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Das Garmin vivofit im Test

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Stiftung Warentest: Note 2,0 – 01/2016

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Das ergonomisch geformte Garmin VivoFit ist zum Zeitpunkt des Tests, bereits ab 90€ erhältlich und gehört damit zu den preislich billigeren Fitness-Armbändern. Gerade wenn es nicht zu teuer werden darf, kann das VivoFit genau das Richtige sein. Wir haben das Fitness-Armband von Garmin ausgiebig getestet und diesen Testbericht für das Garmin Vivofit für sie verfasst.

Weiterführend: Die aktuellen Garmin Fitness-Armbänder in der Übersicht.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
gutes Preisleistungverhältniskeine Vibration und Displaybeleuchtung
wechselbare Armbändernicht mit weiteren Fitness Apps kompatible
lange Laufzeit, von bis zu einem Jahrfunktioniert nur mit neueren Smartphones, ab Android 4.3
Schlafanalyse nur unausgereift

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Verarbeitung und Lieferumfang

In unseren Tests schneidet dass 1cm starke und 26 Gramm schwere Fitness-Armband im punkto Verarbeitung mit der Note gut ab. Es ist gefertigt aus dem stabilem und langlebigem Material Polyuretah und hat eine Wasserdichte bis 50m. Wir konnten mit dem Band sowohl problemlos duschen, als auch schwimmen gehen.

Der Fitness-Tracker mit Display lässt sich problemlos von dem Armband entfernen und auf ein anderes Band wieder aufsetzen. Im Lieferumfang befinden sich zwei unterschiedlich lange Bänder, welche zudem in ihrer Längen verstellbar sind. Es ist möglich Bänder zum Wechseln zu kaufen. Das Wechsel-Set umfasst die Farben orange, grün und pink – so passt das Band garantiert zu jedem Look.

Die Features

Das Garmin VivoFit vereint viele praktische Funktionen für seinen Nutzer. Es kommt mit Schrittzähler, Distanz- und Kalorienmessung. Außerdem generiert das Armband automatisch neue Ziele, inklusive Übungen, welche an das aktuelle Fitnesslevel angepasst werden. Dies macht es in unserem Test ausgezeichnet und fordert uns auf angemessene Weise. Aber es ist auch möglich über das Web-Interface die Tagesziele selbst zu definieren.

Als letztes soll das Band noch den Schlaf auswerten können, diese Funktion ist allerdings weniger gut entwickelt und lieferte uns häufig Fehlinformationen.

Mit nur einem einzigen Knopf lässt sich zwischen den unterschiedlichen Funktionen wechseln. Im Standard Modus zeigt das Display die Uhrzeit an, auch das Datum ist abrufbar.

Ein ganz großer Vorteil des Garmin VivoFit, so finden wir, ist seine lange Laufzeit. Das Band läuft mit Lithium Knopfzellen, welche selbständig gewechselt werden können und laut Hersteller etwa 1 Jahr halten. Natürlich hängt die genaue Batteriedauer von der Art und Weise der Benutzung ab – in unseren Tests lieft das Band über 2 Wochen reibungslos.

Die Anwendung

Die Anzeige auf dem Display ist relativ einfach gestaltet, eine vollständige Auswertung erfolgt nur über die Online-Plattform Garmin Connect 2.0. Diese ist einfach zu bedienen und dank der Bluetooth Übertragung auch immer sehr schnell mit den neusten Daten gefüllt.

Leider ist der Funktionsumfang der App nicht sonderlich groß, was sie aber wiederum auch sehr übersichtlich macht. Etwa einmal im Monat ist der Speicher des Bandes voll, dann müssen spätestens alle Daten übertragen werden.

Die Pulsuhr funktioniert, zumindest Prinzipiel. Jedoch waren die angegebenen Daten in unseren Tests nicht sehr genau. Dieses Manko kann aber mit einem optionalem Brustgurt gelöst werden. Ein ähnliches Problem gibt es mit der Schritt- und Distanzmessung. Diese arbeitet relativ genau, jedoch nur, wenn das Armband ausschließlich während des Trainings benutzt wird.

In unserem Test hat das VivoFit auch bei der Arbeit am Computer Schritte gezählt und das nicht gerade wenige. In einer Stunde zählte das Armband mehrere hundert Schritt, obwohl nicht ein einziger tatsächlich gemacht wurde.

Die Motivation

In Sachen Motivation hält sich das VivoFit Armband etwas zurück, was aber nicht unbedingt schlecht ist. An dem Band selbst gibt es eine Motivationsquellen und das ist ein immer länger werdender roter Balken bei Inaktivität. Bei Aktivität geht der Balken wieder zurück, wir finden, dass ist ist schön simpel und reicht für unterwegs definitiv aus.

Die Community allerdings bietet noch so einiges mehr, neben dem Austausch unter einander, gibt es viele Online Challenges und auch die Möglichkeit sich virtuelle Auszeichnungen zu verdienen.

Das Garmin VivoFit im Test: Das Fazit

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