Die besten GPS-Sportuhren im Test 2016 / 2017

Bei Sportuhren handelt es sich um ausgefeilte, unterstützende Trainings- und Motivationshilfen, die Menschen in ein fitteres und damit auch gesünderes Leben führen. In der Folge finden Sie hier unseren Test, der Ihnen einen Überblick über viele der derzeit besten GPS-Sportuhren bietet. Neben unseren seriösen Tipps und detaillierten Testberichten, bieten wir zusätzlich eine umfassende Kaufberatung. Mit diesen Werkzeugen ausgestattet, wird es Ihnen gelingen, die passende Uhr für Ihre Wünsche und Verwendungszwecke zu finden.

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GPS-Sportuhren im Test: Unsere Testsieger

Dies sind die Modelle, die in unseren ausführlichen Tests am besten abgeschnitten haben. Mit diesen Modellen können Sie eigentlich nichts falsch machen.

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Hinweis: Sie können die Tabelle durch wischen nach links und rechts vollständig durchscrollen.
Garmin Forerunner 235Garmin vivoactive HRpolar M400

Garmin Forerunner 235

Garmin vivoactive HR

Polar M400

 2. Platz

  Testsieger!

 Preis-Tipp

"Sehr gute Uhr für Läufer und Radfahrer mit guter Herzfrequenzmessung und klasse App." "Unser aktueller Testsieger, mit sehr vielen Sportfunktionen, guter Herzfrequenzmessung und klasse App.""Der Preis-Leistungs-Tipp mit sehr vielen Funktionen für die man sonst tiefer in die Tasche greifen muss."
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • GPS
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Für viele Sportarten & Activity-Tracking nutzbar
  • Herzfrequenz (am Handgelenk & per Brustgurt)
  • 8 Stunden Akku bei GPS Nutzung
  • 8 Tage+ Akku ohne GPS Nutzung
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • GPS
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Über Apps erweiterbar
  • Für viele Sportarten & Activity-Tracking nutzbar
  • Herzfrequenz (am Handgelenk & per Brustgurt)
  • 10 Stunden Akku bei GPS Nutzung
  • 5 Tage+ Akku ohne GPS Nutzung
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • GPS
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Lauftrainer
  • Für viele Sportarten & Activity-Tracking nutzbar
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • 10 Stunden Akku bei GPS Nutzung
  • 14 Tage+ Akku ohne GPS Nutzung
  • 3m wasserdicht
ab ca. 250,00€*ab ca. 215,00€*ab ca. 140,00€*

Kundenwertung:

769 Bewertungen

Kundenwertung:

111 Bewertungen

Kundenwertung:


843 Bewertungen

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Inhaltsverzeichnis

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Empfehlungen nach Nutzergruppen

… oder: Welche Sportuhr passt zu mir?

In der Folge lesen Sie unseren Ratgeber für unterschiedliche Nutzergruppen. Unsere Tipps sind selbstverständlich nicht verbindlich, aber wir glauben, dass Sie, nachdem Sie sich zugeordnet haben, mit den von uns vorgeschlagenen Modellen nichts falsch machen können.

  • Hobby-Sportler

    Als dieser Fitnesstyp trainieren Sie mindesten zwei Mal pro Woche, weil es Ihnen – vielleicht im Kreis Ihrer Freunde, Spaß macht, oder weil Sie dabei gut abschalten können. Hinter der Kontrolle Ihrer Trainingsdaten steht der Wunsch, sich selbst immer wieder zu motivieren. Die Exaktheit der erhaltenen Informationen hat bei Ihnen natürlich schon priorität, ist trotzdem aber nicht von essentieller Bedeutung.

    Empfehlung: Sie greifen am besten zu einem günstigen Modell (optional mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk oder Herzfrequenzmessung per Brustgurt).

    Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivofit 2 » Polar Loop »

  • Ambitionierte Sportler

    Auch Sie legen Wert auf genaue Messdaten, lange Akkulaufzeit und hohen Tragekomfort, wünschen sich zusätzlich jedoch eine umfassende Auswertung Ihrer Daten per App oder Computer, um Ihre Leistungen genau kontrollieren zu können.

    Empfehlung: Ihnen raten wir, ein wenig mehr Geld für den Kauf in die Hand zu nehmen und sich für ein Exemplar mit Herzfrequenzmessung (am Handgelenk oder per Brustgurt) zu entscheiden. Wünschen Sie sich darüber hinaus auch GPS, sollten Sie zu einer sehr hochwertigen GPS-Sportuhr greifen.

