Schwimmen

schwimmenHier finden Sie alle Fitness-Armbänder die aufgrund ihrer Wasserdichte und ihren speziellen Schwimm-Tracking-Programmen auch zum Schwimmen geeignet sind sind. Vor allem die hochwertigen Sportuhren, ab ca. 150€ aufwärts, bieten hier umfangreiche Schwimmprogramme die beim Tracking und der Analyse von Schwimmtrainings und Wettkämpfen unterstützen. Unter 150€ finden sich meist Fitness-Armbänder die wasserdicht sind (z.T. bis zu 50m) aber meist ohne spezielle Schwimmprogramme auskommen. So kann man zwar ohne Sorgen das Fitness-Armband zum schwimmen nutzen, die Bewegungen, Kalorien und Dauer tracken, aber eine tiefgehende Analyse ist nur mit den speziell ausgestatten Geräten nicht möglich (siehe auch unsere Testberichte).

Mehr Informationen dazu finden sie weiter unten »

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Wissenswertes über Fitness-Armbänder zum Schwimmen

Bild: Matthew Bowden – freeimages.com

Hinweis: Keines der hier vorgestellten Modelle ist eine reine Schwimmuhr. Vielmehr handelt es sich um hochkomplexe Multisport Uhren bzw. Fitness-Tracker. Für Nutzer, die neben dem Schwimmen noch anderen sportlichen Tätigkeiten nachgehen, ist ein solches komplexes Modell hervorragend geeignet.

Was leisten Fitness-Armbänder, Sportuhren und Tracker mit Schwimmprogrammen?

Ist ein Fitness-Armband zum Schwimmen geeignet verfügt es meist über spezielle Schwimmprogramme. So können zum Beispiel die geschwommenen Bahnen genau gemessen werden und natürlich die Zeiten die man pro Bahn benötigt. Ist GPS vorhanden, kann auch im beim Schwimmen im Meer oder See die zurück gelegte Strecke ganz genau ermittelt werden. Darüber hinaus wird natürlich standardmäßig auch der Kalorienverbauch gemessen. Mit einem speziellen Brustgurt (siehe unten), kann man auch sehr zuverlässig die Herzfrequenz beim Schwimmen messen.

Was muss beachtet werden?

Ein unbedingtes Muss ist eine ausreichende Wasserdichte!
Viele Fitness-Armbänder sind wasserfest, jedoch nicht zu 100 Prozent wasserdicht. Dies bedeutet, die Fitness-Armbänder können unter der Dusche getragen werden, halten Regen und Spritzwasser aus sind aber nicht für tieferes Wasser geeignet.

Tatsächlich gibt es nicht so viele Sportuhren und Fitness-Armbänder im Handel, welche auch zum Tauchen und Schwimmen geeignet sind. Die Hersteller Polar und Garmin stehen mit ihren Produkten gut dar. Beide Unternehmen haben Modelle in ihrem Portfolio, welche auch unter Wasser eine gute Figur machen.

Falls der Hersteller nichts anderes angibt, so können Sie sich an diese Richtlinien halten:

Kennzeichnung: keine Angabe
Die Uhr ist nicht vor eindringendem Wasser geschützt.

Kennzeichnung: water resist (Wasser geschützt)
Die Uhr ist ausschließlich spritzwassergeschützt und sollte vor Wasser unbedingt geschützt werden!

Kennzeichnung: wasserdicht bis 3 bar (water resistant 30 Meter, 3 ATM)
Die Uhr ist vor Wasserspritzern und Schweiß geschützt. Einige Hersteller geben hier schon das Schwimmen frei.

Kennzeichnung: wasserdicht bis 5 bar (water resistant 50 Meter, 5 ATM)
Die Uhr kann beim Händewaschen, Abwaschen, Regen, Duschen, Skisport, Trekking und Autowaschen getragen werden. Garmin und Polar geben hier an das auch damit geschwommen werden kann.

Kennzeichnung: wasserdicht bis 10 bar (water resistant 100 Meter, 10 ATM)
Uhren mit dieser Kennzeichnung sind für Wassersport (Schwimmen, Schnorcheln etc.) geeignet und sicher.

Kennzeichnung: wasserdicht bis 20 bar (water resistant 200 Meter, 20 ATM) mit einer solchen Uhr sind alle Tätigkeiten möglich inklusive Gerätetauchen samt Pressluftflasche

Als minimum zum Schwimmen sollte die IP-Schutzklasse IPX8 vorhanden sein, die Schutzklasse IPX7 reicht nicht aus!

Wichtige Hinweise zur Messung der Herzfrequenz beim Schwimmen

Die Messung der Herzfrequenz im Wasser mittels einem an Deiner Brust befindlichen Herzfrequenz-Sensor, setzt aus mehreren Gründen sehr hohe technische Anforderungen heraus:

  • Sowohl Wasser im Schwimmbad mit einem hohen Chlorgehalt als auch Salzwasser besitzt eine hohe Leitfähigkeit. Die Elektroden vom Herzfrequenzsensor können aus diesem Grund einen Kurzschluss verursachen und infolgedessen erkennt der Sensor die EKG Signale nicht mehr.
  • Springt man ins Wasser oder bewegt sich schnell, dann kann der hohe Wasserwiderstand zu einem verrutschen des Sensors führen und das EKG Signal wird nicht mehr richtig erfasst.
  • Die Stärke des Signals ist individuell verschieden und hängt unter anderem auch von der Gewebebeschaffenheit der einzelnen Personen ab. Der Anteil an Menschen, die regelmäßige Probleme mit der Messung der Herzfrequenz haben, ist im Wasser deutlich höher als in anderen Umgebungen.
  • Während unserer Tests konnten wir feststellen, dass die optische Messung der Herzfrequenz am Handgelenk nicht optimal im Wasser funktioniert. Aus diesem Grund können wir die optische Herzfrequenzmessung beim Schwimmen (noch) nicht empfehlen.

Unsere Empfehlung ist ein spezieller Brustgurt, der zum Schwimmen geeignet ist

Egal, ob im Süß- , Chlor- oder Salzwasser, der HRM-Swim Premium HF-Brustgurt vom Hersteller Garmin ist stets ein zuverlässiger Begleiter. Mit diesem kann die Herzfrequenz beim Schwimmtraining exakt gemessen werden.

Der Brustgurt überträgt die Herzfrequenz auch unter Wasser und besitzt ein rutschfestes zu sein. Somit kann er nicht verrutschen, wenn sich der Träger zum Beispiel vom Beckenrand abstößt. Die Übertragung der Herzfrequenz erfolgt kabellos über die ANT+-Schnittstelle. Diese besitzt z.B. das Garmin Vivoactive HR. Der Brustgurt ist resistent gegen Chemikalien und Chlorwasser und besteht aus einem festen Material. Manche Träger empfinden ihn daher beim Radfahren oder Laufen als etwas unbequemen oder unpraktischer, da der Brustgurt wenig flexibel ist.