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Das Fitbit Charge HR im Test

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Stiftung Warentest: Note 2,6 – 01/2016

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Das Fitbit Charge HR ist zum Zeitpunkt des Tests neben dem Surge das Top Fitness-Armband von Fitbit, es ist das mit den meisten Features und Möglichkeiten ausgestattete Fitness-Armband aus dem Hause Fitbit überhaupt. Es kommt in einer edlen Optik auf einem gummierten Material mit einem Karo-Muster daher und ist in vier Farben erhältlich. Im Test des Fitbit Charge HR überprüfen wir ob das Armband auch mit seinen inneren Werten überzeugen kann.

Weiterführend: Alle getesteten Fitbit Fitness-Armbänder finden Sie hier.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
geniales Displaynur Spritzwasser geschützt
Etagenerkennung
Herzfrequenzmessung 
sehr gute App 


Unboxing und Review von JimsReviewRoom – youtube.com

Review von Rizknows – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Das Fitbit Charger HR ist sauber verarbeitet und zeigte in unsere unterschiedlichen Untersuchungen und Tests keinerlei Materialschwächen. Leider ist das Display aber nicht gegen Kratzer geschützt und kann somit zwar nicht kaputt gehen, aber doch kleine Kratzer bekommen, wenn man mit dem Display unachtsam umgeht.

Das Band funktioniert genauso wie eine Uhr mit Band und lässt sich daher ideal in der Größe, also im Umfang verstellen. Dazu kommt es aber trotzdem noch in drei Größen daher, so hat man garantiert den idealen Umfang. Etwas problematisch empfanden wir die Dicke des Trackers, welcher an der dicksten stelle sicher mehr als einen halben Zentimeter beträgt und damit noch mal etwas dicker ist als der Charge.

Mit der Lieferung des Fitness-Armbandes kommt ein Ladekabel und ein Dongle für den PC zur drahtlosen Übertragung der Daten. Das Aufladen des Armbandes funktioniert schnell und problemlos, nach 1-2 Stunden ist das Band wieder voll.

Leider ist es aber nicht komplett Wasserdicht, sondern nur spritzwassergeschützt. Das heißt, Schweiß, Regen und Spritzwasser sind kein Problem, duschen oder schwimmen gehen sollten man aber nicht. Zum Test waren wir aber kurz unter der Dusche mit dem Band und es lief problemlos weiter. (Bitte dies nicht nachmachen.)

Die Features

Breite und Dicke des Vivosmart HR und Fitbit Charge HR im Direktvergleich.

Das Fitbit Charge HR hat die meisten Features aller Fitbit Fitness-Armbänder. Mit dem Armband können Schritte, Kalorien und Distanz gemessen werden. Des Weiteren ist es möglich Etagen, aktive Minuten und die Herzfrequenz zu überwachen. Letzteres funktioniert gut, die Abweichungen sind aber vor allem beim Sport, im Vergleich zum Brustgurt, aber enorm. Die störte uns sehr, da die Herzfrequenzmessung hier das Feature ist, mit welchem das Fitness-Armband vor allem bei Sportlern beworben wird.

Insgesamt sind die gewonnen Daten dabei nicht immer ganz perfekt, aber für den Altagsgebrauch reichen sie wohl aus.

Das war es aber noch nicht mit den Funktionen, denn es kann auch der Schlaf aufgezeichnet und durch einen Vibrations-Alarm zum morgendlichen wecken genutzt werden. Auch hat das Armband eine Rufnummernerkennung, diese wird auf dem OLED Display des Bandes anzeigt, wenn gerade jemand anruft. Das funktioniert allerdings nur mit kompatiblen Smart-Phones – dies sind aber über 120 Stück.

Die Akkukapazität des Fitbit Charge HR gibt der Hersteller mit bis zu 5 Tagen an, wir haben das nicht geschafft. Zumindest wenn man das Band ordentlich benutzt kommt man dort nicht hin, im Schnitt erreichten wir etwas mehr als vier Tage.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Die Einrichtung funktioniert einfach mit dem Smartphone und der darauf installierten App. Insgesamt hat die Einrichtung in unserem Test nicht mehr als 10 Minuten gebraucht (inkl. Software-Update) und das Fitbit Charge HR war einsatzbereit. Die Synchonisierung erfolgt regelmäßig und automatisch. Natürlich kann man die Synchronisierung auch jederzeit manuel über die App anstoßen um die aktuellsten Statistiken abzulesen.

In unserem Test hatten wir mit der Synchonisierung insgesamt keinerlei Probleme – wichtig ist nur das Fitbit Charge HR nicht zu weit entfernt vom Smartphone zu haben, sonst kann es natürlich Probleme mit der Bluetooth-Verbindung geben.