    Ohne GPS:
    Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR »

    Mit GPS:
    Garmin Vivoactive HR » Polar Trainingscomputer m400 »

  • Profi-Sportler

    Sie legen höchsten Wert auf Exaktheit der Messdaten, lange Akkulaufzeit, optimalen Tragekomfort sowie einfache Handhabung. Die Kosten für die Anschaffung sind für Sie eher nebensächlich.

    Empfehlung: Sie kommen an einer hochwertigen GPS-Sportuhr mit Herzfrequenzmessung per Brustgurt nicht vorbei, wenn Sie auf Dauer zufrieden mit Ihrer Wahl sein wollen.

    Garmin Vivoactive HR » Polar Trainingscomputer v800 » Garmin Forerunner 235 »

  • Die Kaufberatung

    Da mittlerweile zahlreiche Modelle verschiedener Hersteller auf dem Sportuhrenmarkt existiert, haben wir die Intention, Ihnen mit unserem Test und den jeweligen Testberichten einerseits die Kaufentscheidung zu erleichtern, andererseits mit der anschließenden Beratung weiterzuhelfen:

    Welche Ziele haben Sie?

    Sie sollten vor dem Kauf überdenken und entscheiden, wofür Sie die Sportuhr verwenden wollen und welchen langfristigen Zielen sie dient. Sind Sie sich darüber im Klaren, können Sie vom bevorzugten Einsatz auf den Umfang der Funktionen schließen.

    Lesen Sie dazu auch unsere Empfehungen »

    Die wichtigsten Kriterien

    Der Preis

    Die Kosten richten sich in erster Linie nach dem Leistungsumfang und den gewünschten Funktionen. Die etwas einfacheren aber dennoch soliden Modelle sind schon ab etwa 100 Euro erhältlich. Im mittleren Segment kosten die Geräte zwischen 100 und 199 Euro. Die Luxusvarianten mit umfangreichen Funktionen können mit bis zu 300 Euro und mehr erheblich teurer sein.

    Tragekomfort

    In der Hauptsache ist die Beschaffenheit des Armbands für den Tragekomfort von Bedeutung. Die meisten Modelle überzeugen mit weichem, leichtem Kunststoff, der kaum zu spüren ist. Der Tragekomfort ist allerdings sehr subjektiv und von Benutzer zu Benutzer unterschiedlich. Sie sollten Ihr gewähltes Modell daher unbedingt am eigenen Handgelenk einige Zeit lang Testragen! Auch wenn Sie Ihre Sportuhr im Internet bestellen, können Sie das Produkt nach normalerweise der Lieferung einige Zeit lang anprobieren und bei Nichtgefallen problemlos zurücksenden.

    Akkulaufzeit

    Jeder wünscht sich eine lange Akkulaufzeit – nicht nur, weil häufiges Nachladen nervig ist, sondern auch deshalb, weil bei einer Unterbrechung die Datenauswertung lückenhaft und damit unvollständig sein kann. Die Akkus der meisten neueren Sportuhren halten im Stand-By ohne GPS üblicherweise bis zu 7 Tage. Mit aktivierten GPS sind es im Schnitt 6 bis 12 Stunden.

    Wasserfestigkeit

    So gut wie alle Modelle aus unserem Sportuhr Test sind bis zu 50m vollständig wasserdicht. Da es aber einige Modelle gibt die sogar nur spritzwasser geschützt sind, sollten Sie vor dem Kauf unbedingt darauf achten ob das gewünschte Modell auch wirklich wasserdicht ist. Eine Sportuhr die nicht wasserdicht ist wird ihnen nämlich nicht lange Freude machen.

    Display

    Übersicht über die verschiedenen Displayarten von Sportuhren.

    Ebenso gibt es beim Display signifikante Unterschiede. Einige Modelle besitzen ein einfaches farbloses Display, andere wiederum benötigen gar kein Anzeigefeld, ohne dabei an Leistung oder Attraktivität einzubüßen. Produkte in High-End-Ausstattung verfügen teilweise über farbige und hochauflösende AMOLED- oder OLED-Displays.

    Das Praktische an den Sportuhren mit vollwertigem Display ist die Tatsache, dass man alle Informationen, zu jeder Zeit, ablesen kann. Ob der Mini-Bildschirm allerdings monochrom oder mehrfarbig ist, mit oder ohne Berührung der Oberfläche funktioniert, ist wiederum Geschmackssache sowie auch eine Kostenfrage. Grundsätzlich muss aber bedacht werden, dass die Akkus von Sportuhren mit hochauflösenden Displays in der Regel eine kürzere Laufzeit haben und häufiger geladen werden müssen.

