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Das Fitbit Charge 3 im Test

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fitbit charge 3 testDas US-amerikanische Unternehmen Fitbit hat auf der IFA 2018 den Nachfolger des Charge 2 (unserem aktuellen Fitness-Tracker Testsieger)vorgestellt. Der Hersteller spendiert dem Charge 3 ein besseres Design, ein größeres sowie helleres Display, ein endlich wasserdichtes Gehäuse, optimierte Sensoren und viele neue Funktionen. Das Fitbit Charge 3 soll mindestens genauso ein Verkaufsschlager werden wie sein beliebter Vorgänger. Ob dies der Fall ist und ob sich der Kauf lohnt erfahren Sie in unserem Testbericht.

Weiterführend: Hier finden Sie weitere Fitness-Armbänder von Fitbit.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

VorteileNachteile
schlankes hochwertiges GehäuseSmartTrack nicht verlässlich
genaue Messergebnissekein GPS
Wasserdicht
klasse App und sehr gute Bedienbarkeit mit vielen Multimedia-Features

 

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Review von RizKnows – youtube.com

Verarbeitung und Lieferumfang

fitbit charge 3 details-1Das Charge 3 ist weniger klobiger und auch leichter als sein Vorgänger. Das Design sieht ansprechender und moderner aus. Das Gehäuse ist bis 50 Meter wasserdicht, misst 26,9 cm x 24,5 cm x 27,5 cm und wiegt nur knapp 32 Gramm. Im Gegensatz zum Charge 2 kommt keine physikalische Taste mehr zum Einsatz.

Die Bedienung erfolgt entweder über das große und helle OLED-Touch-Display oder über eine Soft-Touch-Taste. Im Handel wird der Fitness-Tracker in den Varianten Graphite/Black, Rosegold/Berry, Rosegold/Grey, Graphite/White und Rosegold/Lavendel verkauft. Die Armbänder lassen sich sogar austauschen.

fitbit charge 3 details 2

Schlanker und flacher als sein Vorgänger präsentiert sich der Charge 3.

Das Gehäuse macht einen sehr robusten Eindruck und besteht aus Aluminium. Die Verarbeitung ist tadellos und macht einen wsher wertigen Eindruck. Dank der flacheren Positionierung des Pulssensors trägt sich das Armband sehr komfortabel. Besonders positiv ist uns das Display aufgefallen. Dieses ist rund 40 Prozent größer als beim Vorgänger und wirkt auch um einiges heller.

Die Features

fitbit charge 3 farbenWie sein Vorgänger erfasst das Charge 3 automatisch 15 unterschiedliche Sportarten. Dank dem wasserdichten Gehäuse gehört auch das Schwimmtraining dazu. Ohne GPS-Empfänger und Barometer zeichnen die Nutzer ihre Strecken über das gekoppelte Smartphone und über den Bewegungssensor auf. Der Hersteller hat die verbauten Sensoren laut eigenen Aussagen deutlich verbessert.

In unserem Test zählt das Charge 3 die Schritte präzise und erkannte verschiedene sportliche Betätigungen von alleine. Zudem misst das Armband rund um die Uhr die Herzfrequenz. Mithilfe einer App (Female Health Tracking) können Frauen sogar ihre Menstruations- und Fruchtbarkeitszyklen tracken. Zusätzlich besitzt das Charge 3 einen integrierten SpO2 Sensor zur Überwachung der Sauerstoffsättigung. Dieser soll im Optimalfall zuverlässig Atemstörungen erkennen können, die Funktion soll aber erst zukünftig zum Einsatz kommen.

Das Charge 3 kann die Schlafqualität seines Trägers bewerten. Die gesammelten Daten von mehreren Nächten werden im sogenannten Sleep Score festgehalten und können miteinander verglichen werden. Auch Smartphone-Benachrichtigungen zeigt das Fitness-Armband auf seinem großen Display an. Die Nutzer werden über Anrufe, SMS Nachrichten und Kalendereinträge informiert.

Sportler mit einem Android-Smartphone können eingehende Nachrichten sogar direkt mit kurzen Standard-Texten beantworten. Käufer der Special Edition können mit dem Fitness-Armband kontaktlos per NFC-Technik (Fitbit Pay) bezahlen.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Mittels der Fitbit-App, die kostenlos auf fast jedem Smartphone installiert werden kann und Bluetooth wird das Charge 3 ganz einfach gekoppelt. Wir hatten während unseres Tests keinerlei Probleme mit der Ersteinrichtung und waren bereits nach wenigen Minuten fertig. Die App ist übersichtlich und nutzerfreundlich gestaltet und lässt sich einfach bedienen.

Sind Smartphone und Fitness-Armband erst einmal miteinander gekoppelt, verbinden sich die beiden Geräte bei aktiviertem Bluetooth automatisch. Die gemessenen Daten werden selbstständig synchronisiert und können in der App betrachtet werden.

Hier möchten wir außerdem noch erwähnen, dass vor allem auf Amazon.de aktuell viele Rezensionen von Verbindungsproblemen berichten. Einige nutzer haben scheinbar speziel mit dem Charge 3 Probleme, mit dem Charge 2 z.B. allerdings nicht. Wir beobachten hier die Entwicklung.

