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Das Samsung Gear Fit 2 im Test

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Das Samsung Gear Fit 2 ist wie schon sein Vorgänger ein leistungsstarker und schicker Hybrid aus Smartwatch und Fitness-Armband. Es bietet Android und Samsung Smartphone Nutzern eine sehr hohe Funktionsvielfalt die kaum ein anderes Armband in diesem Umfang bietet. Unter anderem bietet es z.B. integrierte Herzfrequenzmessung, GPS, Etagenzählung, Kalorienverbrauch und viele Multimedia-Funktionen wie Smartnotifikations und ein integrierter MP3-Player mit 4GB Speicherkapazität.

Unser Testbericht zum Samsung Gear Fit 2 zeigt ihnen, wie gut das neue Samsung Armband wirklich ist.

Weiterführend: Die filterbare Übersicht aller Samsung Armbänder.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
qualitativ hochwertiges und optisch ansprechender Hybrid aus Fitness-Armband und SmartwatchAuto Activity Tracking nicht 100% verlässlich
genaue MessergebnisseHerzfrequenzmessung am Handgelenk noch nicht perfekt aber besser als beim Vorgänger
Wasserdicht bis 1,5mweniger für anspruchsvolle Sportler gedacht
sehr gute Bedienbarkeit mit vielen Multimedia-Features 


von MobileTechReview – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Das Gear Fit 2 aus dem Hause Samsung gehört zu den qualitativ hochwertigen Modellen und wird von Samsung als GPS-Smartwatch mit Acitiv-Tracking-Funktionen verkauft. Die moderne sowie edle Optik weiß sofort zu überzeugen.

Das Display ist 1,5 Zoll groß und im Vergleich zum Vorgänger deutlich geschrumpft. Insgesamt wiegt das Gear Fit 2 zwischen 28 und 30 Gramm, je nach Handgelenksumfang und dank des geringen Gewichts macht sich der Fitness-Tracker nicht negativ bemerkbar.

Es liegt hervorragend in der Hand und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Sowohl von der Optik als auch von der Verarbeitung her wirkt die gesamte Smartwatch qualitativ hochwertig und ansprechend.

Die Features

Der hochwertige Fitness-Tracker ist der direkte Nachfolger des erfolgreichen Samsung Gear Fit und besitzt viele Funktionen die ihn, wie schon sein Vorgänger, zu einem interessanten Hybriden aus Smartwatch und Fitness-Armband machen.

Mit an Bord sind ein Beschleunigungsmesser, ein Pulsmesser, ein Barometer und ein Gyrometer. Das integrierte GPS-Modul ist definitiv ein Highlight vom Samsung Gear Fit 2 und lässt diesen Fitness-Tracker aus der breiten Masse hervorstechen. Dank GPS wird kein Smartphone benötigt und über die Auto Activity-Tracking-Funktion kann der Tracker selbstständig feststellen, welche Sportart der Nutzer gerade betreibt und aktiviert dann automatisch einen passenden Trainingsmodus.

Zu den Modi gehören Radfahren, Laufen, Rudern und Workouts. Die Daten werden aufgezeichnet und im Anschluss an das Smartphone übertragen und in der Samsung S Health App gespeichert. In den Step Challenges können sich die Nutzer untereinander messen und vergleichen.

Während den Workouts kann der Tracker Musik über seinen eigenständigen Musikplayer abspielen. Für Musikdaten stehen dem Nutzer 4 GB Speicher zur Verfügung. Zusätzlich besitzt der Tracker auch noch einige Smartwatch-Funktionen und kann verschiedene Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigen.

Zudem ist die Smartwatch bis zu einer Wassertiefe von maximal 1,5 Meter und bis zu 30 Minuten lang wasserdicht aber nicht zum Schwimmen gedacht.

Die Anwendung

Einrichtung und Synchronisierung

Eingerichtet wird die Uhr über das Smartphone und zu diesem Zweck muss der Nutzer eine App von Samsung installieren. Diese ist kostenlos im Store von Google verfügbar und läuft ausschließlich auf einem Android Smartphone. Die Einrichtung an sich dauert nur wenige Minuten und ist sehr einfach gestaltet und sollte somit auch unerfahrene Nutzer vor keine Probleme stellen.

Es ist somit relativ schnell Start bereit und kann verwendet werden. Über die App wird der Tracker jedoch nur eingerichtet und gesteuert. Um die Fitnessdaten auf dem Smartphone zu verwalten müssen die Nutzer zusätzlich noch die S Health App installieren. Übrigens funktioniert das Gearfit 2 so gut wie ausschließlich nur mit Samsung und Android Smartphones – schade.

