Die besten Fitness-Tracker im Test 2016 / 2017

Fitness-Tracker werden auch in Deutschland immer beliebter. Doch mit wachsender Beliebtheit, wird auch der Markt immer größer, unübersichtlicher und die Auswahl des passenden Gerätes für Interessenten somit immer schwieriger. Wir haben uns mehr als 40 gängige Modelle in unserem Test genau angeschaut und unsere Testsieger gekürt. Mit Hilfe unserer Testberichte, der Kaufberatung und unseren Ratgebern wird Ihnen die Auswahl des besten Fitness-Trackers für Ihre Bedürfnisse sehr viel leichter fallen.

Übrigens: Einige Krankenkassen geben zu einem neu angeschafften Tracker unter Umständen einen Zuschuss!

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Der Fitness-Tracker Test: Unsere Testsieger

Folgend sehen Sie den Vergleich unserer Testsieger. Diese Tracker haben in unseren Tests am besten abgeschnitten. Wenn Sie einen Tracker aus diesen Tabellen kaufen, können Sie eigentlich nichts falsch machen.

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Testsieger mit int. Herzfrequenzmessung

Dies ist die Übersicht der Testsieger und Empfehlungen welche eine Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk bieten. Eine Ausnahme bildet hier nur der günstige Polar Loop – hier benötigt man zur Messung der Herzfrequenz einen Brustgurt.

Hinweis: Sie können die Tabelle durch wischen nach links und rechts vollständig durchscrollen.
garmin vivosmart hrFitbit Charge 2polar loop

Garmin Vivosmart HR

Fitbit Charge 2

Polar Loop

 2. Platz

 Neuer Testsieger!

 Preis-Tipp

"2. Platz mit guter Herzfrequenzmessung und bis zu 50m Wasserdicht." "Unser aktueller Testsieger, mit hochwertiger Optik, guter Herzfrequenzmessung und klasse App.""Der Preis-Leistungs-Tipp mit sehr vielen Funktionen für die man sonst tiefer in die Tasche greifen muss."
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Laufeinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsbalken
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz
  • Inaktivitätsalarm
  • Smartfunktionen
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • 10 Tage Batterielaufzeit
  • 20m wasserdicht
ab ca. 120,00€*ab ca. 149,00€*ab ca. 59,00€*

Kundenwertung:

769 Bewertungen

Kundenwertung:

111 Bewertungen

Kundenwertung:

843 Bewertungen

Testbericht lesenTestbericht lesenTestbericht lesen
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Testsieger ohne int. Herzfrequenzmessung

Dies sind unsere Testsieger und Empfehlungen welche ganz klassisch, ohne integrierte Herzfrequenzmessung auskommen. Beim Garmin Vivofit 2 kann man aber einen Brustgurt koppeln und so die Herzfrequenzmessung, z.B. beim Laufen, vornehmen.

Hinweis: Sie können die Tabelle durch wischen nach links und rechts vollständig durchscrollen.
garmin vivofit 2Fitbit Chargejawbone up move

Garmin Vivofit 2

Fitbit Charge

Jawbone UP Move

 Testsieger

 Kundenempfehlung

 Einsteiger-Tipp

"Unser aktueller Testsieger, sehr genau und der beste Allrounder im Testfeld." "Der Topseller in den USA (12.000+ Käuferbewertungen). Sehr schlicht und mit klasse App!""Guter und sehr günstiger Einsteiger-Tracker mit den nötigen Grundfunktionen und klasse App."
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenz (per Brustgurt)
  • Inaktivitätsbalken
  • 1 Jahr Batterielaufzeit
  • 50m wasserdicht
  • Uhrzeit & Stoppuhr
  • Misst Schritte, Distanzen, Etagen, Trainingseinheiten, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • 5 Tage Batterielaufzeit
  • nicht wasserdicht
  • Misst Schritte, Distanzen, Stockwerke, Kalorien
  • Schlafanalyse
  • bis 6 Monate Batterielaufzeit
  • Spritzwasserfest
  • sehr gute App
ab ca. 79,00€*ab ca. 89,00€*ab ca. 20,00€*

Kundenwertung:

301 Bewertungen

Kundenwertung:

161 Bewertungen

Kundenwertung:

338 Bewertungen

Testbericht lesenTestbericht lesenTestbericht lesen
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Inhaltsverzeichnis

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Empfehlungen nach Nutzergruppen

Im nachfolgenden sehen Sie unsere Empfehlungen für die verschiedenen Nutzergruppen. Darunter werden sie mit Sicherheit eine passende Gruppe finden. Obwohl unsere Empfehlungen vollkommen unverbindlich sind, sind wir uns sicher, dass Sie mit den empfohlenen Fitness-Tracker zufrieden sein werden.

  • Der Selbst-Optimierer

    Ein solcher Nutzer macht nur von Zeit zu Zeit Sport, er möchte aber trotzdem wissen, ob es sich genügend bewegt und gesund schläft. Das Kalorienzählen und die Überwachung der Vitalwerte sind ihm ebenfalls wichtig. Der Selbst-Optimierer möchte sich selbst motivieren gesunder zu leben und seine Leistungen im Alltag zu verbessern. Wie genau die Messdaten sind spielt bei hier keine extrem wichtige Rolle. Der Tracker soll aber auf jeden Fall alltagstauglich und bequem zu tragen sein.

    Empfehlung: Ein Tracker im mittleren Preisbereich, der bequem zu tragen ist und kein Display besitzt, reicht in der Regel aus. Die Daten werden im Nachhinein mit der App oder auch am Computer analysiert.

    Fitbit Flex 2 » Fitbit One » Jawbone Up Move » Jawbone UP2 »

  • Hobby-Sportler

    Der Hobby-Sportler trainiert regelmäßig, in der Regel zwischen 2 bis 3 mal in der Woche. In dieser Zeit lenkt er sich vom stressigen Alltag ab oder trainiert, weil einfach aus Spaß. Beim Verfolgen der Trainingsdaten geht es vor allem darum, dass sich der Sportler selbst motiviert. Die Genauigkeit der Messdaten ist natürlich stets wichtig, aber auch hier nicht von essenzieller Bedeutung.

