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Das Garmin vivosport im Test

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Das Garmin vivosport ist das Nachfolgemodell zum vivosmart HR+ und dem vivosmart 3 und vereint beide in einem Gerät. Im Detail handelt es sich um einen kompakten Fitness-Tracker mit einem kleinen farbigen Display und vielen praktischen Zusatzfunktionen, wie GPS und Pulsmessung. Wie sich der nicht gerade preiswerte Allrounder im Alltag schlägt und ob das Garmin vivosport eine empfehlenswerte Alternative ist, klärt der nachfolgende Test.

Weiterführend: Filterbare Übersicht aller Garmin Produkte.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
hoher Tragekomfortschlichtes Design
viele nützliche Funktionennicht günstig
viele Apps, hoher Tragekomfort, intuitive BedienungGarmin App teilweise wenig intuitiv
genaue Messergebnissefummelige Touch-Bedienung während des Trainings


Review von RizKnows – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Mit einem geringen Gewicht von nur 27 Gramm fällt der 1,7cm x 2 cm x 19,7 cm Fitness-Tracker kaum am Handgelenk auf. Das Armband ist in den Größen S, M und L erhältlich und besteht aus weichem Silikon. Der Tracker ist etwas größer als das vivosmart 3. Dafür besitzt das Touch-Display eine höhere Auflösung und stellt maximal 72 x 144 Pixel dar.

Das farbige Chroma-Touchdisplay und das Armband machen im Test einen hochwertigen Eindruck und sind tadellos verarbeitet. Durch die Kombination aus der leichten Bauweise und dem flachen Gehäuse bietet das vivosport einen hohen Tragekomfort. Dank einem wasserdichten Gehäuse (bis 5 Meter) lässt sich der Tracker auch zum Schwimmen oder unter der Dusche verwenden.

Im Handel kostet der kompakte Fitness-Tracker knapp 160 Euro und wird in den Ausführungen Slate, Fuchsia und Limelight angeboten. Neben dem vivosport befinden sich eine Schnellstartanleitung und ein USB-Lade-/Sync-Kabel im Karton.

Die Features

Das Fitness-Armband hat die wichtigsten Features von den Vorgängermodellen vivosmart HR+ und vivosmart übernommen und besitzt noch zusätzliche Funktionen. Mit dem Garmin vivosport kann der Träger seine Schritte, die Distanz, den Kalorienverbrauch und sein Schlafverhalten messen. Dank einem GPS-Modul zeichnet der Tracker die Aktivitäten auf und misst die zurückgelegten Strecken genau. Mittels dem integrierten Barometer kann das Armband unterschiedliche Höhen wahrnehmen und somit Treppenstufen beim täglichen Training berücksichtigen.

Die integrierte Herzfrequenzmessung verfügt über eine Alarmfunktion und HF-Zonen und ermittelt automatisch die maximale Herzfrequenz. Mittels der VO2-max-Analyse (maximale Sauerstoffaufnahme) kann der Fitness-Tracker das Fitnessalter und den Stresslevel der Nutzer einschätzen. Das Armband analysiert die Herzfrequenzvariabilität und berechnet den Stresslevel auf Basis der personenbezogenen Daten.

Zu den weiteren Features zählen eine Inaktivitätsleiste und ein Inaktivitätsalarm, automatische Ziele und intensive Minuten. Das vivosport kann dank Move IQ automatisch erkennen, wenn eine Aktivität gestartet wird. Zusätzlich können die Träger noch manuelle Aufzeichnungen starten. In unserem Test funktionierte das Move IQ wie bei den Vorgängern oft wie Roulette, ist aber unter dem Strich etwas genauer als früher. Genügend Trainings- und Sportfeatures sind vorhanden und die wichtigsten Sportprofile sind ab Werk vorinstalliert.

Zusätzlich zu den vielen Fitness-Features verfügt der Tracker über smarte Funktionen. Auf dem Farbdisplay benachrichtigt das Armband den Nutzer über eingehende Anrufe, Kurznachrichten, E-Mails, soziale Netzwerke und WhatsApp. Die Träger können den Audioplayer auf ihrem Smartphone mit dem Tracker bedienen und das Wetter abrufen.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Wie von Garmin gewohnt funktionieren die Einrichtung und die Synchronisierung ohne Probleme und das vivosport ist in kurzer Zeit einsatzbereit. Die mobile Anwendung kann kostenlos auf den meisten Smartphones installiert werden. Via Bluetooth lässt sich der Tracker mit dem Smartphone koppeln. Die Erstkonfiguration erfolgt über die App und die Nutzer müssen verschiedene Daten von sich eingeben.