    Hersteller und deren Produktportfolio

    Die Hersteller bzw. Marke werden von den meisten Benutzer meist kaum beachtet, können aber von Bedeutung sein, wenn man seine Uhr zum Beispiel mit einem Brustgurt oder einem Fahrradcomputer koppeln möchte. Achten Sie also auf die Marke, können Sie unter Umständen den Funktionsumfang Ihrer Sportuhr erheblich und nahezu beliebig erweitern.

    Kompatibilität

    Passt die von Ihnen auserwählte Sportuhr mit Ihrem Smartphone zusammen und interagieren die Geräte miteinander? Gibt es eine App für das von Ihrem Wunschmodell verwendete Betriebssystem? Wenn Sie Wert auf Kompatibilität Ihrer Geräte legen, lassen Sie sich unbedingt vor dem Erwerb ausführlich über diese Möglichkeiten informieren. So können Sie unter Umständen die Auswahl auf einige wenige Modelle, die für einen Kauf infrage kommen, von vornherein einschränken.

    Wenn Sie Windows Phone benutzen, haben Sie in vielen Fällen das Nachsehen – leider fehlt derzeit noch bei vielen Modellen die dazu passende App. In den einzelnen Tests zu den Sportuhren gehen wir immer auf die Kompatibilität des jeweiligen Geräts ein.

    Android kompatible Geräte »iPhone und IOS kompatible Geräte »Windows Phone kompatible Geräte »

    Die App

    In in der App werden alle relevanten Daten Ihrer Sportuhr gesammelt und leicht verständlich präsentiert. Die Software ist daher ein enorm wichtiger Bestandteil, den wir im Test ganz genau auf Herz und Nieren prüfen. Wollen Sie den gesamten Funktionsumfang ausschöpfen, sollte Ihnen die passende App möglichst viele Infos liefern und außerdem auch noch einfach und vorwiegend intuitiv bedient werden können.

    Tolle Arbeit haben diesbezüglich Garmin Polar und Fitbit geleistet: Ihre Apps präsentieren bereits sofort nach dem Aktivieren auf dem Bildschirm ein übersichtliches Balkendiagramm, das Ihnen einen Überblick über Ihre Aktivitäten liefert. Klickt man einen dieser Balken an, ist man in der Lage, alle Daten leicht verständlich abzulesen – und so soll es auch sein.

    Modell Name der App Kompatibilität
    Garmin Vivofit 1 & 2, Forerunner, Vivosmart, VivoactiveGarmin Connect MobileiOS, Android
    Polar M-Serie, V-Serie, LoopPolar FlowiOS, Android
    Fitbit Flex, Charge, Charge HR, Zip, SurgeFitbitiOS, Android

    Funktionsumfang

    Die Standard- bzw. Grundfunktionen einer Sportuhr sind neben der Datums- und Uhrzeitanzeige die Anzeige der verbrauchten Kalorien, Schrittzähler und Distanzmessung. Um sie aber sinnvoll für das Training zu nutzen, sind folgende Funktionen wichtig und sollten an Board sein.

    Herzfrequenzmessung (Pulsmessung)

    Die Herzfrequenz ist ein wichtiger Indikator für die eigene Fitness und wichtig, um Fortschritte beim Training zu dokumentieren. Die Herzfrequenzmessung erfolgt entweder über einen separaten Brustgurt oder über optische Sensoren an der Rückseite der Uhr. Preiswerte Uhrmodelle registrieren den Pulsschlag und zeigen die Frequenz an, ohne die Möglichkeit der weiteren Auswertung. Hochwertige Sportuhren speichern die gemessene Pulsfrequenz und ermöglichen die späterer Auswertung oder die Verwendung im Rahmen von individuellen Trainingsplänen.

    Tempomessung (Pace)

    Eine Maximalzeit für eine bestimmte Strecke vorgeben, die Zeit des letzten Trainings unterbieten und somit die Laufgeschwindigkeit steigern, diese und ähnliche Funktionen bieten verschiedene Sportuhren, mit denen das Tempo gemessen und ausgewertet werden kann. Die Messung der Rundenzeiten, Gesamtzeit und Zwischenzeiten ist bei diesen Sportuhren möglich.

    Distanzmessung – optimal mit GPS

    Mit den Messdaten eines in der Uhr integrierten oder am Körper zusätzlich getragenen Beschleunigungssensors errechnet die Uhr die zurückgelegte Strecke. Die Messtechnik ist zwar nicht sehr genau, dafür funktioniert die Distanzmessung bei diesen Uhren auch in der Sporthalle. Genauere Messergebnisse liefern Uhren mit GPS-Funktion. Sie bestimmen Ihre Position wie ein Navigationssystem im Auto und berechnen die zurückgelegte Strecke auf Basis der GPS-Daten. Uhren mit GPS Technik sind im Vergleich zu Uhren mit Beschleunigungssensor in der Regel teurer.

