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Das Garmin vivofit 4 im Test

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Das Garmin vivofit 4, der Nachfolger des Vivofit 3, wurde Anfang 2018 vorgestellt und ist der jüngste Spross der beliebten Modellreihe aus unserem Fitness-Tracker Test. Der Hersteller Garmin bewirbt sein Fitness-Armband mit Aussagen wie „anziehen, anschalten, vergessen“ und stellt vor allem die lange Akkulaufzeit und den hohen Tragekomfort in den Vordergrund. Ob Garmin richtig liegt und wie sich das minimalistische Fitness-Armband im Alltag schlägt, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.

Weiterführend: Filterbare Übersicht aller Garmin Produkte.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
leicht und angenehm zu tragenkleines Display
lange Akkulaufzeitkeine Herzfrequenzmessung (nur über Brustgurt)
hervorragende Motivationmanuelle Synchronisierung erforderlich
genaue Messergebnisse


Review von RizKnows – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Der minimalistische Fitness-Tracker ist 215 mm x 19 mm x 8,9 mm groß und wiegt gerade einmal 26 Gramm. Geliefert wird das vivofit 4 nur mit einer Schnellstartanleitung. Im Handel ist das Armband in den Größen S, M und L sowie in den Farben schwarz, schwarz-gesprenkelt und weiß erhältlich. Das winzige Farbdisplay zeigt 88 x 88 Pixel in 8 unterschiedlichen Farben an und wird mit einem einzigen Knopf bedient.

Das austauschbare Silikon-Armband macht einen schlanken und eher diskreten Eindruck und sorgt für einen hohen Tragekomfort. Das vivofit 4 ist dank einer einwandfreien Verarbeitung robust und bis maximal 5 Meter Tiefe wasserdicht. Der Verschluss funktioniert genauso wie bei einer klassischen Uhr und überzeugt mit einer einfachen Handhabung.

In unserem Test macht das Fitness-Armband einen gut verarbeiteten Eindruck und punktet mit einem komfortablen leichten Design.

Die Features

Eines der größten und beeindruckenden Features, mit dem Garmin wirbt, ist die Akkulaufzeit. Trotz des dauerhaft aktivierten Farbdisplays soll die Batterie des Fitness-Trackers bis zu einem Jahr lang am Stück halten. Somit muss das Armband im Vergleich zu den meisten Konkurrenzmodellen nicht regelmäßig geladen werden.

Das Displaydesign lässt sich individuell durch verschiedene Farbthemen, Textbausteine und Watch Faces an die persönlichen Geschmäcker der Träger anpassen. Das vivofit 4 besitzt alle bewährten Funktionen, wie den Schrittzähler, eine Schlafanalyse und die Intensitätsminuten. Auf dem kleinen Display sehen die Träger verschiedene Informationen zum Wetter und über die “ Find my Phone-Funktion“ ihr gekoppelte Smartphone schneller finden.

Dank der Technologie Move IQ kann das Armband verschiedene Sportarten automatisch erkennen und diese zuverlässig erfassen. In unserem Test war die Technik wie bei den Vorgängern im Großen und Ganzen Glücksspiel, funktioniert unserer Meinung nach aber zuverlässiger als früher.

Zu einem fairen Preis von rund 80 Euro erhalten die Nutzer alle wichtigen Grundfunktionen in einem kompakten und leichten Armband. Genau wie bei den Vorgängern verzichtet der Hersteller auch bei diesem Modell auf eine integrierte Herzfrequenzmessung.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Die Ersteinrichtung ist schnell erledigt und stellt auch Anfänger vor keine Probleme. Das Fitness-Armband wird per Bluetooth mit einem Smartphone gekoppelt, auf dem sich die Garmin-App befindet. Zur einmaligen Kopplung muss der Code vom vivofit 4 auf dem Smartphone eingegeben werden.

Dank einer direkten Verknüpfung zum zuvor erstellten Garmin Connect Konto können alle gemessenen Daten synchronisiert und im Anschluss daran analysiert werden. In unserem Test konnten wir das vivofit 4 in wenigen Minuten und ohne Probleme sowohl mit einem Android-Smartphone als auch mit einem iPhone verbinden.

Bedienung & Nutzung

Aufgrund des kleinen Displays verzichtet der Hersteller Garmin auf eine moderne Touch-Bedienung. Mit dem einzigen Knopf, der sich gut erreichbar unter dem kleinen Display befindet, wird das vivofit 4 bedient. Der Knopf kann entweder kurz oder lang gedrückt werden. Wesentlich bequemer lassen sich dafür Einstellungen über die App vornehmen. Dafür schmiegt sich das Fitness-Armband komfortabel an das Handgelenk und fällt dank dem geringen Gewicht nicht negativ auf.

In unserem Test hielt der Verschluss genauso zuverlässig wie bei einer klassischen Armbanduhr und wir konnten die Bänder mit wenigen Handgriffen wechseln. Das kleine Display lässt sich gut ablesen und versorgt den Nutzer mit den wichtigsten Informationen. Da der Akku bis zu ein Jahr lang hält, muss sich der Träger keine Gedanken um eine regelmäßige Aufladung machen und kann das Band dauerhaft tragen.

Messungen & Genauigkeit

Ohne GPS-Modul und Pulsmesser kann das vivofit 4 nicht so präzise Messungen vornehmen wie viele Modelle der Konkurrenz. Deshalb ist es nicht weiter überraschend, dass das minimalistische Armband die Handbewegungen beim Zähneputzen mitzählt, obwohl der Träger noch immer auf der gleichen Stelle steht. Somit ist der Schrittzähler eher eine Art Aktivitätszähler.

Sowohl die gezählten Schritte als auch die zurückgelegte Distanz waren in unserem Test oft ungenau. Bei insgesamt 300 Schritten waren 4 bis 5 Schritte im Durchschnitt zu viel. Leider werden die aufgezeichneten Daten nicht automatisch synchronisiert. Dafür benötigt das vivofit 4 auch keine dauerhafte Verbindung zu einem Smartphone und dies schont die Batterie.

Das Fitness-Armband speichert die Schritte, Fitnessaktivitäten und Schlafstatistiken maximal 4 Wochen lang. Spätestens dann müssen diese mittels der App synchronisiert werden, denn sonst gehen die Daten verloren. Für die Synchronisierung der Daten muss der Knopf länger gedrückt gehalten werden. Dank der einmonatigen Speicherung muss die Synchronisierung zum Glück nicht täglich vorgenommen werden.

Die Motivation

Dank der automatischen Fitness-Ziele motiviert das Band den Träger täglich aktiv zu bleiben. Die Ziele basieren stets auf den Aktivitäten des letzten Tages und geben dem Träger somit jeden Tag ein neues individuelles Fitnessziel vor. Schritt für Schritt sorgt das vivofit 4 dafür, dass sich der Nutzer mehr bewegt und abnimmt. Zusätzlich achtet das Band auf die Inaktivität. Ist der Nutzer eine Stunde lang am Stück nicht aktiv, ertönt ein gut hörbarer Piepston und erinnert im Träger daran, dass er sich bewegen soll.

In unserem Test waren wir mit dem Motivationssystem sehr zufrieden und konnten es uns maximal eine Stunde lang gemütlich machen. Die App unterstützt die Motivation mit ihren vielen nützlichen Daten und Grafiken. In Kombination mit dem leichten und komfortablen Armband, welches dauerhaft getragen wird, hilft das vivofit 4 definitiv beim fit werden.

Das Garmin Vivofit 4 im Test: Das Fazit

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