Bedienung & Nutzung

Die Bedienung ist dank dem intuitiven Betriebssystem Tizen sehr einfach gestaltet und erklärt sich eigentlich von alleine. Das Samsung Gear Fit 2 lässt sich intuitiv über simple Berührungen bedienen und reagiert auf diese sehr präzise.

Über die beiden Buttons, welche sich auf der rechten Seite befinden, wird der Tracker aktiviert. Der Watchface ist der Hauptbildschirm und in diesem können sich die Nutzer durch ihre Widgets wischen. Mit einem Rechtswisch sieht man zum Beispiel die Smartphone-Benachrichtigungen.

Die Bedienung funktioniert ohne Probleme und das Display lässt sich dank einer hohen Auflösung von 216 x 432 Pixeln sehr gut ablesen. Nur bei einer direkten Sonneneinstrahlung wird das Ablesen deutlich schwerer.

Der 200 mAh starke Akku versorgt die Smartwatch im Durchschnitt 3-4 Tage lang mit Strom. In wenigen Stunden ist der Akku wieder vollständig aufgeladen. Unter der Dusche kann der Tracker problemlos getragen werden. Länger als 30 Minuten sollte sich das Gerät aber nicht im Wasser befinden. Alle Features funktionieren im Test tadellos und tun genau das, was sie sollen.

Die neue Auto Activtiy Tracking Funktion soll laut Samsung, wie auch bei Fitbit und Garmin, diverse Aktivitäten selbstständig erkennen und diese entsprechend korrekt Tracken. Wie auch bei den Konkurenten Fitbit und Garmin, tut sich diese Funktion in der Praxis aber noch nicht durch 100% verlässliche Erkennung der Aktivität hervor und erkennt oft nicht das überhaupt etwas gemacht wird.

Messungen & Genauigkeit

Die verschiedenen Features wie die Schrittzählung, Distanzmessung per GPS und Etagenzählung funktionieren in der Praxis sehr gut. Auch die Herzfrequenz wird mit kleineren Einschränkungen meistens korrekt gemessen. Hier scheint es im Vergleich zum Vorgänger noch mal eine kleine Verbesserung gegeben zu haben, denn die Ergebnisse vergleichbar gut bzw. sogar ein Stück besser.

Im alltäglichen Gebrauch und während ruhigen Bewegungen misst er wirklich ziemlich genau und auch während unseres Laufttrainings waren wir überrascht von den guten Ergebnissen. Zwar auch hier mit leichter Verzögerung und kleineren Abweichungen im Vergleich zum Brustgurt, macht der Herzfrequenzsensor am Handgelenk aber einen sehr guten Job!

Leider kann man auch mit dem Gear Fit 2 keinen Brustgurt koppeln. Für anspruchsvollere Sportler ist das sicherlich ein Nachteil.

In unserem Praxistest erreichte das Gearfit 2 gute Werte bei der Genauigkeit. Auf unserer 3 x 100 Schritte Teststrecke, kamen wir auf 9 Schritte mehr als tatsächlich gelaufen. Beim erklimmen von 9 Etagen zählte das Gear Fit 2 nur 6, dies liegt wahrscheinlich daran, das hier 3,0m als Grundlage für eine Etage genommen werden. Bei unserem Testspatziergang der per GPS (Smartphone und Polar M400) mit 1,0km eingemessen wurde lag die Messung allerdings mit 1,1km ca. 100m drüber.

Der Schlafmodus für die Nacht misst jede einzelne Bewegung, die der Träger im Bett macht. So kann der Anwender genauere Informationen über die Qualität seines Schlafs sammeln und beispielsweise herausfinden, wann er sich im Tiefschlaf befindet. So kann man mithilfe der S Health App, in der die Schlafphasen dann schön dargestellt werden, seine Schlafqualität relativ gut beurteilen.

Die Motivation

Ein Fitness-Armband muss seinen Träger motivieren, damit sich dieser immer wieder bewegt. Das Samsung Gear Fit 2 schreitet ein, wenn sich der Nutzer zu lange nicht bewegt. Die Uhr erinnert ihren Träger daran sich wieder zu bewegen. Eine zusätzliche Motivation schafft der Vergleich der aktuellen Tagesleistung mit den geleisteten Werten innerhalb der letzten Tage. So sieht der Nutzer relativ schnell, ob er sich verbessert hat oder nicht.

Die App hilft mit den vielen nützlichen Daten und vor allem mit den Community-Challenges bei der Motivation. Insgesamt kommt die Qualität der App allerdings nicht ganz an die der Konkurenz von Garmin, Fitbit und Jawbone herran.

Das Samsung Gear Fit 2 im Test: Das Fazit

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