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Das Galaxy Fit E im Test

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samsung galaxy fit e testSamsung entwickelt und produziert schon seit Jahren Wearables. Neben den hochwertigen und teuren Smartwatches gibt es auch Fitness-Tracker für den kleinen Geldbeutel. Die Galaxy Fit-e zählt zu den preiswerten Wearables und ist mit nur knapp 15 Gramm ein richtiges Leichtgewicht. Der Fitness-Tracker orientiert sich an dem beliebten Mi Band 3 und kostet weniger als 40 Euro. Ob sich der Kauf lohnt und wie gut sich die Samsung Galaxy Fit-e im Vergleich zu anderen Wearables schlägt, erfahren Sie im heutigen Testbericht.

Weiterführend: Unser Fitness-Tracker Test

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

VorteileNachteile
günstiger Preiskein Farbdisplay
wasserdicht und integrierter HerzfrequenzsensorHerzfrequenzmessung nicht ganz so präzise
zuverlässige Fitnessfunktionen, Stresserkennung und Schlafüberwachungnur für Samsung-Smartphones richtig optimal
motivierend und einfach bedienbareher enttäuschende Akkulaufzeit

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Review von GTNOfficial – youtube.com

Verarbeitung und Lieferumfang

samsung galaxy fit e details-1Die Galaxy Fit-e besitzt ein minimalistisches Design und sticht dadurch optisch nicht aus der breiten Masse hervor. Sie misst nur 4 cm x 1,6 cm x 1,1 cm und wiegt gerade einmal 15 Gramm. Trotz eines geringen Preises von weniger als 40 Euro ist der Fitness-Tracker einwandfrei verarbeitet und hinterließ in unserem Test einen tadellosen Eindruck.

Im Handel wird die Galaxy Fit-e in den Farben schwarz, weiß und gelb verkauft. Auf der Oberseite befindet sich ein 0,74 Zoll großes OMOLED-Display, welches Inhalte ausschließlich in Schwarz-Weiß darstellt. Auf physische Tasten hat Samsung konsequent verzichtet. Die Bedienung erfolgt somit ausschließlich per Touchscreen.

Die Fit-e ist bis zu 5 Meter wasserdicht und besitzt ein individuell verstellbares Armband. Dank der praktischen Uhrenschließe hält sie sicher am Handgelenk. Wie bei anderen Wearables lässt sich das Band wechseln bzw. der Tracker aus diesem entnehmen. Im Lieferumfang der Fit-e befinden sich eine Kurzanleitung und ein Ladeclip.

Die Features

samsung galaxy fit e details-2Obwohl die Galaxy Fit-e zu den preiswertesten Wearables von Samsung gehört, besitzt sie einige interessante Funktionen und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken. Wir waren in unserem Test durchaus überrascht, dass der Fitness-Tracker nicht nur wasserdicht (IP68) ist und einen Beschleunigungssensor hat, sondern zusätzlich einen Pulssensor besitzt und die Herzfrequenz misst.

Trotz des geringen Gewichts ist das Wearable äußerst robust und erfüllt sogar den Militärstandard MIL-STD-810G. Per Bluetooth 5.0 LE verbindet sich die Fit-e mit einem kompatiblen Smartphone. Im Inneren befinden sich der 96 Hz schnelle MCU-Cortex-M0-Prozessor, 133 MB Arbeitsspeicher und ein 70 mAh starker Lithium-Ionen-Akku. In Kombination mit dem speziellen Fitness-Tracker-Betriebssystem FreeRTOS reagiert der Touchscreen sofort auf jede Berührung.

Das PMOLED-Display ist 0,74 Zoll groß und hat eine Auflösung von 128 x 64 Pixel. Die Inhalte werden zwar nur monochrom, dafür aber scharf und gut sichtbar dargestellt. Dies funktionierte in unserem Test auch ohne Probleme mit direktem Sonnenlicht. Dadurch hat der Träger zu jeder Zeit seine Schrittzahl, den Puls und die verbrannten Kalorien im Blick. Ist die Fit-e mit dem Smartphone gekoppelt, kann sie sogar Benachrichtigungen (Smart Notifications) auf ihrem Display anzeigen.