Bedienung & Nutzung

Die Bedienung des Trackers erfolgt ausschließlich über das Touchscreen-Display mittels Tippen und Wischgesten. Im Vergleich zu anderen Geräten sind keine seitlichen Tasten vorhanden. Sportliche Aktivitäten lassen sich beispielsweise mit einem 2-maligen Tippen auf das Display starten und wieder beenden. Das Chroma-Touchdisplay ist zwar etwas kleiner als das Display des vivosmart HR+, lässt sich dafür aber bei allen Lichtverhältnissen problemlos ablesen.

Einstellungen können entweder direkt am Tracker oder auf der Garmin Connect Plattform vorgenommen werden. Letztere lässt sich um einiges einfacher und auch deutlich schneller bedienen als das kleine Display. Dieses hat in unserem Test nicht immer gleich auf Tippen oder Wischgesten reagiert.

Die große Anzahl an Trainings- und Analysefunktionen erinnert an das vivoactive 3. Besonders gut gefallen haben uns die die nützliche Autopause und die anpassbaren Datenseiten, die es zu den verschiedenen Sportprofilen gibt. Zusätzlich können die Nutzer zu den letzten Aktivitäten ein vollständiges Protokoll ansehen. Alle aufgezeichneten Daten können in der App detailliert betrachtet und analysiert werden.

Der Akku hielt während unseres Tests knapp 7 Tage lang durch und somit besitzt das vivosport eine größere Ausdauer als die beiden Vorgänger. Per USB-Kabel wird der Akku in wenigen Stunden wieder aufgeladen.

Messungen & Genauigkeit

Schritte und Distanzen misst das vivosport in der Praxis präzise. Bei 300 Schritten konnten wir einen geringen Unterschied von 4 bis maximal 5 Schritte feststellen. Im Vergleich zu anderen Fitness-Trackern gibt es bei den GPS-Messungen spürbare Differenzen. Die errechneten Kalorien sind etwas geringer als bei Fitbit und Polar, sie liegen aber immer noch im Rahmen.

Die optische Pulsmessung konnte in unserem Test ebenfalls überzeugen und die Ergebnisse kamen sehr nah an eine Brustgurtmessung heran. Die Messungsergebnisse sind sogar genauso gut wie beim Garmin vivoactive HR. Genau wie die vivosmart 3 besitzt die vivosport ein eigenes Krafttraining-Widget. Dieses soll laut Hersteller Garmin die Anzahl an Wiederholungen zählen und unterschiedliche Kraftübungen automatisch erkennen.

In unserem Test funktionierte dies überraschenderweise recht gut und die meisten Kraftübungen wurden zuverlässig automatisch erkannt. Bei den kurzen intensiven Kraftübungen ist die optische Pulsmessung stets etwas verschoben oder wird kurz unterbrochen. Deshalb sind sowohl der Kalorienverbrauch als auch die durchschnittliche Herzfrequenz zu niedrig.

Die Motivation

Dank einem geringen Eigengewicht, dem hohen Tragekomfort, der Wasserdichtigkeit und der langen Akkulaufzeit kann das vivosport mehrere Tage lang am Stück getragen werden. Der Fitness-Tracker misst nicht nur alle aktiven Aktivitäten, sondern bemerkt auch jeden inaktiven Moment seiner Nutzer. Je länger dieser sich nicht aktiv bewegt, desto mehr füllt sich die Inaktivitätsleiste.

Kommt es zu einer längeren Passivphase, aktiviert sich automatisch der Inaktivitätsalarm und dieser erinnert den Träger daran sich sofort wieder zu bewegen. Dadurch sorgt das Fitness-Armband für eine stetige Motivation und hilft den Nutzern beim Gewicht verlieren und fitter werden. Die Garmin Connect-Plattform bringt zusätzliche Motivation mit sich und liefert den Sportlern detaillierte Statistiken und ansprechende Grafiken.

Das Garmin Vivosport im Test: Das Fazit

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