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Das Fitbit Inspire HR im Test

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fitbit inspire hr testMit dem Inspire HR will Fitbit gezielt Einsteiger und Sportmuffel ansprechen und diese in die Welt der Fitness-Armbänder einführen. Dank einem Preis von weniger als 100 Euro ist das kleine und leichte Inspire HR fast das preiswerteste Gerät des Herstellers. Der günstige Fitness-Tracker besitzt einige Vorteile gegenüber dem Alta HR und dem bisher günstigsten Fitbit Flex 2, setzt auf einen einfache Bedienung und konzentriert sich auf die wichtigsten Funktionen. In unserem Testbericht erfahren Sie, ob dieses Konzept aufgeht und wie sich das Inspire HR im Alltag schlägt.

Weiterführend: Unser Fitness-Tracker Test

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

VorteileNachteile
günstiger Preiskeine besonderen Zusatzfunktionen
alle wichtigen Grundfunktionen vorhandenHerzfrequenzmessung nicht ganz so präzise
funktioniert zuverlässig und präziseSmartTrack nicht verlässlich
motivierend und einfach bedienbar

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Review von JimsReviewRoom – youtube.com

Verarbeitung und Lieferumfang

fitbit inspire hr details-2Das Fitbit Inspire HR ist, wie erwartet, hochwertig verarbeitet und macht in unserem Test einen sehr leichten und kompakten Eindruck. Es ist bis 50 Meter wasserabweisend und fällt am Handgelenk quasi gar nicht auf.

Der Fitness-Tracker besitzt ein kleines und simples Display, welches die wichtigsten Informationen anzeigt. Die nutzbare Bildschirmfläche des hintergrundbeleuchteten Touchscreen-Displays beträgt gerade einmal 10 x 16 mm. Das Inspire HR kostet rund 20 Euro mehr als das Inspire, besitzt dafür aber einen vollwertigen Pulsmesser. Das Armband wiegt weniger als 90 Gramm und misst kompakte 3 cm x 10 cm x 22,7 cm.

Das einsteigerfreundliche und preiswerte Fitness-Armband wird im Handel in den Farben Schwarz, Weiß und Flieder verkauft. Zum Lieferumfang gehören eine Gebrauchsanweisung, ein Ladegerät und 2 Armbänder (kurz und lang).

Die Features

fitbit inspire hr featuresTrotz der kompakten Größe und des günstigen Preises verfügt das Fitbit Inspire HR über eine vollwertige Grundausstattung samt Herzfrequenzmessung. Im Vergleich zum Alta HR ist das Gerät nicht nur wasserresistent, sondern informiert den Benutzer über Anrufe, SMS, Kalendertermine und diverse App-Mitteilungen.

Sogar WhatsApp, YouTube und iMessage haben in unserem Test problemlos funktioniert. Im Vergleich zur Apple Watch und anderen deutlich teureren Modellen, ist die Funktionsvielfalt jedoch spürbar geringer.

Das Inspire HR beherrscht alle wichtigen Fitness-Grundfunktionen. Es zählt präzise die Schritte, zeichnet die Stockwerke auf, überwacht den Schlaf, zeigt die verbrauchten Kalorien an und lässt sich auch beim Schwimmen benutzen.

Auf der Unterseite des Displays befinden sich die Dioden für die Herzfrequenzmessung. Die Pulsmessung am Handgelenk funktioniert reibungslos und nimmt nur wenige Augenblicke in Anspruch. Der integrierte Akku soll laut Hersteller bis zu 5 Tage lang halten. In unserem Test haben wir das Fitbit Inspire HR recht ausgiebig benutzt und können die rund 5 Tage durchaus bestätigen.

Etwas gestört hat uns das recht kurze Ladekabel (nur 10 cm). Dafür hat uns die Benachrichtigungsfunktion besonders gut gefallen. Geht die Akkukapazität zur Neige erscheint auf dem Display rechtzeitig eine Ladeaufforderung.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Über die Fitbit-App lässt sich die Inspire HR intuitiv und innerhalb von wenigen Minuten mit einem Android-, iOS- oder Windows-Smartphone koppeln. Installation und Einrichtung sind schnell erledigt. Danach aktualisiert sich die Software automatisch. Dies kann je nach Umfang einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die App ist kostenlos und lässt sich in mehreren Sprachen benutzen. Die Kopplung mit dem Smartphone funktionierte in unserem Test problemlos und auch die App-Bedienung erklärt sich von alleine. Auf dem Touchscreen-Display ist die Bedienung etwas umständlicher bzw. eingeschränkter als in der App. Die Nutzer können wischen, auf das Display tippen oder die Seitentaste verwenden.

Bedienung & Nutzung

Nach einem Wisch von unten nach oben erscheint auf dem Display die „Heute Ansicht“ mit den gezählten Schritten, den aktiven Stunden, den verbrannten Kalorien und dem Herzschlag. Wischt man stattdessen nach unten erscheinen die installierten Anwendungen der Uhr. Ein Tippen auf das Display fungiert als Eingabetaste, während die Seitentaste als Zurückbutton dient. Hält man die Seitentaste länger gedrückt, erscheinen auf dem Display der Akkustand, Display-Aktivierung und -Deaktivierung und das Ein- und Stummschalten von Mitteilungen. Das Display reagierte in unserem Test auf jede Berührung präzise.