    Wichtige Analyse-Funktionen

    Verschiedene Sportuhren sind in der Lage, mit integrierten Analyse-Funktionen den individuellen Lauf- oder Fahrstil des Trägers zu messen und zu beurteilen. Dadurch ist es möglich, Hinweise zur Verbesserung zu geben. Zu diesen Funktionen zählt beispielsweise die Messung der Schrittfrequenz. Für Radfahrer muss diese Funktion gegebenenfalls noch um eine Leistungsmessung über eines oder beide Pedale des Rades erweitert werden.

    Trainingspläne und Trainingsintervalle

    Die Grundlage für ein erfolgreiches Training ist ein Trainingsplan mit individuellen Trainingszeiten, Ruhepausen und Trainingsintervallen. Bei gut ausgestatteten Sportuhren können Intervall- und Zonentraining, Rundentraining und Intervalleinheiten individuell für ein maßgeschneidertes Training geplant und aktiviert werden. Die Uhren signalisieren mit einem Vibrationsalarm oder einem akustischen Signal, wenn ein Trainingsabschnitt beendet ist.

    Trainingsauswertung und Empfehlungen für Regenerationsphasen

    Zu jedem Training gehören ausreichende Ruhepausen zwischen den Trainingseinheiten, in denen Sie Ihrem Körper Zeit zur Erholung und Regeneration geben sollten. Die besten Modellen sind in der Lage, die Trainingseinheiten auszuwerten und auf Grundlage der Trainingsintensität und -dauer Hinweise zu gegeben, wie lange die optimale Ruhephase nach dem Training sein sollte, um eine Überanstrengung zu vermeiden.

    Streckenmessung beim Schwimmen (Optional)

    Nur wenige der aktuellen Sportuhren sind in der Lage, die beim Schwimmen zurückgelegte Strecke zu messen. Uhren mit dieser Funktion verwenden je nach Hersteller unterschiedliche Messmethoden, um zumindest einen annähend genauen Wert zu ermitteln. Verschiedene Uhren registrieren im Schwimmbad die Anzahl der Wenden und berechnen auf Grundlage der zuvor eingegebenen Bahnlänge die Gesamtstrecke (=SWOLF-Wert). Andere Uhren zählen die Anzahl der Armzüge für eine bestimmte Bahnlänge. Im freien Gewässer messen verschiedene Uhren die zurückgelegte Strecke mittels GPS-Ortung.

    Einführung ins Thema

    Was ist eine Sportuhr und was unterscheidet sie von einer Pulsuhr?


    Für die einfache Kontrolle der Herzfrequenz beim Lauftraining oder beim Radfahren reicht sicherlich eine Pulsuhr. Wer sein Training intensiviert und ein Ziel vor Augen hat, der benötigt jedoch mehr Informationen und die Möglichkeit sein Training zu analysieren. Eine Sportuhr verfügt neben der Herzfrequenzmessung über eine Reihe weiterer Funktionen und Auswertungsmöglichkeiten, die helfen, die eigene Leistungsfähigkeit gezielt und im individuellen Maß zu verbessern.

    Die Messung der zurückgelegten Strecke, die Berechnung des Kalorienverbrauchs und die Auswertung des Trainings sind sinnvolle Funktionen, die Ihnen helfen, das Training effektiv zu gestalten und Ihr Ziel zu erreichen. Eine Sportuhr signalisiert, wenn das Training übertrieben wird, der Pulsschlag ungesund hoch wird oder wann eine Regenerationsphase angeraten ist und hilft so, eine Überlastung zu vermeiden.

    Sinnvolle Hilfe oder modisches Accessoire?

    Wer nach Jahren der Bequemlichkeit zum Beispiel mit einem Lauftraining wieder etwas für seine Gesundheit tun möchte, läuft ohne die Kontrolle durch eine Sportuhr Gefahr, sich selbst in der Anfangsphase zu überschätzen und das Training zu übertreiben. Eine ständige Überforderung des Körpers hat im günstigsten Fall zur Folge, dass Sie Ihr Ziel nicht erreichen werden und, meist schon nach kurzer Zeit, die Lust am Training verlieren werden. Weitaus gravierender können jedoch die gesundheitlichen Folgen eines übertriebenen Trainings sein. Schmerzen in Muskeln, Gelenken und Sehnen, eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte, verschlechterte Cholesterinwerte oder, bedingt durch den Anstieg des Harnsäurespiegels im Blut, eine Gichterkrankung sind nicht selten die Folge eines zu intensiven Trainings insbesondere in der Anfangsphase.