Bedienung & Nutzung

Die Anzeige an dem Armband zeigt alles wichtige an, es zeigt die Uhrzeit, Anrufer-ID, den Akkustand, die gelaufenen Schritte, die Herzfrequenz und den Weckzeitpunkt an. Insgesamt hat man so die wichtigsten Informationen immer im Blick und kann diese auch bei starker Sonneneinstrahlung noch gut ablesen.

Alles andere findet sich in der zugehörigen App – welche mit der App von Jawbone wohl die beste und umfangreichste ist. In dieser werden alle Daten in Form von schön anzusehenden Statistiken an, die nur darauf warten analysiert zu werden angezeigt. Im Prinzip ist der Fitbit Charge HR hauptsächlich für eine allgemeine Überwachung der Gesundheit zuständig und weniger dafür bestimmte Sportarten zu tracken.

Es ist allerdings möglich mit MobileRun in der App von Fitbit die Strecke, das Tempo, Teilstrecken und den Streckenverlauf anzeigen zu lassen. Weiter kann der Schlaf getrackt und verspeiste Lebensmittel können aufgezeichnet werden. Dies funktioniert entweder über einen Barcodeleser und die Möglichkeit Mahlzeiten anhand von Kürzeln einzutragen. Dies hat uns sehr gut gefallen.

Messungen & Genauigkeit

Die Produkte von Fitbit gehören insgesamt zu den genauesten am Markt. In unserem Praxistest konnte uns vor allem die Genauigkeit der Schritt- und Etagenzählung überzeugen. Auf unserer 3 x 100 Schritte Teststrecke, verzählte sich das Fitbit Charge HR nur um 8 Schritte, nur das Garmin Vivofit 2 war genauso genau. Beim erklimmen von 9 Etagen zählte das Charge HR ebenfalls exakt 9. Bei unserem Testspatziergang der per GPS mit 2,12km eingemessen wurde lag die Schätzung mit 2,25km allerdings etwas darüber.

Der Herzfrequenzmesser ist im Alltag recht genau, sobald man ihn aber mit stärkeren Armbewegungen (z.B. während eines Lauftrainings) auf die Probe stellt, gibt er nur noch recht ungenaue Daten wieder – schade. Hier macht der Herzfrequenzsensor von Hauptkonkurent Garmin insgesamt einen besseren Eindruck. Aber wie schon erwähnt: im Alltag hatten wir kaum Probleme und die Daten erwiesen sich auch im Vergleich zum Brustgurt als gut.

Auch die erfassten Daten der Schlafanalyse machten einen guten Eindruck. Natürlich kann man hier nichts im Detail prüfen aber Testweise Wachphasen wurden auch immer als solche erkannt und waren in der Auswertung ersichtlich.

Die Motivation

Fitbit App im Einsatz auf Android, IOS und Windows Phone. Quelle: Fitbit

In Sachen Motivation finden sich nicht nur die Anzeigen an dem Band selbst, so motivieren natürlich die gelaufenen Schritte bzw. Etagen.

Ansonsten muss die App für die Motivation erhalten, denn dort ist so einiges möglich. Dort werden Tipps zur Verbesserung der Leistungen gegeben und alle Fortschritte ganz genau, bis ins Detail, angezeigt werden. Darüber hinaus ist auch noch ein umfangreiches Food-Tracking möglich. Und es kann mit Freunden in Wettbewerben gewetteifert und Abzeichen verdient werden.

Aber am aller meisten motiviert doch noch die Statistik, wenn sie beweist, dass man immer besser wird.

Fitbit Charge HR im Test: Das Fazit

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Gute Alternativen zum Charge HR

Das Fitbit Charge HR im Preisvergleich

Das sagen andere Tests

Chip – „gut“ (1,8)

“… beim Komfort wurde nachgelegt: Das Armband des Charge HR ist um eine Dornschließe reicher, weshalb die Größenverstellung wesentlich leichter funktioniert. Die Bedienung ist schlüssig … Der Schrittzähler arbeitet zufriedenstellend, die Abweichung liegt bei nur zehn Schritten auf unserer 600-Schritte-Teststrecke. Die Distanzmessung zeigt ähnlich solide Ergebnisse. …”

Mac Life – Note: 1,4

“Fitbit Charge HR überzeugt in seiner einfachen Anwendung und die dazugehörige Fitbit-App in seiner Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Der Fitness-Tracker ist dank der Messung der Pulsfrequenz besonders für Sportler, aber auch für diejenigen geeignet, die viel Wert auf die eigene Gesundheit und Fitness legen. Für einen überschaubaren Preis … erhält man viele Funktionen und ein angenehmes Design …”