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Das Garmin vivosmart 4 im Test

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garmin vivosmart 4 testDas Garmin vivosmart 4 ist der direkte Nachfolger des vivosmart 3 und schlüpft damit in die Fußstapfen eines der beliebtesten Fitness-Armbänder. Der Hersteller Garmin hat dem neuen Modell ein schlankes und modernes Design spendiert und den Funktionsumfang deutlich erweitert. Ein äußerst angenehmes Tragegefühl und eine leichte Bedienung stehen im Vordergrund. Ob das Konzept aufgeht und ob das vivosmart 4 ein würdiger Nachfolger ist, erfahren Sie in unserem Testbericht.

Weiterführend: Hier finden Sie weitere Garmin Fitness-Armbänder.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
hoher TragekomfortMove IQ Aktivitätserkennung, nicht verlässlich
hohe Messgenauigkeitkein Aktivitätenprotokoll mehr auf der Uhr
Wasserdicht & mit Schwimmprogramm
klasse App und sehr gute Bedienbarkeit mit vielen Multimedia-Features


Review von Techy Agent – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Das vivosmart 4 wird in den Farben dunkelrot, hellgrau und schwarz verkauft. Es ist schlanker und kompakter als sein Vorgänger und in 2 Größen erhältlich. In der Ausführung S/M ist der Fitness-Tracker nur 197 mm x 10,5 mm x 15 mm groß und wiegt weniger als 17 Gramm.

In dem schlanken, wasserdichten (bis 50 Meter) Gehäuse befinden sich ein leistungsstarker Lithium-Ionen-Akku und ein modernes OLED-Touchdisplay. Dieses ist 6,6 mm x 17,7 mm groß und hat eine Auflösung von 48 x 128 Pixel.

Das vivosmart 4 ist einwandfrei verarbeitet und hinterlässt in unserem Test einen sehr guten Eindruck. Dank dem äußerst minimalistischen Design macht sich das Fitness-Armband beim Tragen fast gar nicht bemerkbar. Der gelungene Verschluss erinnert an eine klassische Armbanduhr. Er lässt sich individuell verstellen und sorgt für einen zuverlässigen Halt.

Die Features

garmin vivosmart 4 details 1Der Funktionsumfang wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich erweitert. Das wasserdichte und kompakte Fitness-Armband zeichnet nicht nur die Schritte auf, es trackt Stockwerke, Intensitätsminuten, die täglichen Kalorien und die zurückgelegten Entfernungen.

Zusätzlich sehen die Nutzer ihre aktuelle Herzfrequenz (bpm), ihren Ruhepulsdurchschnitt in den letzten 7 Tagen und die Wetterdaten. Das vivosmart 4 zeigt Benachrichtigungen (SMS, Anrufe und Nachrichten von sozialen Netzwerken) von einem gekoppelten Smartphone an und fungiert als Steuerung für den Musikplayer.

Während die Träger sportlich aktiv sind, misst der Fitness-Tracker die Herzfrequenzvariabilität (HRV) und ermittelt dadurch einen individuellen Stresslevel. Durch den integrierten Pulse Ox-Sensor misst das Armband die individuelle Sauerstoffsättigung im Blut und kann dadurch das Schlafverhalten besser analysieren. Mittels der Funktion Body Battery berechnet das vivosmart 4 den Energiehaushalt auf Basis aller gemessenen Daten. Dank einer Wasserdichtigkeit von bis zu 50 Meter lässt sich das Armband auch beim Schwimmen und Tauchen tragen.

Der Lithium-Ionen-Akku versorgt den Tracker bis zu 7 Tage lang mit Energie. Die vielen innovativen Funktionen haben uns im Test positiv überrascht. Trotz des schlanken Designs ist das neue Garmin-Armband um einiges vielseitiger als das vivosmart 3.

Die Anwendung

garmin vivosmart 4 frauen

Einrichtung und Synchronisierung

Wie vom Hersteller gewohnt ist die Ersteinrichtung weder schwer noch umfangreich. Die Garmin-App lässt sich kostenlos auf den meisten Android- und iOS-Geräten installieren. Per Bluetooth wird das vivosmart 4 mit dem Smartphone gekoppelt. Zusätzlich müssen die Nutzer noch ein Garmin-Connect-Konto erstellen. Über dieses werden alle gemessenen Daten synchronisiert und analysiert.

Nach dem Auspacken des Fitness-Armbands brauchten wir weniger als 10 Minuten, um die Ersteinrichtung vollständig abzuschließen. Zuerst wird das Fitness-Armband in den Kopplungsmodus versetzt und anschließend wählt man in der Anwendung „Gerät suchen“ aus. Danach folgt man einfach den Anweisungen auf dem Smartphone.

garmin connect app 2018

Bedienung & Nutzung

Obwohl das Display nicht gerade groß ist, lassen sich die Inhalte problemlos ablesen. Alle dargestellten Symbole und Zeichen sind unserer Meinung nach groß genug und zudem werden die Inhalte kristallklar dargestellt. Selbst in sehr hellen Umgebungen können die Inhalte ohne Einschränkungen gelesen werden. Unter dem kleinen Display befindet sich eine Softtouch-Taste. Mit dieser gelangt der Nutzer in der Start- und das Hauptmenü. Dies funktioniert trotz der nicht fühlbaren, physikalischen Taste, im Test einwandfrei.