    Empfehlung: Für einen Hobby-Sportler ist ein preiswerter Tracker (optional mit Pulsmessung) auf jeden Fall ausreichend.

    Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivofit 2 » Fitbit Flex 2 » Polar Loop »

  • Ambitionierte Sportler

    Ein ambitionierter Sportler wünscht sich ebenfalls eine hohe Messgenauigkeit und einen guten Tragekomfort. Zusätzlich legen viele Sportler Wert auf eine detaillierte, umfangreichere Auswertung der Trainingsdaten an Ihrem Computer. Zu den wichtigen Eigenschaften gehört hier auch eine relativ lange Akkulaufzeit.

    Empfehlung: Mit einem etwas höheren Budget eignet sich ein guter Tracker samt integrierter Pulsmessung und die Möglichkeit einen Brustgurt zu koppeln. Wünscht sich der Sportler noch zusätzlich GPS, so eignet sich eher ein Trainingscomputer.

    Fitbit Charge 2 » Garmin Vivosmart HR » Garmin Vivofit 2 » Garmin Vivoactive HR »

  • Profi-Sportler

    Er legt einen besonders großen Fokus auf Messgenauigkeit und auf einen sehr hohen Tragekomfort. Weiterhin stehen eine lange Akkulaufzeit und die einfache Bedienbarkeit des Trackers im Vordergrund. Eine eher untergeordnete Rolle spielen für einen Profi-Sportler die Anschaffungskosten.

    Empfehlung: Für den Profi-Sportler ist ein hochwertiger Tracker bzw. ein professioneller Trainingscomputer mit Pulsmessung und einer GPS-Funktion am besten geeignet.

    Garmin Vivoactive HR» Polar Trainingscomputer v800 » Polar Trainingscomputer m400 »

  • Die Kaufberatung

    Wir möchten Ihnen nicht nur mit dem umfangreichen Test und den dazugehörigen Testberichten bei der Auswahl helfen, sondern Ihnen zusätzlich mit der nachfolgenden Kaufberatung auch beratent weiterhelfen:

    Welche Ziele haben Sie?

    Vor dem Kauf sollten Sie sich überlegen, wofür und wann der Fitness-Tracker eingesetzt wird und welche langfristigen Ziele Sie haben. Haben sie sich darüber ausreichend Gedanken gemacht, so können Sie relativ einfach auf die Ausstattung eines geeigneten Trackers schließen. Zu diesem Zweck haben wir Empfehlungen für die 4 hauptsächlichen Einsatzzwecke verfasst.

    Lesen Sie dazu auch unsere Empfehungen »

    Der Preis

    Der Preis bestimmt natürlich maßgeblich den Funktionsumfang und die Ausstattung. Solide sowie einfache Modelle bekommen Sie bereits ab ca. 50 Euro. Tracker im mittleren Preissegment liegen zwischen 90 und 200 Euro. Wie Sie in unserem Test erkennen können, kosten sehr umfangreich ausgestattete Modelle 250 Euro oder sogar noch mehr.

    Design

    Abhängig davon, wie viel Wert Sie persönlich auf Ihr Äußeres legen, spielt das Design entweder eine sehr wichtige oder auch eher eine unwichtige Rolle. Beim Kauf eines Trackers sollten Sie auf jeden Fall bedenken, dass Sie den Tracker unter Umständen die hauptsächliche Tages- und Nachtzeit an Ihrem Handgelenk tragen.

    Die verschiedenen Modelle auf dem Markt unterscheiden sich von der Optik her deutlich. Wirkt zum Beispiel das Jawbone Up2 stylish und modern, so steht beim Garmin vivofit 2 nicht die Optik, sondern die eher die Funktionalität im Vordergrund. Es kommt natürlich stets auf Ihren individuellen Geschmack und Ihre eigenen Vorlieben an. Das Fitbit Alta wirkt er recht dezent, während das Vivoactive HR wiederum sehr optisch auffällig gestaltet ist und direkt ins Auge fällt. Mit dem Tracker Jawbone Up3 bringt der Hersteller viele unterschiedliche variantenreiche Designs in den Handel. Diese lassen sich kaum von gewöhnlichem Schmuck unterscheiden. Einen Tracker vor dem Kauf erst vor Ort in einem Geschäft an zu probieren, ist für ihre Entscheidungsfindung natürlich von Vorteil. Allerdings verschaffen Ihnen auch qualitativ hochwertige Fotos sowie Videos einen sehr guten ersten Eindruck.

    Tragekomfort

    Das Material des Armbands eines Trackers ist ausschlaggebend für den Tragekomfort. Die meisten Modelle, wie zum Beispiel das Garmin vivofit 2, das Fitbit Flex oder das Samsung Gear Fit besitzen ein Armband, das aus weichem Kunststoff besteht. Die Armbänder sind auf jeden Fall sehr leicht und werden beim Tragen kaum bemerkt. Wiederrum andere Tracker, wie z.B. das Jawbone Up24 oder das LG Lifeband bestehen aus hartem Kunststoff und somit bieten Ihnen diese Armbänder eher einen geringeren Tragekomfort. Ein derart steifes Armband kann sich zum Beispiel bei der Computerarbeit, wenn Sie ihren Arm auf den Tisch ablegen, sehr unangenehm bemerkbar machen. Der Tragekomfort ist ein subjektiver Aspekt und natürlich geht nichts über ein direktes Testen an Ihrem Handgelenk. Wenn Sie den Tracker in einem Online-Shop, wie zum Beispiel bei unserem Partner Amazon bestellen, dann können Sie den Tracker ohne Probleme anprobieren und ihn bei Bedarf wieder zurückgeben. Im jeweiligen Test der Fitness-Tracker werden wir uns noch mal genau mit den Tragekomfort beschäftigen.

    Tipp: Ihren Tracker sollten Sie am besten die ganze Zeit übertragen. Die meisten Bänder sind spritzwassergeschützt und somit können Sie sie auch ohne Probleme unter der Dusche tragen. Die erhobenen Daten sind umso genauer, je länger Sie den Tracker tragen.

