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Das Sony Smart Band 2 SWR12 im Test

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Das Sony Smart Band SWR12 ist der Nachfolger des beliebten Sony Smart Band SWR10 das vor allem durch seinen günstigen Preis überzeugte. Im SWR12 hat Sony nun einen Herzfrequezmesser mit einem eigenen, neuen Messverfahren verbaut. Dieser erlaubt laut Sony eine sehr exakte Messung der Herzfrequenz und kann sogar Stressindikatoren deuten.

In Kombination mit der Staub- und Wasserdichte und der guten Lifelog App ist das neue Sony SWR12 auf dem Papier ein echter Konkurent zu den Modellen von Garmin und Fitbit sowie den anderen Fitness-Armbändern im Test.

In unserem Test des Sony Smart Band 2 SWR12 wollten wir natürlich klären, ob das Fitness-Armband von Sony auch in der Praxis überzeugen kann.

Weiterführend: Alle Fitness-Armbänder von Sony in der Übersicht.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
sehr genauer HerzfrequenzmesserAkkulaufzeit schwach
schlichtes Design
gute Schlafanalyse und App 
Wasserdicht 


von Btekt – youtube.com

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Verarbeitung und Lieferumfang

Was sofort auffällt: Der Verschluss wurde überarbeitet und verbessert. Durch diesen ist das Armband flexibel einstellbar. Das Fitnessarmband eignet sich somit auch für Handgelenke mit einem größeren Umfang von maximal 21 bis 22 cm.

Zum Verpackungsinhalt gehören ein Micro USB-Kabel (zum Aufladen) und eine relativ dünne Mini-Schnellstart-Anleitung.Die Verarbeitung und Präsentation des Fitness-Armbands und des Zubehörs hinterlassen insgesamt einen guten und wertigen Eindruck.

Die Features

Das Sony Smart Band 2 SWR12 ist mit einem integrierten Aktivitäts- und Schrittzähler ausgestattet. Der Pulsmesser ist das Herzstück des Fitness-Armbands und befindet sich beim Tragen direkt am Handgelenk. Alle wichtigen Daten, wie die Herzfrequenz, der Puls und die absolvierten Schritte werden genau gemessen. Auf Wunsch kann man auch das Schlafverhalten aufzeichnen.

Die Nutzer sehen detailliert, wie lange sie sich im Tiefschlaf befinden und wie leicht sie aufgeweckt werden können. Zu den weiteren Features gehört eine Weckerfunktion (semi Schlafphasenwecker). Durch leichte Vibrationen am Handgelenk weckt das Armband seine Nutzer sanft.

Der optische Pulsmesser des SWR12 besitzt eine Besonderheit: Er kann die zeitliche Differenz zwischen 2 aufeinanderfolgenden Pulsschlägen messen. Der Hersteller Sony nennt dieses Verfahren Herzfrequenzvariabilität (HRV). Ist die Differenz hoch, dann deutet dies auf Erholung oder Entspannung hin.

Fällt die Differenz eher gering aus, dann bedeutet dies Aufregung, Stress, körperliche Anstrengung oder Spaß. Dadurch kann das Smart Band 2 detailliertere Aussagen zum Stresslevel und Erholungsdauer machen als andere Fitness-Armbänder.

Überrascht waren wir von der Genauigkeit der Herzfrequenzmessung! Über unseren Test stellten sich die Werte im Vergleich zum Brustgurt überwiegend annähernd korrekt herraus.

Das Band ist wasserdicht (IP68) und kann zum Schwimmen oder Tauchen verwendet werden. Zusätzlich ist das Band auch vor Staub und Luft geschützt.

Insgesamt bietet das Sony Smart Band 2 SWR12 sehr viele wichtige Funktionen und besondere Features zu einem günstigen Preis.

Die Anwendung

Das Fitness-Armband lässt sich insgesamt sehr einfach bedienen. Das Anlegen ist am Anfang zwar etwas fummelig, mit etwas Übung gelingt dies aber mühelos. Das eigentliche Herzstück wird einfach in die Rückseite des Armbands gesteckt. Nach einer Weile gelingt das Einstecken und Herausnehmen ohne Probleme, ohne das Armband ablegen zu müssen. Via App und Bluetooth wird das Smart Band 2 mit dem Smartphone gekoppelt. NFC steht den Nutzern für Kopplungen ebenfalls zur Verfügung.

Ein Display ist nicht vorhanden. Die Kommunikation mit dem Träger erfolgt über 3 kleine LEDs, die in den Farben Grün, Orange oder Rot leuchten. Die LEDs können sowohl bei direkter Sonneneinstrahlung als auch bei Dunkelheit hervorragend wahrgenommen werden. Das SWR12 kann in 3 unterschiedlichen Modi betrieben werden. Im Standard-Modus sind der Pulsmesser und der Activity-Tracker aktiv.

Die Akkulaufzeit beträgt zwischen 2 bis 3 Tagen. Das Aufladen via USB-Kabel dauert nur rund eine Stunde. Im Herzfrequenzmodus wird der Puls wesentlich öfter ausgezeichnet, deswegen liegt die Akkulaufzeit nur noch bei rund 10 Stunden. Im Stamina-Modus wird die automatische Hintergrundprotokollierung von Stress und Puls deaktiviert und dadurch hält der Akku knapp 5 Tage lang. Insgesamt ist die Akkulaufzeit für unseren Geschmack aber etwas zu kurz geraten.

Einfache Tippgesten beherrscht das Sony Smart Band 2 ebenfalls. Diese lassen sich zum Beispiel zur Steuerung des Musik-Players verwenden. Mit der seitlichen Taste können verschiedene Aktionen ausgelöst werden. Durch ein doppeltes Drücken lässt sich der Herzfrequenzmodus aktivieren. Den integrierten Vibrationsalarm nutzt das Fitnessarmband auf verschiedene Weise. Neben der Weckfunktion vibriert das Band auch bei eingehenden Anrufen oder anderen Smartphone-Benachrichtigungen.

Die Motivation

Das Fitness-Armband motiviert seinen Träger durch die LEDs. An den Farben sieht der Nutzer sofort, dass er sich mehr bewegen muss. Die Sony Lifelog App ist definitiv gelungen und zeigt dem Nutzer sehr viele nützliche Informationen an. Die einstellbaren Tagesziele sorgen für die nötige Motivation, damit die Nutzer ihre individuellen Ziele erreichen.

Die motivierenden Features und die hervorragende App haben uns besonders gut gefallen.

Das Sony Smart Band 2 SWR12 im Test: Das Fazit

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