Während die Bedienung beim Vorgänger etwas hakelig war und das Display nicht immer gleich reagierte, funktioniert das Ganze beim vivosmart 4 vollkommen reibungslos. Das deutlich verbesserte Display ist nicht nur detailreicher und schärfer, es reagiert auch um einiges präziser. Wir hatten mit der Bedienung in unserem Test keinerlei Probleme und kamen auch ohne Anleitung sofort zurecht.

Etwas „fummelig“ kann es allerdings während des Lauftrainings werden. Möchte man etwas an der Uhr umstellen oder anzeigen lassen ist dies im vollen Lauf eine oft nicht so einfache Aufgabe.

Der Verschluss lässt sich individuell an das Handgelenk anpassen und hält bombenfest. Der Akku hielt trotz intensiver Nutzung im Durchschnitt 6 bis 7 Tage lang.

Messungen & Genauigkeit

Dank der integrierten Herzfrequenzmessung und der Möglichkeit, den GPS-Empfänger des gekoppelten Smartphones zu verwenden, misst das vivosmart 4 um einiges präziser als sein Vorgänger. Die Herzfrequenzmessung ist wie gewohnt „gut“. Bei unseren Testläufen konnten wir keine echten Ausfälle feststellen. Allerdings hat die Herzfrequenzmessung ab und an Probleme wenn sich die Intensität des Trainings ändert, dann braucht es etwas Zeit bis die fallende oder stark steigende Herzfrequenz richtig registriert wird. Anspruchsvolle Läufer sollten daher zu einem hochwertigeren Gerät greifen.

In unserem Test erkannte das Fitness-Armband nicht nur unsere Schritte, sondern zeichnete auch die Stockwerke auf – und dies auch sehr genau! Die zurückgelegten Distanzen (Kilometer), sind ohne GPS-Verbindung des Smartphones allerdings nur eine Schätzung die mit Hilfe des Beschleunigungssensors ermittelt wird. Dabei liegt Garmin eigentlich immer über der tatsächlich gelaufenen Distanz. Die Intensitätsminuten werden zuverlässig gemessen und auch die Berechnung der Kalorien liegt im guten Bereich.

garmin vivosmart 4 details 2

Interessant ist auch die Messung der Pulsoximetrie die Garmin bisher als einziger Hersteller umgesetzt hat. Dieser Wert gibt die Sauerstoffsättigung im Blut an und gibt so Rückschlüsse auf das Fitness-Level oder sogar Probleme mit Atmung. Dieser Wert ist nur langfristig interessant, da sich hier nur über einen längeren Zeitraum wirkliche Änderungen ermitteln.

Mittels der intelligenten MoveIQ-Technologie erkennt der Tracker automatisch div. Trainings und zeichnet diese auf. In der Praxis funktioniert diese Technik jetzt schon besser als in den ersten Versionen, ist allerdings noch immer nicht 100% zuverlässig.

Die Stresslevelfunktion erkannte beispielsweise die stressigen Arbeitsstunden und bot uns zur Entspannung Atemübungen an. Der Schlaftracker funktioniert in der Praxis genau wie angegeben und hält die Aufsteh- und Einschlafzeiten fest. Die Bluetooth-Verbindung zu unserem Smartphone blieb während des gesamten Testzeitraums stabil. Benachrichtigungen vom Smartphone werden sofort auf dem Display angezeigt und die Nutzer per Vibration darauf aufmerksam gemacht.

Besonders praktisch ist die Body Battery-Funktion. Dank dieser behält der Träger sein persönliches Energielevel stets im Blick. Das vivosmart 4 ist sogar das erste Fitness-Armband mit dieser Technik. Diese analysiert alle gewonnenen Daten (Herzfrequenzvariabilität, Schlafqualität, Aktivität und Stresslevel) und erzeugt daraus den Body Battery-Index. Durch diese „Tankanzeige“ sehen die Träger immer ihre verfügbaren Energiereserven.

So hatten wir im Test am Morgen immer eine „volle“ Body Battery, das Energielevel nahm je nach Trainingsintensität bzw. den täglichen Aktivitäten nachvollziehbar ab. Wir gehen also davon aus das der Wert durchaus brauchbar ist.

Die Motivation

Zu den zahlreichen Funktionen des Fitness-Armbands gehört eine Inaktivitätsleiste. Bewegt sich der Träger eine gewisse Zeit lang nicht, so erscheint diese gut sichtbar auf dem Display. Erst wenn sich der Träger mindestens ein paar Minuten lang bewegt, wird die Inaktivitätsleiste wieder zurückgesetzt. In Kombination mit den weiteren Funktionen des vivosmart 4 entsteht eine dauerhafte Motivation sich mehr zu bewegen. In unserem Test hat dies einwandfrei funktioniert.

Für zusätzliche Motivation sorgen die automatischen Tagesziele. Der Tracker achtet darauf, wie aktiv seinen Benutzer ist und weist ihm täglich ein neues Schritteziel zu. Dadurch will man sich Tag für Tag mehr bewegen und das Ziel übertreffen. Die Garmin-App stellt den Nutzern viele hilfreiche Funktionen zur Verfügung. Diese können die aktuellen Statistiken mit ihren täglichen Durchschnittswerten vergleichen und sehen auf einen Blick, wie aktiv sie in den letzten 7 Tagen waren.

Besonders praktisch: Man kann sich über die Garmin-App mit anderen Nutzern verbinden, sich mit diesen austauschen und sich gegenseitig zu immer höheren Leistungen motivieren.

Das Garmin vivosmart 4 im Test: Das Fazit

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