    Display

    Eine Übersicht der verschiedenen Displaysarten bei Fitness-Trackern.

    Beim Display gibt es auch signifikante Unterschiede. Einige Tracker besitzen überhaupt kein Display (Jawbone Up2, Fitbit Flex) und andere Bänder haben ein eher schlichtes und farbloses Display (Garmin vivofit 2, Polar loop 2). Die High-end Modelle, wie zum Beispiel das Samsung Gear fit 2 und das Garmin vivoactive HR haben ein farbiges AMOLED- oder ein OLED-Display. Tracker mit einem Display bieten Ihnen einen entscheidenden Vorteil. Sie können Ihre Schritte und alle anderen Informationen zu jederzeit ablesen. Bei den Modellen ohne Display erhalten Sie diese wichtigen Werte nur per App. Das Fitbit Flex besitzt eine Zwischenlösung, es hat zwar kein Display, zeigt Ihnen aber Ihren Schrittstatus mithilfe von 5 LEDs. Der persönliche Geschmack und das Budget des Trägers bestimmen, ob das Display nur monochrom, lieber farbig oder sogar ein Touchscreen sein soll. Generell sollten Sie aber bedenken, dass Tracker mit einem Display eher kürzere Akkulaufzeiten haben.

    Funktionsumfang

    Zu den wichtigsten Funktionen zählen der Schrittzähler und die Distanzmessung. Zum Standard gehört mittlerweile auch die Anzeige der verbrauchten Kalorien. Die aktuellen Modelle besitzen verschiedene zusätzliche Funktionen, zu diesen zählen unter anderem:

    • Schrittzähler

      Der Schrittzähler ist die wichtigste Funktion. Jede Bewegung des Trägers wird von einem elektronischen Sensor 3-dimensional erfasst. Der Sensor erkennt genau, ob es sich dabei um einen Schritt oder nur um eine Erschütterung handelt. Bei einigen Trackern zeichnet der Sensor aber nicht nur die Bewegungen, sondern zusätzlich noch die Geschwindigkeit auf. Die genaue Schrittzahl ist sehr motivierend und verhilft vor allem Anfängern dazu, sich täglich mehr zu bewegen. Unser Test hat hier aufgezeigt, das es je nach Tracker zum Teil starke Abweichungen gibt. Es hat sich gezeigt, das Tracker für den Gürtel oder die Hosentasche grundsätzlich die genausten Messergebnisse bei der Schrittzählung brachten.

    • Distanzmessung

      Bei einigen Fitness-Trackern können Sie Ihre durchschnittliche Schrittlänge einstellen und erhalten dadurch zusätzlich Ihre jeweils zurückgelegte Wegstrecke. Andere Tracker verwenden die GPS-Technik, um eine präzise Distanzmessung durchzuführen. Für Jogger eignen sich beide Methoden gleichermaßen. Für das Radfahren oder Inlineskaten und generell für alle Sportler, die sich mit einem Sportgerät fortbewegen, eignet sich die Messung via GPS definitiv mehr. Eine GPS-Messung bietet Ihnen durch die zusätzliche Höhenmessung einen weiteren wichtigen Vorteil und ist vor allem für Wanderer vorteilhaft. Auch hier hat unser Test gezeigt, das auch hier die Abweichungen von Tracker zu Tracker z.T. recht groß sind. Insgesamt haben hochwertigere Produkte, bei denen verschiedene Messmethoden kombiniert werden, die Genauesten Ergebnisse geliefert.

    • Datum und Uhrzeit

      Möchten Sie Ihre Armbanduhr und Ihren Tracker nicht gleichzeitig tragen, dann ist diese Funktion besonders wichtig für Sie. Einige Tracker sind zusätzlich mit einer Weckfunktion ausgestattet. Sie können sich zu einer beliebigen Zeit akustisch oder auch über einen schonenden Vibrationsalarm wecken sowie alarmieren lassen.

    • Herzfrequenzmessung

      Manche Modelle messen auch Ihre Herzfrequenz. Diese wichtige Funktion wird über 3 unterschiedliche Messmethoden realisiert:

      • Mittels einem klassischen Brustgurt

        Der Brustgurt gehört zu den bewährten Methoden, mit denen sich Ihre Herzfrequenz sehr zuverlässig und präzise messen lässt. Der Brustgurt befindet sich unterhalb Ihrer Brust und misst Ihren Puls über 2 Hautelektroden. Die Verbindung zu Ihrem Fitness-Tracker erfolgt kabellos per Bluetooth.

      • durch die optische Messung Ihres Blutflusses

        Die optische Messung ist eine angenehmere Variante. Ein optischer Sensor befindet sich an der Unterseite Ihres Trackers und misst die Lichtreflexionen Ihrer Haut. Die Reflexionen verändern sich im Hinblick auf die Blutmenge, die durch Ihre Haut fließt. Die optische Messung ist ebenfalls sehr präzise und eignet sich auch für eine permanente Messung. Da bei dieser Art der Messung keine Hilfsmittel benötigt werden, können Sie Ihre Herzfrequenz über den ganzen Tag messen. Bei einer Messung mittels Brustgurt funktioniert dies nur, wenn Sie den Brustgurt auch die ganze Zeit über tragen.

      • Indem Sie einen Finger auf den integrierten Sensor legen

        Eine Messung über Fingersensoren ist eine günstige Alternative. Die Herzfrequenzmessung erfolgt nur, wenn Sie einen Finger auf eine Elektrode am Tracker auflegen. Aus diesem Grund können Sie diese Messmethode leider nicht dauerhaft ausführen. Diese Methode eignet sich vor allem für Anfänger und Hobby-Sportler.

      Bei den beiden permanenten Messmethoden können Sie in der Regel auch Unter- und Obergrenzen angeben. Werden diese Grenzen über- oder unterschritten, so alarmiert Sie Ihr Tracker. Dadurch können Sie nicht nur gezielter trainieren, Sie werden Ihre Trainingserfolge auch schneller erreichen.

