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Das Fitbit Versa im Test

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fitbit versa testDie Fitbit Inc. zählt zu den weltweit größten und beliebtesten Herstellern von elektronischen Fitnessgeräten. Vom Hauptsitz in San Francisco (Kalifornien) aus entwickelt und produziert das Unternehmen Fitness-Tracker und Smartwatches. Mit der rund 180 Euro teuren Versa möchte Fitbit der Apple Watch und der Samsung Galaxy Watch Konkurrenz machen. Ob dies gelingt und wie gut sich die Versa gegenüber der Konkurrenz und den anderen Fitbit-Modellen behauptet, erfahren Sie im nachfolgenden Testbericht.

Weiterführend: Unser Fitness-Tracker Test

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

VorteileNachteile
optisch ansprechendes und edles Designvergleichsweise hoher Preis
einwandfrei verarbeitet, kompakt und leichtkein integrierter GPS-Empfänger
funktioniert zuverlässig und präziseSmartTrack nicht verlässlich
motivierend und einfach bedienbar

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Review von Engadget – youtube.com

Verarbeitung und Lieferumfang

fitbit versa details-1Die Versa hat uns nach dem Auspacken direkt in ihren Bann genommen und macht einen sehr edlen Eindruck. Man sieht und fühlt sofort, dass es sich um eine recht teure Smartwatch und nicht um ein preiswertes Fitnessarmband handelt.

Die Smartwatch wiegt nur 38 Gramm und misst 39 mm x 39 mm x 11 mm. Die Standardversion wird mit einem Kunststoffarmband in den Farben Schwarz, Grau oder Rosé geliefert. Zusätzlich gibt es im Handel eine etwas günstigere Light Edition und Special Version mit einem Stoffarmband.

Die Fitbit Versa besitzt ein 1,34 Zoll großes LCD-Farbdisplay und setzt auf eine praktische Armbandschließe aus Aluminium. Die Verarbeitung ist wie erwartet einwandfrei. Bedient wird die Versa entweder direkt über den Touchscreen oder mittels der 3 seitlichen Plastik-Knöpfe. Das Armband lässt sich über einen praktischen Metallhebel genauso einfach wie bei der Apple Watch wechseln.

Im Lieferumfang der Versa befinden sich ein USB-Aufladeclip samt Ladekabel und ein zusätzliches Armbandstück zur individuellen Größenanpassung.

Die Features

fitbit versa farbenDas 1,34 Zoll große Display ist nur 11 mm dünn und besitzt eine Auflösung von 300 x 300 Pixel. Dank einer automatischen Helligkeitsregelung ließ sich das Display in unserem Test auch im direkten Sonnenlicht ablesen. Die Smartwatch ist bis 50 Meter wasserdicht und kann dank 2,5 GB Speicherplatz zur Genüge mit Apps und Musik befüllt werden. Per Bluetooth lässt sich die Versa mit dem Smartphone oder kabellosen Kopfhörern verbinden.

Über die automatische Bewegungserkennung SmartTrack soll die Versa von alleine erkennen, welche Sportart der Träger gerade ausübt. Im Test funktionierte dies nur bei „normalen“ sportlichen Betätigungen, wie Laufen, Gehen oder Crosstrainer. Insgesamt bietet die Fitnessuhr 15 unterschiedliche Trainingsmodi.

Mittels Fitbit Pay (ähnlich zu Apple Pay) lässt sich die Smartwatch zum kontaktlosen Zahlen benutzen. Leider funktioniert dies bislang weder in Deutschland noch in Österreich. Via PurePulse misst die Smartwatch kontinuierlich die Herzfrequenz und zeigt den Nutzern ihre verschiedenen Frequenzzonen in Echtzeit an.

Zu den weiteren Features der Versa gehören Aktivitäts- und Schlaf-Tracking, Gesundheits-Tracking für Frauen (Periode protokollieren und Zyklus verfolgen), geführte Atemübungen und smarte Benachrichtigungen (SMS, Anrufe, Kalendereinträge und App-Notifications). Trotz der großen Anzahl an nützlichen Features ist uns eines negativ aufgefallen: Die Versa besitzt keinen integrierten GPS-Empfänger und muss, um die Lauf- und Radwege zu tracken, das Smartphone-GPS verwenden.

