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Das Fitbit Versa 2 im Test

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fitbit versa 2 testDie US-amerikanische Firma Fitbit wurde 2007 gegründet und hat ihren Hauptsitz in San Francisco. Das Unternehmen stellt klassische Fitness-Tracker und multifunktionale Smartwatches her und zählt zu den bekanntesten Herstellern in der Branche. Die Fitbit Versa 2 ist der Nachfolger der beliebten Versa-Smartwatch und legt ihren Fokus auf Gesundheit und Fitness. Wir haben die rund 200 teure Neuauflage der erfolgreichsten Fitbit-Smartwatch über mehrere Wochen getestet. Wir konnten uns in Ruhe davon überzeugen, wie sich die Versa 2 in der Praxis und gegenüber ihrem Vorgänger und der Konkurrenz schlägt.

Weiterführend: Unser Fitness-Tracker Test

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

VorteileNachteile
robustes und leichtes Aluminiumgehäusekein GPS-Empfänger
automatische Trainingserkennungvergleichsweise wenige Apps
intuitive Bedienung, lange AkkulaufzeitSmartTrack nicht verlässlich
wasserdicht und zeichnet Schwimmtrainings auf

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Review von MrMobile [Michael Fisher] – youtube.com

Verarbeitung und Lieferumfang

fitbit versa 2 details-3Die optisch ansprechende Smartwatch besitzt ein 1,4 Zoll großes AMOLED-Farbdisplay, welches von seiner Form her an die beliebte Apple Watch erinnert. Das robuste Gehäuse besteht aus hochwertigem Aluminium und ist tadellos verarbeitet. Dank Gorilla-Glas hielt das große Display in unserem Test so einiges aus. Trotz ihrer Robustheit wiegt die 41 x 41 x 11 mm große Versa 2 gerade einmal 40 Gramm. In Kombination mit dem hervorragend anliegenden Armband profitieren die Träger von einem hohen Komfort.

Im Handel ist die Fitbit Versa 2 in den Gehäusefarben schwarz, grau und rosa sowie mit vielen unterschiedlichen Armbändern aus Stoff, Leder, Metall und TPU erhältlich. Die Armbänder gibt es in den Größen S (14 bis 18 cm) und L (18 bis 22 cm). Die Auswahl erinnert stark an die Apple Watch, die Vorgänger-Armbänder können weiterbenutzt werden. Neben dem Armband gehören eine Schnellstartanleitung und ein Ladekabel zum Lieferumfang.

Die Features

Die Versa 2 sieht auf den ersten Blick aus wie der beliebte Vorgänger, die Versa, besitzt jedoch ein größeres Display mit 300 x 300 Pixel und ist rund 8 Prozent schneller. Sie ist bis zu 50 Meter wasserdicht, verfügt über alle wichtige Schnittstellen (WLAN, Bluetooth, NFC) und einen integrierten Pulsmesser. Die Versa 2 misst Schritte, Kalorien und Entfernungen, sie zeichnet automatisch Aktivitäten (inklusive Schwimmtraining) auf und misst die Schlafqualität. Benachrichtigungen vom Smartphone zeigt sie ebenfalls an.

Schon die erste Versa überzeugte mit einer Vielzahl an Features und war ein richtiger Verkaufsschlager. Nichtsdestotrotz hat Fitbit der Versa 2 noch weitere Funktionen spendiert: Die Smartwatch besitzt einen internen Musikspeicher für bis zu 300 Songs, ein innovatives Always-on-Display und ein integriertes Mikrofon. Auf einen GPS-Empfänger hat Fitbit leider verzichtet. Immerhin konnten wir im Test problemlos das Smartphone-GPS verwenden.

Besonders innovativ: Die Versa 2 ist die erste Fitbit mit Alexa-Integration! Nach der Ersteinrichtung lässt sich der digitale Assistent über die Seitentaste aufrufen. Der Akku (135 mAH) hält bis zu 5 Tage lang. Bei dauerhaft aktivem Display schafft die Smartwatch 3 Tage. Zum Vergleich: Die Apple Watch 5 kommt gerade mal auf 18 Stunden Akkulaufzeit.

Die Anwendung

fitbit versa 2 details-2Fitbit hat nicht nur die Smartwatch überarbeitet, sondern auch die App verbessert. Dies ist uns im Test recht schnell aufgefallen und positiv in Erinnerung geblieben. Die Fitbit-Anwendung ist übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet und voller nützlicher Informationen sowie detaillierter Statistiken. Alle wichtigen Einstellungen lassen sich mit wenigen Berührungen vornehmen. Um den digitalen Sprachassistenten verwenden zu können, muss die Alexa-App mit der Fitbit-App verknüpft werden. Neue Themes lassen sich ausschließlich über die App einrichten. Eine weitere Neuerung: Das Schlafverhalten wird in der App über eine leicht verständlichen Schlafindex aufbereitet.

