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Das Fitbit Alta im Test

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Das Fitbit Alta ist das neuste Fitness-Armband in unserem Test aus dem Hause Fitbit. Es richtet sich mit seinem schlichten, stylischen Design und vom Funktionsumfang her, eher an Nutzer die ihre alltäglichen Bewegungen verfolgen wollen und sich zu mehr Bewegung motivieren lassen wollen. Denn umfangreiche Sportfunktionen und Herzfrequenzmessung sucht man hier vergebens. Wie das gut es im Alltag und beim Training seinen Job macht, erfahren Sie im folgenden Testbericht zum Fitbit Alta.

Weiterführend: Eine Übersicht aller getesteten Fitbit Fitness-Armbänder.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
sehr schöne Qualität & Verarbeitungnur Spritzwasser geschützt
einfache Smartfeatureskaum für Sportler interessant
sehr gute App 


Review von Rizknows – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Das Fitbit Alta macht auf den ersten Blick einen schlichten, aber definitiv auch einen modernen und ansprechenden Eindruck. Es besitzt ein schlichtes Display, das an dem ein Silikonarmband befestigt wird. Das Standardmodell ist mit Rillen überzogen und sieht sehr modern aus.

Die gesamte Technik befindet sich in einem kleinen Edelstahlgehäuse. Dieses besticht durch eine hochwertige Verarbeitung und wirkt sehr solide.

Das Alta ist in vielen verschiedenen Farben und Designs erhältlich.

Das Gewicht kann je nach Armbandgröße etwas variieren und liegt im Durchschnitt bei 32 Gramm. Somit ist das Alta sehr leicht und fällt am Handgelenk nicht weiter auf. Vom gewählten Armband hängt auch die Größe ab. In der XL-Version ist der Fitnesstracker rund 24 cm groß.

Sowohl die Optik als auch die Haptik können auf jeden Fall überzeugen. Zum Lieferumfang des Fitness-Armbandes gehören ein USB-Ladekabel, der USB-Dongle für den PC, eine Dokumentation und eine Kurzanleitung.

Die Features

Zum grundlegenden Funktionsumfang gehört natürlich das Aktivitätstracking. Dieses misst die Schritte, die Strecke, die aktiven Minuten und verbrannten Kalorien. Etagen werden leider nicht gemessen.

Dank SmartTrack kann das Fitness-Armband automatisch bestimmte Aktivitäten erkennen. Das Gleiche gilt auch für den Schlaf. Das Armband vibriert und weckt dann den Nutzer zu einem gewünschten Zeitpunkt.

Eine längere Inaktivität verhindert der Bewegungs-Reminder. Dieser motiviert den Träger sich zu bewegen und seine Stundenziele einzuhalten. Das Fitbit Alta zeigt auf seinem kleinen Display Anrufe, Kalendermeldungen und Nachrichten an. E-Mails werden aber nicht angezeigt.

Das einfarbige OLED-Display ist zu jeder Zeit und auch bei direkten Sonneneinstrahlung ablesbar. Die Armbänder sind problemlos austauschbar und in verschiedenen Farben erhältlich. Neben den Silikonarmbändern gibt es auch noch ansprechende Modelle aus Edelstahl und Leder.

Die Synchronisierung mit dem Smartphone erfolgt kabellos via Bluetooth. Das Fitnessarmband ist mit den meisten iOS-, Android- und Windows-Geräten kompatibel.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Das Fitbit Alta war in unserem Test innerhalb von wenigen Minuten eingerichtet. Dazu benötigten wir nur die Fitbit-App bei der man sich noch registrieren muss. Die Smartphone-App finden die Nutzer im offiziellen App Store. Die App führt den Nutzer durch die Ersteinrichtung und zeigt ihm die grundlegenden Funktionen – alles in allem sehr einfach wie man es von den Produkten von Fitbit gewohnt ist.