Zwar ist der Touchscreen recht klein und zeigt nur den Anfang von Nachrichten an. Dafür sind die Inhalte sogar bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Das Inspire HR zeichnet alle Aktivitäten automatisch auf und misst zudem kontinuierlich die Herzfrequenz. Auch der Schlaf wird automatisch vom Fitness-Armband erfasst. Im Grunde muss man das Inspire HR nur einmal einrichten, aufladen und tragen, den Rest erledigt das Armband von alleine.

Der Verschluss lässt sich problemlos individuell verstellen und der Fitness-Tracker hält bombenfest am Handgelenk. In Kombination mit den kompakten Maßen und dem geringen Gewicht fällt das Inspire HR gar nicht groß auf.

Messungen & Genauigkeit

Die Messung der Herzfrequenz erfolgt kontinuierlich und ist, wie erwartet, nicht ganz so präzise wie bei einer deutlich teureren Smartwatch. Die Abweichungen liegen unserer Meinung nach aber noch im Rahmen. Vor allem, wenn man den günstigen Preis des Fitness-Trackers berücksichtigt. Besonders gute Ergebnisse erzielt das Inspire HR im Ruhezustand. Der Kalorienverbrauch war in unserem Test im direkten Vergleich zu einer Apple Watch nicht ganz so exakt. Das Gleiche konnten wir auch bei den gemessenen Schritten und der zurückgelegten Distanz feststellen.

Dank SmartTrack-Funktion zeichnet das Inspire HR jeden Workout automatisch auf. Das aufwendige, manuelle Starten von Aktivitäten, entfällt somit. Trägt man die Uhr über Nacht, zeichnet diese automatisch den Schlaf samt Leichtschlaf-, Tiefschlaf- sowie REM-Phasen auf. Alle gängigen sportliche Aktivitäten, wie Laufen, Gehen, Radfahren, Schwimmen und Yoga werden automatisch erkannt und in der App protokolliert. Dies funtkioniert aber nicht immer zuverlässig.

Einen integrierten GPS-Empfänger kann man bei einem solch günstigen Preis freilich nicht erwarten. Das Fitbit Inspire HR kann aber das GPS-Modul des gekoppelten Smartphones verwenden und dadurch eine präzisere Laufdistanz ermitteln. Des Weiteren zeichnet der Tracker die Strecke und das Tempo in Echtzeit auf. Zusätzliche Tracking-Apps sind somit nicht mehr vonnöten.

In unserem Test funktionierte die Bluetooth-Verbindung samt GPS zum Smartphone zu jederzeit problemlos. Dank der Wasserdichtigkeit lässt sich der Fitness-Tracker auch beim Schwimmen benutzen und zeichnet automatisch das Wassertraining (Schwimmdauer) auf. Auf Knopfdruck lassen sich eine Stoppuhr und eine Timer-Funktion aktivieren.

Alle aufgezeichneten Daten werden automatisch mit dem gekoppelten Smartphone synchronisiert und können in der komfortablen App zu jederzeit abgerufen und betrachtet werden. Dank mehr als 15 zielbasierten Aktivitätsmodi lässt sich das Fitness-Armband mit allen wichtigen Sportarten verwenden. Auf Basis der gemessenen Herzfrequenz erhalten die Träger personalisierte Atemübungen und finden somit zu jeder Zeit genügend Momente der Ruhe.

Die Motivation

fitbit inspire hr details-1Das Fitbit Inspire HR motiviert seine Träger auf unterschiedliche Art und Weise. Über die beliebte Fitbit-App können sich die Sportler mit ihren Freunden, Bekannten oder Kollegen verbinden und sich gegenseitig motivieren und anfeuern. Dies funktioniert unabhängig vom Fitbit-Modell hervorragend.

Erreichen die Sportler bestimmte Meilensteine auf ihrer Fitnessreise, können sie von ihren Freunden Beifall erhalten und werden so noch weiter motiviert. Alle Mahlzeiten lassen sich in der App protokollieren und mit den eingenommenen Kalorien vergleichen. Dadurch können die Ziele noch effektiver erreicht werden.

Das Inspire HR achtet auch aktiv darauf, dass sich die Träger kontinuierlich mehr bewegen. In regelmäßigen Abständen erhalten die Träger freundliche Bewegungs-Erinnerungen. Pro Stunde sollen sich die Nutzer mindestens 250 Schritte bewegen.

In unserem Test sorgte der Fitness-Tracker durch die gelungene App, die Vernetzung mit Freunden und Kollegen und durch die automatischen Erinnerungen zuverlässig für mehr Aktivität. Die individuell einstellbaren Ziele und die vielen praktischen Informationen zu den sportlichen Aktivitäten auf dem Display tun ihr übriges.

Das Fitbit Inspire HR im Test: Das Fazit

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