Bedienung & Nutzung

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Das Display ist immer ohne Probleme ablesbar.

Das OLED-Display ist nicht nur größer und heller, es lässt sich auch um einiges präziser mit Berührungen bedienen. Neben dem vollwertigen Touch-Display gibt es noch einen kleinen Soft-Touch-Button. Dank der deutlich höheren Helligkeit und einem kleinen Sensor, der die Helligkeit automatisch anpasst, lässt sich das Display problemlos im Freien und sogar bei direkter Sonneneinstrahlung ablesen. Die Touch-Bedienung hat im Test zuverlässig funktioniert, wobei eine richtige Taste vor allem während eines hektischen Trainings geschickter wäre.

Unter dem Stich ist die Bedienung um einiges nutzerfreundlicher und intuitiver als beim Charge 3. Das Display ist nicht mehr schwer zugänglich und stellt alle Inhalte klar und deutlich dar. Etwas enttäuschend fanden wir beim den verschiedenen angebotenen Display-Designs keines dabei ist, welches einen Sportfokus hat. Grundsätzlich wird auf den ersten Blick nur die Uhrzeit, Schritte und die Herzfrequenz angezeigt. Man kommt zwar mit einem eizigen Tipp aufs Display, sofort zur Übersicht aller wichtigen Daten aber ein Startbildschirm mit mehr Sportfokus wäre schön, denn eigentlich wird das Armband ja auch für Sportler beworben.
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Im Gegensatz zu anderen Fitness-Armbändern kann das Display vom Charge 3 auch Farben darstellen. Trotz des knapp 40 Prozent größeren Bildschirms hält der Akku länger als beim Vorgänger. Wird das Fitness-Armband nicht so intensiv genutzt, muss der Akku erst nach 7 Tagen geladen werden. Durch den klassischen Uhrenverschluss hält das Armband sowohl beim Schwimmen als auch beim Rennen einwandfrei.

Messungen & Genauigkeit

fitbit app 2018Aufgrund der dauerhaften Messung der Herzfrequenz kann der Kalorienverbrauch besser gemessen werden und dadurch lässt sich das Training entsprechend optimieren. Nur beim Schwimmen wird der Puls nicht dauerhaft gemessen. In Kombination mit dem verbundenen Smartphone und dessen GPS-Empfänger werden zurückgelegte Distanzen einwandfrei gemessen. Ohne Smartphone wird die Distanz mit Hilfe des Beschleunigungssensors und der Anzahl der Schritte berechnet. Hier liegt Fitbit immer etwas zu niedrig. So wurde im Test aus unserer 5km Teststrecke eine nur knapp 4,3km lange Strecke.

Die Schrittzählung hat in unserem Test problemlos funktioniert und es gab nur geringe Abweichungen gegenüber anderen Fitness-Armbändern (+- 5 Schritte). Auch die Zählung von Stockwerken funktionierte Problemlos.

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Der Herzfrequenzsensor am neuen Charge.

Im direkten Vergleich zum Vorgänger funktioniert die Bewegungserkennung „SmartTrack“ etwas besser. Sobald wir in unserem Test gelaufen oder gerannt sind, hat das Charge 3 die Aktivitäten automatisch als Trainings erkannt und diese zuverlässig aufgezeichnet. In der App können die Nutzer dann alle gemessenen Daten ansehen, miteinander vergleichen und erhalten zudem viele Tipps und Empfehlungen.

Die Bluetooth-Verbindung zwischen Armband und Smartphone blieb die ganze Zeit über stabil. Durch das Herzfrequenz-Tracking werden auch der leichte, tiefe und REM-Schlaf gemessen. Die Träger können ihre Schlafqualität besser verstehen und erhalten noch zusätzliche Tipps, um den Schlaf zu optimieren. Durch die automatische Helligkeitsanpassung stört das Display nicht beim Schlafen.

Die Motivation

fitbit charge 3 details-4Besonders überzeugend ist unserer Meinung nach die Fitbit-App. Diese ist nicht nur übersichtlich gestaltet und zeigt den Nutzern viele hilfreiche Informationen, sie motiviert auch Tag für Tag. Dies funktioniert am besten, wenn sich im Freundes- oder Bekanntenkreis noch weitere Personen mit einem Fitbit befinden. Mit diesen können sich die Nutzer vernetzen und an motivierenden Wettkämpfen teilnehmen. Ein direktes Teilen der wichtigsten Statistiken ist ebenfalls möglich.

Für besonders gute Leistungen erhalten die Nutzer sogar Fitbit-Abzeichen. Durch diese und den dauerhaften Wettkampf mit anderen Nutzern wollen die Träger immer aktivier werden und nach und nach höhere Ziele erreichen.
Eine zusätzliche Inaktivitätsfunktion gibt es leider nicht.

In unserem Test ist uns dieser Verzicht aber gar nicht so sehr aufgefallen, denn das Charge 3 motiviert seine Träger quasi von alleine. Ein Blick und Tipp auf das Handgelenk reicht aus, um auf dem Display die aktuellen Gesundheits- und Bewegungsstatistiken zu sehen und sich Motivation für das nächste Training zu holen.

Das Fitbit Charge 3 im Test: Das Fazit

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