    Eine Sportuhr ist daher für jeden Sportler eine sinnvolle Hilfe, die Anfänger wie Profis dabei unterstützt, das Training effektiv und ohne persönliche Überforderung zu gestalten und Sie vor einer gefährlichen Selbstüberschätzung bewahrt. Um diese Unterstützung leisten zu können, sollte eine Sportuhr über bestimmte Funktionen verfügen.

    Sportuhren sind außerdem auch als Fitness-Uhr oder Laufuhr bekannt. Prinzipiell beschreiben aber alle Begriffe ein und das selbe Gerät.

    Für wen eignen sie sich?

    Sportuhren eignen sich prinzipiell für jede Person, die sich mehr bewegen möchte und den Wunsch verspürt, seine Aktivitäten zu dokumentieren. Allerdings richten sich vor allem GPS-Sportuhren eher an Leistungssportler bzw. Menschen, die sich ihr Leben ohne Fitness nicht vorstellen können. Die sie legen beispielsweise Wert darauf, dass Ihre Fitnesseinheiten genau dokumentiert und Ihre Fortschritte detailliert aufgezeichnet werden. Hier ist eine Sportuhr genau das richtige Tool.

    Welche Geräte zählen wir zu den Sportuhren?

    Fitness-Armbänder

    Die Fitness-Armbänder zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich für den jeweiligen Träger leicht und komfortabel anfühlen am Arm. Die Geräte haben in den meisten Fällen einen kleines Display und können durch ihr leichtes Gewicht rund um die Uhr getragen werden ohne zu stören oder im Weg zu sein. Sie dienen der Messung des Aktivitätslevels ihres Trägers. Dazu gehören bei den meisten Modellen ein Schrittzähler, die Funktion für die Erstellung einer Schlafanalyse sowie die Distanzmessung. Ein weiteres Feature, über das sie häufig verfügen, ist die Herzfrequenzmessung. Zur vollen Nutzung wird eine Smartphone-App benötigt, mit der das Gerät in Verbindung steht.

    Der Preis variiert je nach Ausstattung zwischen 30 Euro und 200 Euro. Bei einigen Modellen kommt ein Brustgurt zur Ausstattung hinzu. Hier auf fitnessarmband.eu liegt unser Hauptaugenmerk natürlich auf den Fitness-Armbändern.

    Hochwertige Armbänder haben sehr ähnliche Funktionen wie Sportuhren, sie können wie erwähnt die Herzfrequenz messen und teilweise auch das GPS des Smartphones nutzen. Dadurch sind sie für Hobby-Sportler, die nicht so viel ausgeben wollen eine sehr gute Alternative zu vollwertigen GPS-Sportuhren.

    GPS-Sportuhren

    Im Gegensatz zum Fitness-Armband verfügen GPS-Sportuhren über ein größeres Display sowie einen integrierten GPS-Sender, der dem Träger Informationen über dessen Standpunkt und die Länge der zu bewältigenden Strecke gibt. Durch die umfangreichere Ausstattung sind die Uhren größer und schwerer als Fitness-Armbänder und andere Sportuhren und büßen dadurch an Tragekomfort ein. Allerdings ermöglicht das größere Display dem Anwender eine sofortige Auswertung der Messungen sowie den Zugriff auf verschiedene Einstellung ohne die dazugehörige Smartphone-App. Wie die Fitness-Armbänder verfügen auch GPS-Sportuhren über Pulsmessung (am Handgelenk oder über einen Brustgurt, der zusätzlich gekauft werden muss).

    Darüber hinhaus haben die GPS-Sportuhren Modi, die das Umstellen auf verschiedene Sportarten ermöglichen. Dazu gehören außerdem entsprechenden Apps, mit denen die Messungen bedient bzw. ausgewertet werden können. Wie bei einer Smartwatch können Sie als Träger über die GPS-Sportuhren Funktionen wie Nachrichten, Musik und Kalender etc. aufrufen und bedienen.

    Spezielle Laufuhren können als eine Unterkategorie der GPS-Sportuhren angesehen werden. Sie funktionieren wie ein kleine Trainingscomputer. Dem Träger bieten diese High-End-Modelle auch unter extremen Bedingungen eine umfangreiche Ausstattung sowie Spezialfunktionen für bestimmte Sportarten. Neben dem üblichen GPS-Sender verfügen Laufuhren über GLONASS, das die Positionsfindung genauer und vor allem zuverlässiger macht.

    Durch die umfangreiche Funktionsausstattung und die qualitativ hochwertige Bauweise liegt der Preis für eine GPS-Sportuhr zwischen 150 Euro und 450 Euro.