      Natürlich haben wir im Test auch viele Tracker mit integrierter Herzfrequenzmessung und/oder der Brustgurt Messung genau unter die Lupe genommen.

    • Tagesziele zuweisen

      Die Zuweisung von Tageszielen ist eine nützliche Funktion. Ihre Motivation steigt definitiv, wenn Sie ein bestimmtes Ziel vor Augen haben. Sie geben zum Beispiel an, dass Sie 10.000 Schritte pro Tag gehen und dass Sie 300 Kalorien durch sportliche Aktivitäten verbrennen wollen. Infolgedessen werden Sie den ganzen Tag dazu motiviert, Ihr selbst gestecktes Ziel zu erreichen. Sollten Sie eine gewisse Zeit lang inaktiv bleiben, dann werden Sie automatisch an Ihr Ziel erinnert. Ihr Fitness-Tracker verfärbt sich zum Beispiel in einem Erfolgsfall grün oder ein Smiley erscheint auf Ihrem Display, wenn Sie Ihre Ziele erreicht haben. Andere Tracker zeigen Ihnen einen prozentualen Fortschritt an, wie viel Sie bereits von Ihrem selbst gesteckten Ziel erreicht haben.

    • Kalorienverbrauch messen

      Durch die Distanzmessung, die Schrittzahl, Ihr Körpergewicht und Ihre Körpergröße können die Tracker Ihren Kalorienverbrauch individuell berechnen. Dies ist äußerst nützlich, falls Sie durch sportliche Aktivitäten abnehmen möchten. Nur wenn Ihre tägliche Kalorienbilanz negativ ausfällt, verlieren Sie an Körpergewicht. Alle Fitness-Tracker im Test haben diese Funktion als Standard integriert.

    • Gestenfunktion

      Einige Tracker verwenden den eingebauten Bewegungssensor für die Gestensteuerung. Bei Ihren alltäglichen Aktivitäten, wie zum Beispiel beim Einkaufen, schaltet sich Ihr Display automatisch aus. Heben Sie Ihren Arm, an dem sich der Tracker befindet, dann schaltet sich das Display von alleine ein und Sie können die Uhrzeit und das Datum ablesen.

    • Aktivitätserinnerung

      Den Bewegungssensor können Sie ebenfalls zur Aktivitätserinnerung nutzen. Bewegen Sie sich zu lange nicht ausreichend, wie zum Beispiel im Büro, macht Sie Ihr Tracker darauf aufmerksam. In der Regel erfolgt dies über einen diskreten Vibrationsalarm und diesen bemerken nur Sie selbst. Die Aktivitätserinnerung ist vor allem für Menschen wichtig, die sehr viel sitzend arbeiten. Werden Sie von Ihrem Tracker erinnert, dann stehen Sie auf und bewegen sich ein paar Schritte. Dadurch halten Sie auch Ihren Kreislauf in Schwung. So gut wie alle Tracker im Test bringen diese Funktion standardmäßig mit.

    • Überwachung des Schlafs

      Fitness-Tracker bieten die Möglichkeit, wenn Sie über Nacht getragen werden, den Schlaf überwachen lassen. Der Tracker weiß anhand Ihrer Bewegungen in der Nacht, ob Sie sich in der leichten Schlafphase oder in einem festen Tiefschlaf befinden. Bei einigen Trackern können Sie sogar eingeben, zu welcher Zeit Sie geweckt werden möchten. Dadurch werden Sie in der leichten Schlafphase geweckt und können Ihren Tag optimal beginnen (alle Tracker mit Schlafphasenwecker). Können Sie Ihren Tracker mit dem Computer oder Tablet synchronisieren, dann lassen sich die über die Nacht aufgezeichneten Daten als Kurve betrachten. Dadurch haben Sie eine sehr gute Übersicht über Ihre tatsächliche Schlafdauer und die einzelnen Schlafphasen. Wie wir in unserem Praxistest feststellen konnten, sind die Ergebnisse hier schon sehr gut.

    • Musik-Steuerung

      Hören Sie gerne Musik beim Joggen oder Radfahren, dann eignet sich ein Fitness-Tracker mit einer eingebauten Musik-Steuerung. Sie müssen zwar Ihr Smartphone oder Ihren MP3-Player mitnehmen, können die Geräte dafür aber bequem vom Handgelenk aus steuern. Ihr Tracker muss mit Ihrem MP3-Player oder Smartphone nur verbunden werden und dies geschieht meist kabellos über Bluetooth. Sie sollten sich aber im Vorfeld erkundigen, ob die Geräte miteinander kompatibel sind.

    • Benachrichtigungsfunktion

      Sind Ihr Tracker und Ihr Smartphone per Bluetooth miteinander verbunden, dann können Sie bei einigen Modellen, wie zum Beispiel beim Garmin Vivosmart HR Touch, eine individuelle Benachrichtigungsfunktion einstellen. Erhalten Sie eine SMS oder einen Anruf, dann werden Sie darüber auf dem Display Ihres Trackers informiert. Nun können Sie entscheiden, ob Sie Ihr Smartphone aus Ihrer Tasche holen oder eine Standard-Nachricht direkt von Ihrem Armband aus versenden. Wie im Test zu sehen, ist diese Funktion vor allem hochpreisigeren Geräten vorbehalten. Sie entwickelt sich aber immer mehr zum Standard.

    • Social Media

      Sind Sie ein Freund von sozialen Netzwerken, dann sollten Sie Ihren Fitness-Tracker regelmäßig mit Ihrem Smartphone synchronisieren. Dadurch können Sie Ihre Trainingserfolge zum Beispiel mit Ihren Freunden vergleichen. Sie können auch mit Ihren Freunden wetteifern, wer zum Beispiel beim Radfahren oder Joggen zuerst die größte Distanz zurückgelegt hat. Die Plattform Facebook bietet ihm zu diesem Zweck zahlreiche Möglichkeiten.