Generell funktionierte die Synchronisierung der Daten immer problemlos und wird in regelmäßigen Abständen automatisch ausgeführt oder durch den Nutzer in der App ausgelöst. In der App können die Daten jederzeit eingesehen werden. Bis zu 7 Tage lang werden die Aktivitätsdaten detailliert gespeichert.

Ein kleiner Einblick in die Fitbit App.

Bedienung & Nutzung

Die Bedienung funktioniert an sich gut und ist sehr anfängerfreundlich gestaltet. Das OLED-Display lässt sich mit einem zweimaligen Antippen aktivieren. Hier gab es ab und an Probleme, denn mann muss sich erst an den richtigen Druckpunkt gewöhnen.

Mit einem einmaligen Antippen schaltet der Nutzer die Menüpunkte durch. Ein Button wäre hier aber insgesamt wohl nutzerfreundlicher gewesen da die Tippsteuerung eben nicht Reibungslos läuft.

Generell kann die Schrift dank OLED-Technik immer gut ablesen werden – auch bei starker Sonneneinstrahlung. Für Brillenträger könnte die Schrift aber evtl. zu klein sein. Das Fitbit Alta ist nur spritzwassergeschützt, kann also leider nicht zum Schwimmen verwendet werden.

Der Akku hält im Durchschnitt 5 Tage lang und kann in kurzer Zeit wieder am PC oder an einer Steckdose aufgeladen werden. Eine vollständige Aufladung benötigte Akku nur rund 1 Stunde.

Die SmartTrack-Funktion die Workouts automatisch erkennen soll funktionierte leider nur sporadisch und nicht zuverlässig. Dies ist aber bei einem Fitness-Armband, das weniger auf Sport als auf das tracken von alltäglichen Bewegungen ausgerichtet ist, wahrscheinlich zu verkraften.

Workouts manuell starten über das Amband starten kann der Träger nicht und muss sich somit auf die automatische Aktivitätserkennung verlassen oder aber ein Training über die Fitbit App starten.

Messungen & Genauigkeit

Die Genauigkeit der Messungen, welche sich im großen und ganzen auf die Bewgungen bzw. Schrittzählung beschränkt, ist insgesamt gut bis sehr gut!

Auf unserer 3 x 100 Schritt Teststrecke verzählte sich das Alta nur um 12 Schritte und gehört damit zu den genausten.

Die gezählten Schritte lagen hier annähernd gleich auf mit dem vivofit 2 und etwa gleich auf mit dem Fitbit Charge HR die in unseren Tests beide sehr genau waren. Auch bei unserem Testspatziergang machte es sich nicht schlecht. Auf dem 2,12km langen Weg lag das Alta mit einer geschätzten Distanz von 2,3km allerdings etwas drüber.

Auch die erfassten Daten der Schlafanalyse machten einen guten Eindruck. Natürlich kann man hier nichts im Detail prüfen aber Testweise Wachphasen wurden auch immer als solche erkannt und waren in der Auswertung ind er App ersichtlich.

Fitbit Charge HR und Fitbit Alta im Größenvergleich.

Die Motivation

Durch die Stundenziele, die individuell festgelegt werden können, sorgt das Alta zu jeder Zeit für eine gute Motivation – diese Art der „scheibchenweisen“ Bewegungseinforderung hat uns sehr gefallen, denn prinzipiell sind die Stundenziele immer sehr klein und dadurch doch recht einfach zu erreichen, machen aber in der Summe dann einiges aus.

Sollte der Träger zu inaktiv sein oder sein Stundenziel nicht erreichen, dann motiviert ihn das Band durch Vibrationen und Displaymeldungen.

Auch die App – die wohl beste am Markt – wirkt sehr durchdacht und lässt sich einfach bedienen. Auch hier finden sich noch mal viele Community-Features und motivierende Statistiken und Challenges. Alles in allem sind die Produkte von Fitbit immer sehr motivierend – auch dauerhaft.

Das Fitbit Alta im Test: Das Fazit

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