Die Anwendung

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Einrichtung und Synchronisierung

Über die Fitbit-App lässt sich die Inspire HR intuitiv und innerhalb von wenigen Minuten mit einem Android-, iOS- oder Windows-Smartphone koppeln. Installation und Einrichtung sind schnell erledigt. Danach aktualisiert sich die Software automatisch. Dies kann je nach Umfang einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die App ist kostenlos und lässt sich in mehreren Sprachen benutzen. Die Kopplung mit dem Smartphone funktionierte in unserem Test problemlos und auch die App-Bedienung erklärt sich von alleine. Auf dem Touchscreen-Display ist die Bedienung etwas umständlicher bzw. eingeschränkter als in der App. Die Nutzer können wischen, auf das Display tippen oder die Seitentaste verwenden.

Bedienung & Nutzung

Über einfache Wischgesten und die 3 Knöpfe an der Seite lässt sich die Versa intuitiv bedienen. Wischt man nach oben erscheinen die aktuellen Aktivitätsdaten, wischt man nach unten sieht man alle Benachrichtigungen. Von links nach rechts navigieren die Nutzer durch die installierten Apps und können deren Anordnung einfach per Drag and Drop verändern. Hält man die Zurück-Taste länger gedrückt, erscheint ein Schnell-Einstellungsmenü.

Leider verlief die Navigation in unserem Test etwas ruckelig und nicht so reibungslos und flüssig wie bei der Apple Watch. Das Öffnen von Apps dauert spürbar länger. Viele detaillierte Einstellungen lassen sich zudem nur in der App und nicht direkt über die Smartwatch verändern. Das LCD-Display hat uns dafür positiv überrascht. Die automatische Helligkeitsanpassung funktioniert tadellos und wir konnten die Inhalte problemlos bei direktem Sonnenlicht betrachten.

Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von 4 Tagen an und diese können wir nach unserem Test definitiv bestätigen! Trotz dieser recht langen Akkulaufzeit dauert es nur rund 2 Stunden, bis der Akku wieder vollständig aufgeladen ist. Damit hält die Versa nicht nur spürbar länger durch, sondern lädt auch viel schneller wieder auf als die Apple Watch.

Messungen & Genauigkeit

Die Fitbit Versa spielt bei der Kernkompetenz Fitnesstraining ihre Stärken aus. Im Vergleich zur Charge 2 misst die Versa sogar noch genauer. Die Messung der Herzfrequenz verlief in unserem Test äußerst präzise und kam fast an unseren Brustgurt von Polar heran. Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erhalten, sollte man die Smartwatch eng am Handgelenk tragen.

Zurückgelegte Strecken, verbrauchte Kalorien und vor allem Schritte werden präzise gemessen. Die Versa muss sich somit nicht vor den namhaften Konkurrenten von Apple oder Samsung verstecken. Die automatische Bewegungserkennung funktioniert bei den gängigen Sportarten ganz gut. Viele nicht gerade alltägliche Aktivitäten werden leider einfach nur als allgemeiner Sport erkannt. Zum Glück können die Trainings manuell gestartet werden. Besonders praktisch: Falsch erkannte Workouts lassen sich im Nachhinein bearbeiten.

Über das Smartphone stellen sich die Nutzer ihre Lieblings-Trainings zusammen und können das GPS-Tracking via Smartphone aktivieren. Ebenfalls praktisch: Beim Laufen erhielten wir in unserem Test regelmäßig Vibrationsfeedbacks. Da die Versa bis zu 50 Meter wasserdicht ist, kann sie unter der Dusche oder beim Schwimmen getragen werden. Wer die Smartwatch über Nacht trägt, profitiert von einem automatischen Schlaf-Tracking und erhält viele nützliche Informationen zur Schlafqualität.

Die Motivation

Die Fitbit-App lässt sich nicht nur intuitiv bedienen, sie ist auch besonders überzeugend im Hinblick auf die Motivation der Nutzer. Über die App können sich die Träger mit Freunden oder Bekannten vernetzen und gemeinsam an zahlreichen Wettkämpfen teilnehmen. Die wichtigsten Statistiken lassen sich sogar direkt mit anderen Personen teilen und dies sorgt für eine stetige Motivation.

In der riesigen, globalen Fitness-Community von Fitbit finden die Nutzer neue Freunde und können sich jederzeit zu Wettkämpfen und Abenteuerrennen verabreden. Die Versa tut ihr Übriges, um ihren Träger dauerhaft zu motivieren. Regelmäßig erscheinen auf dem Display freundliche Bewegungs-Erinnerungen, die sicherstellen, dass die individuellen Trainings-Ziele erreicht werden.

Das Fitbit Versa im Test: Das Fazit

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