    Pulsuhren

    Im Gegensatz zu Fitness-Armbändern dienen Pulsuhren in den meisten Fällen ausschließlich zur Messung der Herzfrequenz und als Zeitanzeige. Pulsuhren sind die wohl älterste Variante der Sportuhren. Sie waren bereits auf dem Markt, als das Smartphone noch nicht erfunden war und benötigten entsprechend auch keine App zur Bedienung. Da sie heute als Messgerät meist ausschließlich als Pulsmessinstrument dienen, sind sie in dieser Funktion sehr exakt. Meistens gehört ein Pulsgurt zur Ausstattung dazu, aber es gibt auch Modelle ohne Brustgurt. Manche Pulsuhren verfügen zudem über GPS und gehören damit zur bereits in die Kategorie der GPS-Sportuhren.

    Das Preissegment für Pulsuhren geht sehr weit auseinander: Verfügt das Modell nur über die Grundausstattung, sprich Pulsmessung und Zeitanzeige, dann ist es schon ab 30 Euro zu haben. Pulsuhren mit GPS gibt es hingegen eher in der oberen Preisklasse. Hier geht der Preis hoch bis zu 450 Euro. Aktuell haben wir leider nur eine Hand voll Pulsuhren im Test, wir arbeiten hier aber an neuen Testberichten.

    FAQ: Häufig gestellte Fragen

    Steigert eine Sportuhr die Fitness?

    Das Tragen allein steigert natürlich noch nicht die Fitness. Sie kann das eigene Training und eine ausgewogene Ernährung nicht ersetzten. Wenn man eine solche Uhr trägt, kann man sich jedoch selbst immer wieder aufs Neue motivieren, etwas für seine Gesundheit zu tun. Die Auswertung der von der Uhr gesammelten Daten zeigt den Trainingsfortschritt und inwieweit sich die eigene Fitness bereist verbessert hat. Sichtbare Erfolge sind im Allgemeinen die beste Motivation, mit dem Training weiterzumachen.

    Was kostet eine gute Sportuhr?

    Je nach Hersteller und Ausstattung beginnen die Preise bei etwa 50 bis 80 EUR für die günstigsten Modelle. Für ein voll ausgestattetes Top-Modell muss man mit einem Kaufpreis von rund 150 EUR bis 200 EUR rechnen. Bei den Sportuhren haben der Funktionsumfang, die verarbeiteten Materialien und die Qualität insgesamt einen entscheidenden Einfluss auf den Kaufpreis der Uhr.

    Welche ist die beste?

    Auf diese Frage kann man leider keine allgemeingültige Antwort geben. Die Überzeugung, dass eine bestimmte Sportuhr die beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren und den persönlichen Vorlieben ab. Unter den vielen zurzeit erhältlichen Modellen findet jeder mit Sicherheit die für seine Ansprüche optimale Uhr. Grundsätzlich als gut bewertet werden können die Produkte von Polar, Jawbone, Garmin und Fitbit. In unserem Test haben die Garmin Vivoactive HR, die Polar V800 und M400 mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen abgeschnitten.

    Welche App ist die beste für die Auswertung der Daten?

    Empfehlenswert für die Auswertung der gesammelten Daten und eine umfangreiche Trainingsstatistik zur Erfolgskontrolle sind die Apps von Jawbone, Fitbit und Garmin. Diese drei Apps bieten alle wichtigen Funktionen und sind einfach zu bedienen.

    Sind die Messergebnisse einer Sportuhr präzise?

    Insgesamt die sind Messergebnisse der sehr genau. Dies hat unser Praxistest der Sportuhren eindeutig gezeigt. Eine genaue Schrittzählung und die Distanzberechnung bereitet den meisten Modellen ebenso keine Probleme, wie die exakte Abschätzung der verbrauchten Kalorien. Abstriche muss man jedoch bei der Genauigkeit der Herzfrequenzmessung am Handgelenk machen. Hier konnte keine der getesteten Uhren wirklich präzise Ergebnisse liefern. Je stärker der Arm mit der Sportuhr bewegt wird, um so ungenauer wurden die Messungen. Nur bei geringer oder keiner Bewegung waren die Messwerte ausreichend genau. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass eine Sportuhr nicht mit einem hochpräzisen medizinischen Gerät vergleichbar ist. Für die Kontrolle der Herzfrequenz beim Training ist die Genauigkeit jedoch vollkommen ausreichend.

    Muss ich die Sportuhr unbedingt am Handgelenk tragen?

    Wenn die verwendete Sportuhr die Herzfrequenz nicht am Handgelenk misst, muss sie nicht unbedingt immer am Handgelenk getragen werden. Bei diesen Uhren reicht es, wenn sie an der Kleidung befestigt oder in der Hosentasche mitgenommen werden.

