik-Anwendung des Smartphones gesteuert werden und die „Finde meine Telefon-Funktion“ wird ebenfalls unterstützt.

Als neue Funktion misst es über den gesamten Tagesverlauf den sogenannten Stress-Level. Leider erklärt der Hersteller nicht genau, wie der Stress-Level berechnet wird. Entscheidend ist wahrscheinlich die dauerhafte Erfassung der Herzfrequenzvariabilität. Umso schneller der Puls in Ruhe sinkt, desto geringer ist der Stress-Level.

Das Vivosmart 3 misst den VO2max sowie den Fitness-Level beim Ausdauertraining und zeichnet Wiederholungen, Ruhephasen und Sets beim Krafttraining auf. Es erkennt sogar einige bekannte Fitnessübungen automatisch.

Countdown-Timer und Stoppuhr gehören ebenfalls zu den Features. Das OLED-Touchdisplay ist nicht dauerhaft, sondern nur bei Benutzung sichtbar.

Leider ist auch beim Vivosmart 3 kein GPS integriert, während des Trainings muss man sich also auf das Handy oder die Schrittzählung und die Streckenschätzung verlassen. Schön wäre es wenn Garmin in Zukunft zumindest die Möglichkeit schafft, das man die Armbänder mit dem GPS des Smartphones koppeln und nutzen kann, so wie es z.B. bei Fitbit teilweise funktioniert.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Mittels der kostenlosen Garmin Connect App (für iOS, Android und Windows Phone) oder alternativ über den Computer (Windows und Macintosh OS) kann das Vivosmart 3 eingerichtet und synchronisiert werden.

Nach der Ersteinrichtung, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, können die Aktivitätsdaten zu jeder Zeit kabellos über Bluetooth synchronisiert werden. Dies funktioniert einfacher und schneller als bei einigen Konkurrenzprodukten.

Bedienung & Nutzung

Das Garmin Vivosmart 3 ist mit einem gestik- und tapaktiviertem OLED-Display ausgestattet und lässt sich über einfache Berührungen bedienen. Die Bedienung erklärt sich von alleine und erinnert sehr stark an ein Smartphone. Im Gegensatz zum Vorgänger ist keine Taste mehr vorhanden.

Das Display ist bei Nichtbenutzung komplett unsichtbar, somit ist ein Ablesen der Uhrzeit nicht mehr direkt möglich. Dafür schont das deaktivierte Display den Akku und lässt das Fitness-Armband diskret wirken. Durch Heben oder Drehen des Handgelenks wird das Display automatisch aktiviert. Leider funktioniert dies bei unserem Testgerät nicht immer ganz zuverlässig.

Automatisch aktiviert wird das Display ebenfalls bei Nachrichten und Alarmen. Mittels verschiedenen Tipp-, Wisch- und Doppeltipp-Gesten wird das Touchscreen-Display bedient. Zusätzliche Funktionen können über ein längeres Fingerhalten aktiviert werden.

Leider ist das Display nicht immer gut ablesbar und oftmals reagiert die Wischfunktion überempfindlich oder garnicht. Somit kann es auch passieren, dass der Nutzer von oben nach unten wischt und das Vivosmart dies als einen seitlichen Wischer erkennt. Dies ist natürlich während einer Aktivität ärgerlich und macht die Bedienung ungemein schwer.

Messungen & Genauigkeit

Das Fitness-Armband misst die Schritte, die verbrauchten Kalorien und andere Dinge im Test sehr präzise.

Mittels der Bewegungserkennung MoveIQ, erkennt das Armband im Test einfache Bewegungen wie Laufen, Radfahren und das Schlafverhalten zuverlässig von selbst. Beim Vivofit 3 und anderen älteren Fintess-Armbändern von Garmin hat diese Technik noch nicht so gut funktioniert.

Wie schon erwähnt, misst das Vivosmart 3 die Ausdauerleistungsfähigkeit VO2max und informiert seinen Träger sofort über seine persönlichen Fortschritte. Um hier verlässliche Daten zu erhalten, muss man allerdings ein paar Tage lang jeden Tag einen 15 Minuten Test machen. Ob die ermittelten Werte belastbar sind, können wir leider nicht genau nachvollziehen.

Der Herzfrequenzmesser funktioniert sehr zuverlässig und es kommt, zumindest bei Workouts ohne intensive Armbewegungen, zu keinen Ausfällen. Beim Lauftraining unterscheidet sich die gemessene Herzfrequenz im direkten Vergleich zum Garmin Vivoactive HR im Durchschnitt nur um +-5 Schläge. Auch im direkten Vergleich mit einem Polar Brustgurt ist die Messung der Herzfrequenz beim Lauftraining sehr genau.

Im Gegensatz zu vielen anderen Fitness-Armbändern eignet sich das Vivosmart 3 theoretisch auch für den Kraftsport. Bodybuilder profitieren von praktischen Funktionen, wie das Tracking von Sets, Ruhephasen und Wiederholungen. Einige bekannte Übungsarten werden vom Fitnessarmband automatisch erkannt und leider nur mehr oder weniger präzise gezählt. Immer klappt das allerdings nicht und man muss selbst über die App nachhelfen. Beinübungen werden ebenfalls nicht automatisch gezählt, können jedoch manuell eingetragen werden.

Den Stress-Level misst das Band über die Herzfrequenzvariabilität (HRV) in 4 Stufen. Das klappte in unserem Test nur bedingt, oft wurde uns kein Stresslevel am Armband angezeigt und scheinbar auch keine Werte dazu ermittelt.

Die Motivation

Das Vivosmart 3 motiviert seinen Träger, sich regelmäßig zu bewegen. Bei einer zu langen Ruhezeit meldet sich das Armband mit einem Signalton oder einer Vibration. Erreicht der Träger seine Ziele, dann erhält er Erfolgsmeldungen und diese motivieren zum Weitermachen.

Über die sehr gute und übersichtliche Garmin Connect App können virtuelle Auszeichnungen vergeben und mit verbundenen Freunden geteilt werden. Die Anwendung erhöht die Motivation durch die verschiedenen Analyse-Funktionen noch weiter.

Das Garmin vivosmart 3 im Test: Das Fazit

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