    Welche Funktionen Sie konkret benötigen, hängt von Ihrem jeweiligen Verwendungszweck ab (weiter oben finden Sie dazu Hinweise). Soll der Fitness-Tracker nur Schritte zählen, dann reichen einfache Modelle, wie das Fitbit Flex 2, aus. Soll der Tracker Ihre Uhr oder sogar zum Teil Ihr Smartphone ersetzen, dann gewinnen zusätzliche Basisfunktionen an Bedeutung. In unseren Testberichten gehen wir auf die Funktionen und Features der jeweiligen Tracker genauer ein.

    Akkulaufzeit

    Ist die Akkulaufzeit so lang wie möglich, so hat dies mehrere Vorteile. Ein regelmäßiges Aufladen ist zum einen nervig und zum anderen können auch Lücken bei Ihrer Aktivitätsaufzeichnung entstehen. Bei den meisten Modellen hält eine Akkuladung zwischen 3 und 7 Tage lang. Das Garmin vivofit 2 ist in diesem Bereich eine Ausnahme. Betrieben wird das Vivofit 2 mit wechselbaren Knopfzellen. Laut Hersteller soll das Band ein ganzes Jahr lang ohne Austausch mit Strom versorgt werden. Die Akkulaufzeit ist ein wichtiger Aspekt, der langfristig gesehen beim Kauf nicht vernachlässigt werden darf.

    Wasserfestigkeit

    Entscheiden Sie sich für einen wasserfesten Fitness-Tracker, dann müssen Sie nur selten ablegen. Durch die verschiedenen elektronischen Komponenten sind viele Tracker nur spritzwassergeschützt. Kommen sie häufig in Kontakt mit Wasser, wie beim Duschen Spülen oder Schwimmen, dann macht ein wasserfestes Modell auf jeden Fall Sinn. Das Garmin vivofit 2 trumpft mit der höchsten Wasserfestigkeit bis zu 50 Meter Tiefe auf.

    Hersteller und deren Produktportfolio

    Für die meisten Sportler spielt dieses Merkmal keine große Rolle. Es kann aber durchaus ein wichtiges Kennzeichen sein. Denn die Ambänder sind oft mit weiteren Produkten kompatibel. Zum Beispiel können Garmin vivosmart und vivofit 2 auch mit einer GPS-Uhr und mit einem Herzfrequenzmesser von Garmin verbunden werden. Dadurch können Sie den Funktionsumfang deutlich erweitern. Im Produktportfolio von Fitbit befindet sich eine Waage und über eine App kann das aktuelle Gewicht, die Muskelmasse und der Körperfettanteil mit einbezogen werden.

    Kompatibilität

    Einer der wichtigsten Punkte beim Kauf ist die Kompatibilität mit Ihrem Smartphone. Vor dem Kauf sollten Sie deshalb zuerst überprüfen, ob Ihr zukünftiger Tracker überhaupt mit Ihrem Smartphone verbunden werden kann. Unser umfassender Vergleich bietet Ihnen zu diesem Zweck einen ausführlichen Überblick. Einen Überblick über die kompatibilitäten erhalten Sie auch in der Vergleichstabelle, anhand der blauen Symbole. Besitzer von einem Windows Phone haben aufgrund fehlender Apps bei vielen Modellen das Nachsehen.

    Android kompatible Geräte »iPhone und IOS kompatible Geräte »Windows Phone kompatible Geräte »

    Die App

    Jeder Hersteller bietet seinen Nutzern eine passende App. Die Anwendungen sind in der Regel kostenlos und bieten Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur Datenanalyse. Zu diesen gehören die zurückgelegten Schritte, der Kalorienverbrauch, die Distanzmessung, der Verlauf Ihrer Herzfrequenz, eine Schlafanalyse und noch vieles mehr. Alle Daten können Sie miteinander in Verbindung bringen. Bei einigen Apps können Sie sogar Ihre Mahlzeiten aufzeichnen und haben damit eine wesentlich bessere Übersicht über Ihre tägliche Kalorienbilanz.

    Tipp: Schauen Sie sich die App ihres Wunsch-Trackers schon mal auf Youtube-Videos an oder laden Sie sich die App einffahc direkt auf Ihr Smartphone. Zum Beispiel können Sie die App von Jawbone auch ohne Tracker benutzen.
    Fitness-Tracker Name der App Kompatibilität
    Samsung Gear Fit 1 & 2Samsung Gear Fit Manager und Samsung S Healthnur Samsung-Geräte
    Fitbit Charge, Charge HR, Zip, Surge, Charge 2, Alta, BlazeFitbitiOS, Android
    Sony Smartband SWR10 & SWR30Lifelog und Smart ConnectAndroid
    Garmin Vivofit 1 & 2, Vivosmart HR, Vivoactive HRGarmin Connect MobileiOS, Android
    Jawbone UP, UP2, UP3, MoveJawbone UP AppiOS, Android
    Polar Loop 1 und 2, Polar TrainingscomputerPolar FlowiOS, Android

    Einführung ins Thema

    Was sind Fitness-Tracker und wie funktionieren diese?

    Beispiel eines Fitness-Trackers von Garmin.

    Prinzipiel ist ein Fitness-Tracker ein High-Tech Schrittzähler. Durch eingebaute Beschleunigungs- und andere Messsensoren ist er in der Lage alle Bewegungen des Trägers zu registrieren, zu analysieren und auszuwerten. Ausgegeben werden die gesammelten Daten eigentlich immer über eine App die von Hersteller bereit gestellt wird. In dieser App kann man so seine Fortschritte dokumentieren und seinen Fitnessstatus testen.

    Getragen werden die allermeisten Tracker am Handgelenk wie eine klassische Uhr. Einige Modelle sind auch für das Tragen am Gürtel oder in der Hosentasche konzipiert. Die Funktionsweise bleibt aber immer gleich.

    Die Geschichte des Fitness-Trackers

    Bsp. eines mechanischen Schrittzählers von Kasper-Richter.

    Die Ursprünge moderne Fitnesstracker sind auf das Jahr 1780 zurückzuführen. In diesem Jahr wurde nämlich von dem Schweizer Uhrmacher Abraham-Louis Perrelet der weltweit erste Schrittzähler entwickelt. Das damalige Modell basierte auf einem einfachen aber äußerst zuverlässigen Prinzip. Es verfügte über vier Ziffernblätter und besaß die Möglichkeit, bis zu 10,000 Schritte zu registrieren. Diese mechanischen Schrittzähler wurden im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt und verfeinert. Um eine optimale Funktionsweise zu gewährleisten, mussten diese Geräte entweder am Hosenbund oder am Gürtel befestigt werden.