    Kann ich eine Sportuhr auch beim Schwimmen tragen?

    Wenn die Uhr vom Hersteller als wasserdicht gekennzeichnet ist, kann man sie bedenkenlos auch beim Schwimmen tragen. Viele der aktuellen Modelle sind jedoch nur gegen Spritzwasser geschützt. Das heißt, einen Regenschauer oder eine kurze Dusche überstehen diese Uhren schadlos. Um sie beim Schwimmen zu tragen, sind spritzwassergeschützte Uhren nicht geeignet

    Sind Sportuhren auch mit den Apps anderer Hersteller kompatibel?

    In vielen Fällen ja. Einige Apps, wie zum Beispiel Runtastic, Nike+ Running oder MyFitnessPal sind mit den meisten aktuellen Modellen kompatibel. Welche App genau mit welcher Sportuhr einwandfrei funktioniert, erfahren Sie beim Hersteller der App oder in der ausführlichen Produktbeschreibung. Dort ist meistens detailliert beschrieben, mit welcher Uhr die App verwendet werden kann.

    Welche Größe für das Display einer Sportuhr ist empfehlenswert?

    Die Größe des Displays ist nicht unbedingt das entscheidende Kriterium bei der Auswahl. Wichtig ist die Ablesbarkeit der Anzeige. Je besser die Anzeige in der Ruhe abgelesen werden kann, um so besser ist sie in der Regel auch bei Anstrengung erkennbar. Auch die persönlichen Vorlieben spielen eine Rolle, ob man ein Farbdisplay oder ein schwarz-weißes Display bevorzugt. Farbige Displays bieten in der Regel jedoch eine bessere, weil detailliertere und kontrastreichere Anzeige. Ob man ein eckiges Display oder ein klassisches, rundes Display bevorzugt, ist reine Geschmackssache.

    Wie lange hält der Akku einer Top-Sportuhr?

    Bei den besten Modellen beträgt die Akkulaufzeit bis zu 7 Tage.

    Registriert der Aktivitätssensor nur meine Schritte?

    Die gesamte körperliche Aktivität wird vom Aktivitätssensor durch einen 3D-Sensor registriert. Das bedeutet, dass jede Bewegung vom Aktivitätssensor als Schritt gewertet wird. Dadurch kann es zu Abweichungen zwischen der gemessenen Strecke und der tatsächlich zurückgelegten Strecke kommen. Wenn man weiß, wie weit man gelaufen oder gegangen ist, kann man diese Differenz mit der Zeit relativ genau abschätzen und berücksichtigen.

    Wie misst der optische Sensor einer Sportuhr die Herzfrequenz?

    Der optischen Messung der Herzfrequenz liegt die sogenannte Photoplethysmographie, kurz PPG, zugrunde. Bei der PPG wird die durch die Herzaktivität verursachte Veränderung des Blutvolumens in den Blutgefäßen gemessen. Die Pumpaktivitäten des Herzens werden mit Systole und Diastole bezeichnet. Während der Systole pumpt das Herz Blut durch die Arterien, die dadurch ihr Volumen vergrößern. Während der Diastole fließt das Blut über die Venen zum Herz zurück. In dieser Phase transportieren die Arterien weniger Blut und das Volumen ist kleiner. Diese Schwankungen des Arterienvolumens werden mittels PPG gemessen. Die optischen Sensoren erfassen dabei über die spezifische Lichtabsorption des Hämoglobin die Blutmenge in der Arterie, die sich im Rhythmus des Pulsschlags verändert.

    Welche Technik wird bei der optischen Pulsmessung verwendet?

    Die Messeinrichtung für die optische Pulsmessung besteht aus mindestens 2, manchmal auch mehr speziellen LEDs und einem optoelektronischen Sensor. Der Sensor und die LEDs sind in der Gehäuserückseite der Sportuhr eingebaut. Bei der Pulsmessung strahlen die LEDs auf die Haut. Das Licht durchdringt die oberen Hautschichten und die Blutgefäße. Dabei wird das Licht, je nach Gewebe entweder absorbiert, durchgeleitet und teilweise reflektiert. Der reflektierte Anteil des Lichts wird vom Sensor registriert. Der reflektierte Anteil schwankt je nach Blutmenge in den Gefäßen. Aus diesen Schwankungen lässt sich der Pulsschlag ableiten. Der ermittelt Wert wird auf dem Display angezeigt und/oder an die App auf dem Smartphone zur Speicherung und Auswertung übertragen. Bei der optischen Pulsmessung am Handgelenk werden LEDs verwendet, die Licht mit einer Wellenlänge von 530 nm abgeben. Das grünliche Licht dieser LEDs ist für die Herzfrequenzmessung am Handgelenk besser geeignet, als das rote oder ultraviolette Licht für die Pulsmessung an der Fingerkuppe.