Zu dem günstigen Preis kann man keinen integrierten GPS-Sensor erwarten. Die vorhandenen Funktionen sind jedoch echt beeindruckend! Die automatische Aktivitätserkennung unterscheidet zwischen den Aktivitäten Laufen, Gehen und anderen Workouts. Die Pulsfrequenz wird an das gekoppelte Smartphone übertragen. Den Schlaf zeichnet die Fit-e ebenfalls auf und analysiert das Schlafverhalten in 3 unterschiedlichen Stufen. In der Health App werden alle Daten zu den körperlichen Aktivitäten, der Herzfrequenz, dem Stress- und Schlafverhalten übersichtlich dargestellt.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

samsung health app screenshots
Um die Galaxy Fit-e einrichten und synchronisieren zu können, werden je nach Smartphone-Modell entweder 2 oder 4 Apps benötigt. Nutzer mit einem Samsung-Smartphone sind klar im Vorteil und müssen nur die Anwendungen Samsung Health und Galaxy Wearable installieren. Alle anderen müssen zusätzlich noch den Accessory Service von Samsung und das Galaxy Fit Plugin auf dem Smartphone installieren und einrichten.

Danach erfolgt die Ersteinrichtung relativ unkompliziert. Einfach die Wearable-App starten, die Fit-e auswählen und mit dem Smartphone koppeln. Danach können die Nutzer diverse Einstellungen in der App vornehmen und den Fitness-Tracker personalisieren.

Bedienung & Nutzung

Die Bedienung erfolgt ausschließlich über den Touchscreen und die App. Tasten gibt es keine. Durch einfaches Wischen navigieren sich die Nutzer durch die verschiedenen Bildschirme (Widgets) auf dem Display. Die App lässt sich intuitiv bedienen und überzeugt in unserem Test mit einer übersichtlichen Gestaltung und vielen Informationen. Auf dem Display sehen die Nutzer die Uhrzeit, das Datum, die Akkulaufzeit, die Schritte und die Kalorien. Was genau angezeigt wird, hängt vom aktivierten „Ziffernblatt“ ab.

Im Grunde muss die Fit-e nur einmal eingestellt werden und kümmert sich anschließend automatisch um alles andere. Der Tracker erkennt und überwacht verschiedene Trainings und diverse Aktivitäten. Der Herzschlag wird dauerhaft überwacht, aufgezeichnet und in die App übertragen.

Samsung gibt es eine recht lange Akkulaufzeit von bis zu 7 Tagen an. In unserem Test mussten wir die Fit-e teilweise schon nach 2 bis 3 Tagen aufladen. Wie lange eine Akkuladung hält, hängt vor allem von den Smartphone-Benachrichtigungen an. Sind diese deaktiviert, hält eine Aufladung fast eine ganze Woche lang. Mittels dem praktischen Ladeclip lässt sich die Fit-e bequem aufladen ohne das Band entfernen zu müssen. In wenigen Stunden ist der Akku wieder voll.

Messungen & Genauigkeit

Die Kombination aus einem geringen Gewicht und einem elastischen und komfortablen Armband führt dazu, dass die Fit-e nach kurzer Zeit nicht mehr am Handgelenk auffällt. Sie kann den ganzen Tag, über die Nacht und ohne Probleme auch beim Duschen getragen werden.
Die Galaxy Fit-e ist im Hinblick auf den günstigen Preis ein recht präziser Fitness-Tracker.

Sie zeichnet automatisch alle Aktivitäten auf und kann zwischen Workouts unterscheiden. In Kombination mit der dauerhaften Herzfrequenzmessung profitieren die Träger von präzisen Messdaten. Die gelaufenen Schritte und die verbrannten Kalorien entsprachen in unserem Test weitestgehend den Ergebnissen von deutlich teureren Geräten.

Sobald eine Aktivität länger als 10 Minuten durchgeführt wird, wird diese von der Fit-e erkannt und aufgezeichnet. Alle Daten landen automatisch in der Health App. In dieser haben die Nutzer die Wahl zwischen 90 unterschiedlichen Aktivitäten. Die Überwachung der Schlafphasen hat in unserem Test ausgezeichnet funktioniert. Der Tracker findet zuverlässig die idealen Aufwach- und Schlafzeiten und wertet aus, wie intensiv sich der Träger während dieser Phasen bewegt.

Die Motivation

Der preiswerte Fitness-Tracker sorgt mit seinen dynamischen Workouts, der unkomplizierten Aufzeichnung und der Auswertung der Aktivitäten dafür, dass sich die Träger mehr bewegen. Auf dem Display sehen die Nutzer alle wichtigen Leistung- und Vitaldaten und wollen ihre eigenen Fitnessleistungen selbstverständlich immer übertreffen. Eine direkte Bewegungsaufforderung erscheint zwar nicht auf dem Display. Nach unserem Test sind wir aber dennoch der Meinung, dass die Fit-e für eine dauerhafte Motivation sorgt.

Das Samsung Galaxy Fit E im Test: Das Fazit

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