Einrichtung und Synchronisierung

Über die Fitbit-App lässt sich die Versa intuitiv und innerhalb von wenigen Minuten mit einem Android- oder iOS-Smartphone koppeln. Installation und Einrichtung sind schnell erledigt. Danach aktualisiert sich die Software automatisch. Dies kann je nach Umfang einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die App ist kostenlos und lässt sich in mehreren Sprachen benutzen. Die Kopplung mit dem Smartphone funktionierte in unserem Test problemlos und auch die App-Bedienung erklärt sich von alleine. Auf dem Touchscreen-Display ist die Bedienung etwas umständlicher bzw. eingeschränkter als in der App. Die Nutzer können wischen, auf das Display tippen oder die Seitentaste verwenden.

Bedienung & Nutzung

Wie von Fitbit gewohnt lässt sich auch die Versa 2 intuitiv und unkompliziert bedienen. Im Test sind wir sofort zurechtgekommen und von der Anleitung nicht Gebrauch machen. Die Smartwatch wird sowohl über die leicht zugängliche Seitentaste als auch über das Touchscreen-Display bedient. Ein kurzer Tastendruck führt die Nutzer in den leicht verständlichen Menüs stets einen Schritt zurück.

Ein längeres Drücken aktiviert den Sprachassistenten Alexa. Dank eingebautem Mikrofon nimmt diese sämtliche Kommandos entgegen und zeigt die Antworten und Lösungen schnell auf dem Display. Auch Spracheingaben sind wie bei der Apple Watch möglich. In diesem Zusammenhang finden wir es überaus schade, dass die Versa 2 keinen eingebauten Lautsprecher besitzt.

Die Fitbit-Smartwatch lässt sich via Bluetooth mit iOS- und Android-Smartphones verwenden. In den Entstellungen können die Nutzer festlegen, ob das Display dauerhaft aktiv bleibt oder sich wie beim Vorgänger ausschaltet.

Das Wechseln der Armbänder geht schnell und unkompliziert vonstatten. In unserem Test hielten die Bänder einwandfrei. Mit Always-on-Display, Alexa und regelmäßigen Trainings kamen wir auf eine beachtliche Akkulaufzeit von 2 bis 3 Tagen. In wenigen Stunden ist der Akku der Versa 2 wieder aufgeladen.

Messungen & Genauigkeit

Die Versa 2 ist eine vielseitige Fitness- und Gesundheits-Smartwatch. Sie misst dauerhaft die Herzfrequenz, zeichnet automatisch das Schlafverhalten auf, überwacht und speichert die täglichen Aktivitäten. Die Fitbit-Smartwatch erkennt Trainings automatisch und dies funktionierte in unserem Test beim Laufen und Radfahren hervorragend. Alternativ können die Träger ein beliebiges Training manuell starten.

Ohne den integrierten GPS-Empfänger sind die aufgezeichneten Strecken und Entfernungen nicht ganz so präzise. Dies lässt sich jedoch einfach beheben, indem man einfach das GPS des gekoppelten Smartphones verwendet.

Die Messungen in unserem Test waren im Großen und Ganzen genau. Die Versa 2 macht wie andere Fitbit-Geräte grundsätzlich eine gute Figur. Die automatische Herzfrequenzmessung und das Tracken von Kalorien, Schritten und Schlaf funktioniert zuverlässig. Im direkten Vergleich zu anderen Fitness-Armbändern, GPS-Uhren oder Smartwatches zeigt die Versa 2 vergleichsweise weniger Schritte oder Kalorien an.

Die Motivation

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Die Fitbit-App lässt sich nicht nur intuitiv bedienen, sie ist auch besonders überzeugend im Hinblick auf die Motivation der Nutzer. Über die App können sich die Träger mit Freunden oder Bekannten vernetzen und gemeinsam an zahlreichen Wettkämpfen teilnehmen.

Als dauerhafter Fitness-Begleiter, mit ihren vielen praktischen Funktionen und der gelungenen App ist die Versa 2 an sich ein guter Motivator. Die Träger erhalten detaillierte Informationen und Statistiken zu ihren täglichen Aktivitäten und wollen sich immer verbessern. Am motivierendsten sind der Coach in der App und der Wettkampf mit Freunden oder Familienmitgliedern.

Das Fitbit Versa 2 im Test: Das Fazit

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