    Wie genau ist die optische Herzfrequenzmessung?

    Laut Herstellerangaben arbeiten die Herzfrequenzmesser mit einer Genauigkeit von 99%. Damit wäre die Messgenauigkeit fast so gut, wie bei einem EKG Gerät in einer Arztpraxis. Unser Test hat jedoch gezeigt, dass die Messgenauigkeit diesen hohen Ansprüchen nicht gerecht wird. Bei bestimmten Bewegungen, beispielsweise beim Beugen des Armes, ändert sich ebenfalls das Volumen in den Blutgefäßen am Handgelenk und wird von den Herzfrequenzmesser als Pulsschlag fehlinterpretiert. Deutlich präziser und weniger störanfällig ist die Messung der Herzfrequenz mit einem Brustgurt.

    Gibt es Situationen, bei denen die Messung des Pulses nicht oder nur schwer möglich ist?

    Bei niedrigen Außentemperaturen ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut zusammen, um die Wärmeabgabe zu reduzieren. Gleichzeitig fließt weniger Blut durch die Gefäße. Dadurch wird auch die Volumenänderung der Blutgefäße deutlich geringer. Die kleinen Volumenschwankungen können dann oft von den Sensoren nicht zuverlässig oder gar nicht mehr registriert werden, sodass eine Messung der Herzfrequenz nicht möglich ist. Für Abhilfe sorgt warme Kleidung oder ein intensives Aufwärmprogramm für den ganzen Körper. Bei der Pulsmessung mit einem Brustgurt tritt dieses Problem nicht auf.

    Kann die Herzfrequenz auch beim Schwimmen gemessen werden?

    Sitzt die Sportuhr beim Schwimmen direkt und ohne viel Bewegungsspielraum auf der Haut am Handgelenk, kann die Herzfrequenz auch beim Schwimmen gemessen werden. Generell gilt, dass die optische Herzfrequenzmessung bei hellen Hauttypen zuverlässiger erfolgt, als bei dunkleren Hauttypen oder bei gebräunter Haut.

    Unsere Testkriterien

    Um den Test, den wir gemacht haben, für Sie so übersichtlich wie möglich zu machen, erläutern wir Ihnen in der Folge unsere hauptsächlichen Kriterien beim Vergleich der Modelle.

  • Verarbeitung und Lieferumfang:
    Verarbeitung und Qualität der Materialien, die der Hersteller bei der Erzeugung verwendet, werden genau getestet. Der Lieferumfang spielt dabei eine nicht ganz so wichtige Rolle, auch wenn dieser natürlich zum einwandfreien Gesamteindruck beiträgt.
  • Features und Funktionen:
    Es sind die Features und Funktionen, die eine gute Sportuhr ausmachen, weswegen wir diesen Punkt besonders akribisch untersucht haben. Wir achten dabei speziell darauf, welche Features inbegriffen sind und ob diese einwandfrei funktionieren oder ob hier unter Umständen große Mängel zu beanstanden sind.
  • Bedienung und Anwendung:
    Es ist von großer Wichtigkeit, dass die Sportuhr über eine einfache Bedienung verfügt, die auch stets intuitiv sein sollte. Daher haben wir die Armbänder aller Modelle unter verschiedensten Bedingungen untersucht, um feststellen zu können, ob die Handhabung des jeweiligen Geräts unter Umständen nur theoretisch logisch und leicht nachzuvollziehen klingt.
  • Motivation:
    Die beste Sportuhr nützt dem Träger nichts, wenn er nicht von ihr motiviert werden kann, die sämtlichen Funktionen und wertvollen Tipps auch zu nutzen bzw. anzunehmen? Wir kontrollieren daher besonders sorgsam die Motivations-Features der Modelle sowie (falls vorhanden) App und Social-Media-Funktionen.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:
    Das Verhältnis von Preis und Leistung ist häufig ein entscheidendes Kriterium für den Erwerb, wobei natürlich zu berücksichtigen ist, um welches Gerät es sich handelt und welche Benutzergruppe damit angesprochen werden soll. So kann beispielsweise ein Mini-Computer für Profisportler trotz des recht ordentlichen Preises von 200 Euro durchaus trotzdem eine sehr gute Bewertung erhalten.
  • Wir hoffen, dass wir Sie mit unserem Test bei Ihrer Auswahl sowie Kaufentscheidung tatkräftig unterstützen konnten.