    Eines der ersten brauchbaren Modelle von Polar mit Trainings-Analysefunktionen für den Computer, sogar die Herzfrequenzmessung per Brustgurt war schon möglich. Quelle Polar

    Durch die Entwicklung und den Einsatz leistungsstarker Mikroprozessoren und Sensoren kamen allmählich digitale Modelle auf den Markt. Die Geräte wurden immer kleiner und konnten nunmehr am Körper getragen werden. Seit 1981 sind Pulsmessgeräte für Sportler erhältlich. In den 1990er Jahren kamen die ersten Fahrrad-Computer auf den Markt, die neben der Geschwindigkeit auch die Distanz und Fahrzeit anzeigen konnten.

    Um das Jahr 2000 wurden die ersten mobilen Fitnesstracker für Normalverbraucher veröffentlicht. Es kamen Fitnessgeräte auf den Markt, die für den Einsatz in Fitnessstudios konzipiert waren und die den Sportlern ermöglichten, die eigene Herzfrequenz zu überprüfen. Moderne Fitnesstracker sind seit 2006 erhältlich. Diese Geräte haben sich jedoch erst in den vergangenen beiden Jahren zu den Allroundern entwickelt, wie wir sie heute kennen.

    Ist ein Tracker sinnvoll?

    Diese berechtigte Frage stellen sich sicher sehr viele Menschen. Fitness-Gadgets liegen voll im Trend und gehören zu den sogenannten Smartwear-Geräten. Allein in den Vereinigten Staaten wurden im letzten Jahr mehr als 3 Millionen Tracker verkauft. Das schlagfertigste Verkaufsargument ist hierbei, dass Sie sich im Alltag zusätzlich motivieren und dadurch Ihre Gesundheit verbessern.

    Es ist kein Geheimnis, dass wir uns generell zu wenig bewegen. Zu diesem negativen Ergebnis gelangt auch die Studie „Beweg dich, Deutschland!„. Die Techniker Krankenkasse hat festgestellt, dass Menschen, die beruflich bedingt zu lange an ihrem Schreibtisch Sitzen, auf jeden Fall von einem Fitness-Tracker profitieren. Das einfache Prinzip basiert auf der Tatsache, dass man sich Punkte durch Bewegung erarbeitet, dafür ein Lob und Auszeichnungen bekommt.

    Ein Fitness-Tracker, in Kombination mit einer der vielen Fitness-Apps, wird zu einem richtigen Personal Trainer. Der Tracker gibt Ihnen wertvolle Tipps, analysiert Ihr tägliches Verhalten, erinnert Sie regelmäßig an Ihr Training und hält Ihre Fortschritte fest. Sie werden positiv motiviert, sich mehr zu bewegen. Dank der Apps lassen sich ihre Fortschritte mit Familienmitgliedern oder ihren Freunden teilen. Gegenseitig können Sie sich zu Challenges herausfordern und sich dadurch noch mehr motivieren. Im Test der einzelnen Fitness-Tracker gehen wir nochmals gesondert auf diese Motivation-Features ein.

    Tracker mit einer integrierten Pulsmessung, messen Ihre Herzfrequenz und sind vor allem bei einem ausgewogenen Ausdauertraining von Vorteil. Sie finden die richtige Herzfrequenzzone und können damit Ihr Training noch weiter verbessern.

    Für wen sind sie geeignet?

    Sie eignen sich eigentlich für jeden, der seine alltägliche Bewegung steigern und seine Aktivitäten zuverlässig dokumentieren möchte. Entscheiden sollten Sie sich letzten Endes aber nur für ein Gerät, welches zu Ihren individuellen Bedürfnissen und persönlichen Fitnesszielen passt (mehr Informationen dazu finden Sie in unserer Kaufberatung).

    Besonders gut geeignet sind sie für Sportmuffel und Gelegenheitssportler. Wenn Sie zu lange sitzen, dann werden Sie daran erinnert, sich zu bewegen. Täglich werden Sie motiviert, damit Sie Ihre Bewegungsziele erreichen können. Verschiedene Tipps dienen als weitere Motivationshilfe. So sollten Sie zum Beispiel die Treppe benutzen anstatt mit dem Fahrstuhl zu fahren oder einem Arbeitskollegen keine E-Mail schreiben, sondern ihm die Informationen persönlich übergeben.

    Fitnessaffine Menschen und Leistungssportler sollten ihren Tracker besser mit Bedacht wählen, denn nicht jedes Modell ist geeignet. Möchten Sie Ihre Trainingseinheiten ausführlich aufzeichnen, dann sollte Ihr Tracker einen GPS-Empfänger und einen Herzfrequenzmesser besitzen. Geeignete Modelle mit diesen Funktionen bekommen Sie hier: Tracker mit Herzfrequenzmesser & Tracker mit GPS. In unserem Test geben wir am Ende eines jeden Testberichts auch noch mal eine Einschätzung darüber ab, für welche Nutzergruppe sich der getestete Fitness-Tracker wohl am besten eignet.

    FAQ: Häufige Fragen

    Machen Fitness-Tracker tatsächlich fitter?

    Die Antwort auf diese Frage ist kompliziert und hängt von zahlreichen externen Faktoren ab. Eines sollte Ihnen aber klar sein: Sie müssen selbst aktiv werden! Bei modernen Fitness-Trackern handelt es sich um High-Tech-Geräte, die in der Lage sind, uns eine nahezu perfekte Datenauswertung unserer täglichen Aktivitäten zu liefern. Doch diese allein kann und soll, keinen Ersatz für eine gesunde und aktive Lebensweise darstellen. Die Daten, die durch Tracker gewonnen werden, müssen außerdem auch richtig ausgewertet und richtig bewertet werden. Um den Gesundheitszustand einer Person aus medizinischer Sicht zu ermitteln, sollten Fitnesstracker-Daten also mit Vorsicht eingesetzt werden.

    Was kostet ein guter Fitness-Tracker?

    Preiswerte Einsteigermodelle sind mittlerweile schon ab zirka 50 Euro erhältlich – nach oben hin ist natürlich kaum eine Grenze gesetzt. Für einen anständigen Fitness-Tracker mit breiter Funktionsvielfalt sollten Sie aber schon 150 bis 200 Euro ausgeben. Der Preis eines jeden Modells steht in direkter Relation zu seinem Funktionsumfang besonderen Merkmalen wie z. B. wasser- und stoßresistentes Gehäuse.

    Welcher ist der beste?

    Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da jeder von uns seine ganz persönlichen Vorstellungen von einem optimalen Fitness-Tracker hat. Mittlerweile ist das Angebot an Geräten aber so groß, dass es viele verschiedene Modelle gibt, die ein breites Einsatzspektrum abdecken. Wie unser Test gezeigt hat, gibt es viele erstklassige Modelle namhafter Hersteller wie z. B. Jawbone, Fitbit und Garmin, die alle für unterschiedliche Anforderungen konzipiert werden. Gut abgschnitten in unserem Vergleich haben z. B. das Fitbit Charge 2, das Garmin Vivosmart HR und das Jawbone UP3, welche sich als ausgezeichnete Allround-Geräte entpuppt haben.

    Welches ist die beste App?

    In diesem Bereich gibt es gleich drei erstklassige Kandidaten. Die Apps die uns besonders gut gefallen haben sind die Apps von Fitbit, Jawbone und Garmin. Diese drei Apps sind die besten Fitness-Apps am Markt, die dem User zahlreiche nützliche Funktionen und Feature bieten und zudem äußerst userfreundlich sind.

    Wie genau sind die Messergebnisse?

    In unserem umfangreichen, praktischen Test der Fitness-Tracker ist uns aufgefallen, dass die Messergebnisse der meisten größtenteils genau waren. Besonders positiv hat uns die Genauigkeit der Schrittzählungen, Distanzberechnungen und genauigkeit der Kalorienzählung überrascht. Einige Probleme gab es jedoch mit der optischen Herzfrequenzmessung, die am Handgelenk durchgeführt wird. Hier haben alle Modelle, die von uns getestet wurden, relativ unpräzise Resultate angezeigt. Die Sensoren brauchen eine gewisse Anlaufzeit arbeiten dann aber auch bei körperlicher Belastung jedoch schon ziemlich exakt.
    An dieser Stelle sollte aber erwähnt werden, dass die Tracker keine professionellen medizinischen Geräte sind und demzufolge auch nicht so exakte Resultate liefern wie Medizinische-Geräte. Die Technik wird aber stets weiterentwickelt, so dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit ist bis sie das Niveau eines medizinischen Messgeräts erreichen.

    Muss ich die Armbänder am Handgelenk tragen?

    Nein, ein Tracker muss nicht unbedingt am Handgelenk getragen werden, denn die meisten Modelle funktionieren auch einwandfrei, wenn man sie nicht direkt am Handgelenk trägt, sondern z. B. in der Jackentasche. Zwingend am Hangelenk getragen werden muss ein Tracker nur, wenn er die Herzfrequenz messen kann.

    Sind Fitness-Tracker zum Schwimmen geeignet?

    Viele der Tracker sind nicht für den Einsatz unter Wasser gebaut. Aus Kostengründen sind viele Modelle lediglich Spritzwassergeschützt und halten ein längeres Eintauchen in Wasser nicht aus. Viele Modelle von Garmin und Polar sind allerdings bis zu 50m bzw. 30m wasserdicht.

    Sind die Tracker auch mit Apps wie Runtastic, Nike+ Running, MyFitnessPal etc. kompatibel?

    Ja, die von uns getesteten Modelle waren alle mit den bekanntesten Fitness-Apps kompatibel. Apps von Drittanbietern unterstützen die meisten Modelle und können die Daten, auswerten und darstellen. Um sicher zu gehen, sollten Sie sich aber vor dem Kauf auf der Webseite des jeweiligen App-Entwicklers über die Kompatibilität mit ihrem Gerät informieren.

    Wie groß sollte das Display der Tracker sein?

    In Sachen Displaygröße existieren große Unterscheide. Die Top-Produkte sind in der Regel mit farblichen LED-Displays versehen, die eine ausgezeichnete Bildqualität liefern, so dass das Ablesen der Daten selbst bei schlechten Wetterverhältnissen kein Problem darstellt. Für den Hobbyathleten ist ein einfaches Schwarzweiß-Display ausreichend, um die wichtigsten Informationen angezeigt zu bekommen. Sie sollten aber auf jeden Fall Modelle ohne Display meiden, da diese die Werte unterwegs nicht anzeigen können.

    Wie lange sollte ich meinen Tracker am Tag tragen?

    Dies hängt insbesondere von Ihren persönlichen Wünschen und Anforderungen ab. Experten empfehlen jedoch, dass Tracker den ganzen Tag über getragen werden sollten, da sich dadurch möglichst viele Informationen sammeln lassen.

    Wie hoch ist die Akkulaufzeit der Top-Tracker?

    Die Top-Modelle, die wir ausgiebig getestet haben, konnten 3 bis 7 Tage ohne Unterbrechung genutzt werden. Für die Energieversorgung kamen bei allen Modellen handelsübliche Knopfzellen zum Einsatz, die sich schnell und bequem austauschen lassen. Bei dem Kauf eines Trackers sollten Sie darauf achten, dass das Gerät eine möglichst lange Batterielaufzeit besitzt, denn mit einem Fitness-Tracker, der nicht lange hält, werden Sie sicherlich keinen Spaß haben. Deswegen sollten Sie keinesfalls ein Band mit sehr geringer Akkulaufzeit kaufen!

    Wie genau sind die Messergebnisse?

    In unserem umfangreichen Test ist uns aufgefallen, dass die Messergebnisse der meisten Tracker größtenteils genau waren. Besonders positiv hat uns die Genauigkeit bei der Schrittzählung und Distanzberechnung sowie die Kalorienzählung überrascht. Einige Probleme gab es jedoch mit der Herzfrequenzmessung, die am Handgelenk durchgeführt wird. Hier ist die Technik einfach nocht nicht so weit als das 100% exakte Messdaten jederzeit möglich sind.

    An dieser Stelle sollte aber erwähnt werden, dass Fitness-Tracker keine professionellen medizinischen Geräte sind und demzufolge auch nicht so exakte Resultate liefern wie Profi-Geräte. Die Technik wird aber stets weiterentwickelt, so dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit ist bis sie das Niveau eines medizinischen Messgeräts erreichen.

    Wie erfasst der Aktivitätssensor meine Schritte?

    Bei dem Aktivitätssensor handelt es sich um ein hochentwickeltes technischen Gerät, das durch den Einsatz eines eingebauten 3D-Sensors in der Lage ist, Ihre körperliche Aktivität fortwährend aufzuzeichnen. Dabei werden all Ihre körperlichen Aktivitäten als Schritte aufgezeichnet, weswegen die Angabe der zurückgelegten Schritte manchmal von dem tatsächlichen Wert etwas abweichen kann.

    Wie erfassen optische Sensoren die Herzfrequenz?

    Bei den optischen Herzfrequenzsensoren, die bei modernen Trackern zum Einsatz kommen, handelt es sich um technische Mikrogeräte, die auf dem Verfahren der Photoplethysmographie basieren. Dieses Verfahren ermöglicht, dass sich Veränderungen des Blutvolumens optisch messen lässt. Wenn man diese Änderungen des Blutvolumens, dass durch die Blutgefäße transportiert wird an einer geeigneten Stelle erfasst, kann dadurch der Puls errechnet werden.

    Welche Technik kommt zum Einsatz?

    Bei einem Fitness-Tracker kommen zwei, drei oder noch mehr LEDs sowie ein innovativer Sensor zum Einsatz, welche meistens auf der Rückseite eines Trackers nebeneinander angebracht sind. Die LEDs haben die Aufgabe die Haut mit Licht zu bestrahlen, das bis in das Gewebe und die Blutgefäße durchdringt. Das Licht der LEDs wird bei diesem Vorgang durch dir Haut entweder absorbiert, transmittiert oder reflektiert. Um den Puls zu errechnen, orientiert sich der leistungsstarke Sensor des Trackers am reflektierten Licht, das abhängig von der Blutmenge verschieden stark reflektiert wird. Der ausgewertete Puls bzw. die Herzfrequzenz wird auf dem Display des Armbands angezeigt oder direkt an die App auf dem Smartphone weitergeleitet.

    Wie genau ist die optische Puls- bzw. Herzfrequenzmessung?

    Angaben vieler Hersteller zufolge können die optischen Herzfrequenzmesser, welche in den Trackern zum Einsatz kommen, die Herzfrequenz bzw. den Puls fast genause präzise ermitteln wie z.B. ein EKG. In vielen Fällen ist es zudem möglich, die Herzfrequenz bzw. den Puls auch bei starker Belastung und schnellen Aktivitäten zu erfassen.

    In welchen Fällen ist das Erfassen des Pulses schwierig/nicht möglich?

    Problematisch ist das Erfassen der Herzfrequenz bzw. des Pulses besonders bei niedrigen Temperaturen. Hier ziehen sich die Blutgefäße stark zusammen und die optische Messung wir wesentlich schwieriger.

    Kann der Puls auch bei Wasser- und Schwimmaktivitäten ermittelt werden?

    Auf dem Markt gibt viele Tracker, die den Puls sogar unter Wasser erfassen können. Um den Puls möglichst genau zu erfassen, sollte aber beim Schwimmen darauf geachtet werden, dass der Tracker fest am Handgelenk angebracht ist.

    Einige Modelle aus unserem Fitness-Tracker Test.

    So haben wir getestet

    Damit der Test der Fitness-Tracker so transparent wie möglich für Sie ist, möchten wir Ihnen nachfolgend unsere wichtigsten Testkriterien erläutern.

  • Verarbeitung und Lieferumfang:

    In unserem Test wurden vor allem die Qualität der Verarbeitung und die benutzten Materialien ausführlich angeschaut. Der Lieferumfang ist hier etwas weniger wichtig, ist natürlich aber auch relevant für den Gesamteindruck.

  • Features und Funktionen:

    Diese machen einen guten Tracker aus. Deshalb sind die Features und Funktionen bei unserem Test besonders wichtig. Dabei betrachten wir genau, welche Ausstattungsmerkmale und Funktionen ein Fitness-Tracker besitzt, wie gut diese in der Praxis funktionieren oder ob es größere Mankos gibt.

  • Bedienung und Anwendung:

    Eine einfache sowie intuitive Bedienung ist essenziell wichtig. Aus diesem Grund haben wir alle Modelle unter den verschiedensten Rahmenbedingungen getestet. Somit können wir im Test überprüfen, ob die theoretisch einfache Bedienung auch in der Praxis genauso funktioniert.

  • Motivation:

    Was nützt Ihnen der beste Fitness-Tracker, wenn er Sie nicht ausreichen motivieren kann, damit Sie sich mehr bewegen und Ihre Gesundheit verbessern? Richtig, nichts! Darum beleuchten wir die verschiedenen Motivations-Features genau und untersuchen (sofern natürlich vorhanden) sowohl die App als auch sonstige Web- und Community-Funktionen.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis:

    Natürlich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für viele Menschen eines der entscheidenden Kaufkriterien. Natürlich berücksichtigen wir hierbei, um welches Modell und, um welche Zielgruppe es sich dabei genau handelt. Aus diesem Grund kann auch ein professioneller Trainingscomputer mit einem sehr hohen Preis von ca. 200 Euro eine richtig gute Note erhalten.

  • Wir von fitnessarmband.eu hoffen das Sie mit dem Test, unserer umfangreichen Wissenssammlung und der Kaufberatung den besten Fintess-Tracker für sich finden konnten.