Wasserdicht

wasserdichtHier finden Sie alle Fitness-Armbänder die Wasserdicht sind. Die wasserdichten Fitness-Armbänder dieser Kategorie, eignen sich also auch dazu beim Schwimmen, Duschen oder Baden getragen zu werden. Einige Bänder bieten dazu sogar extra Schwimm-Sport Programme an welches ein sehr interessantes Feature für alle Profi-Sportler und ambitionierte Hobby-Sportler darstellt. Da Fitness-Armbänder in der Regel den ganzen Tag getragen werden sollen, ist ein wasserdichtes Fitness-Armband natürlich von Vorteil und wurde in unseren Tests jeweils mit einem Pluspunkt bewertet. Wir empfehlen jedem der sein Fitness-Armband auch zum Sport nutzt, wenn möglich, ein wasserdichtes Fitness-Armband zu wählen.

Mehr Informationen dazu finden sie weiter unten »

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Infos zur Wasserdichte bei Fitness-Armbändern

Die Angaben der Hersteller

Jawbone: nicht wasserdicht
Fitbit: nicht wasserdicht
Garmin: 5ATM / 50 Meter – Bitte die Hinweise auf der Rückseite und in der Bedienungsanleitung berücksichtigen!
Polar: 3ATM / 30 Meter – Bitte die Hinweise auf der Rückseite und in der Bedienungsanleitung berücksichtigen!

Achtung: Um die Wasserbeständigkeit zu gewährleisten, darf man die Tasten an den meisten Fitness-Armbändern und Sportuhren nicht unter Wasser bedienen

Bild: olegbreslavtsev – fotolia.de

Hinweise zur Wasserdichte

Keine andere technische Angabe sorgt bei den Armbanduhren für so viel an Verwirrung wie die der Wasserdichtigkeit. Dies liegt vor allem daran, dass 30 Meter Wasserdichtigkeit nicht bedeutet, dass der Träger bis zu 30 m tief tauchen kann. Dies muss bei der Benutzung unbedingt beachtet werden.

Die Wasserdichtigkeit ist eine besondere Eigenschaft von Materialien, Geräten, Bauteilen aber auch von Kleidungsstücken und Schuhen und diese verhindert ein Eindringen von Wasser zuverlässig. Etwas vollkommen wasserdicht zu machen, ist in der Theorie durchaus möglich. Meist ist dies aber kaum sinnvoll und sogar unnötig. Eine wasserdichte Bekleidung, wie zum Beispiel ein Regenmantel, soll zwar dichthalten, jedoch trotzdem noch atmungsaktiv sein.

Verschiedene technische Geräte, wie Fitness-Armbänder, Smartwatches oder Sportuhren, können in einer unterschiedlichen Ausprägung vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt werden und dies hängt hauptsächlich von der Verwendungsart ab.

Ein sogenannter wasserdichter Fitness-Tracker ist deshalb nie zu 100 Prozent dicht, sondern nur entsprechend seiner Bauweise sowie nach einem zuvor festgelegten Prüfverfahren weniger oder mehr vor dem Eindringen von Wasser geschützt. Dies bedeutet für den Alltag, das Wasser bei unsachgemäßer Behandlung in das Gerät eindringen kann, wenn der Tracker zum Beispiel einen zu hohen Wasserdruck ausgesetzt wurde oder viel zu lange im Wasser liegen blieb.

Manche Geräte sind auch nur spritzwasserdicht. Dies bedeutet, dass die Geräte einige Sekunden in der Pfütze überstehen. Andere Geräte sind für längere und sogar professionelle Tauchgänge ausgelegt. Dies macht in einem solchen Fall eine entsprechende sowie erforderliche Angabe vollkommen deutlich.

Trügerische Meterangabe

Wasserdichter Fitness-Tracker von Garmin, das Vivoactive HR.

Achtung! Die Angabe der Meter bezieht sich nicht auf die Tauchtiefe, denn hierbei liegt der große Trugschluss. Sie bezieht sich stattdessen auf den adäquaten Prüfdruck, der im Rahmen einer Wasserdichtigkeitsprüfung verwendet wird.

Vielen Kunden ist der direkte Zusammenhang zwischen der Druckfestigkeit und der entsprechenden Wasserdichtheit unklar und auch nicht leicht erklärbar. Ein Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main bezeichnet folgerichtig die Angabe des Prüfdrucks in der Einheit Meter als eine „bewusst irreführende Werbeaussage“, die somit auch nicht erlaubt ist. Stattdessen sollte beispielsweise die Angabe „bis zu 3 bar wasserdicht“ verwendet werden.

Was bedeuten diese Angaben in bar?

Hand aufs Herz: Gibt es überhaupt einen unbedarften Kunden, der sich unter der Angabe „3 bar Wasserdichtigkeit“ vorstellt als unter 30 Meter? Auf der anderen Seite kann es durch eine unkommentierte Wasserdichtheit von 30 Meter zu einem ungewollten Wassereinbruch kommen, während die Angabe „3 bar Druckfestigkeit“ zumindest eine Frage nach der genauen Bedeutung aufwirft.

Warum dann trotzdem oft die 30 Meter Wasserdichtheit angegeben, mit welcher der 3 bar Prüfdruck fälschlich umschrieben wird? Dies liegt wahrscheinlich daran, weil wir uns unter der Meter-Angabe mehr vorstellen können, wie zum Beispiel 30 Meter Höhe, 30 Meter Entfernung und auch 30 Meter Wassertiefe.

3 bar entsprechen nicht zwangsweise 30 Meter Wassertiefe

Wo herrschen denn 3 bar Druck? Wenn man eine Luftpumpe zusammenschiebt, dann erzeugt man ca. 3 bis 4 bar an Druck. Mit einem Druck von 3,5 bar ist der Fahrradreifen gut aufgefüllt. In einem Fahrzeug greifen herrscht durchschnittlich ein Druck von 2,5 bar und somit ein absoluter Druck von ebenfalls 3,5 bar, da 1 bar als Druck an der Erdoberfläche vorhanden ist. Damit sind wir auch bei einem Druck von 3 bar in einer Wassertiefe von 30 Meter auf dem Holzweg.

Bar ist die gängige Einheit für den Druck. 1 bar entspricht dem Druck von 1 Kilogramm auf eine Fläche, die einen Quadratzentimeter groß ist, wenn die vorhandene Kraft senkrecht auf die Fläche wirkt. Einen gleich starken Druck erzeugt auch eine 10 Meter hohe Wassersäule. Da das Wasser nicht Komprimiert werden kann, verstärkt sich dessen Druck alle 10 Meter um 1 bar. Und somit sind wir nun beim direkten Zusammenhang zwischen dem Druck und dem Wasser oder auf der Wassertiefe angekommen. In einer Wassertiefe von 10 Meter herrscht damit ein Druck von genau 1 bar und dies ist auch nicht vollkommen korrekt.

Zusätzlich zum Wasserdruck von 1 bar wird noch der Luftdruck an der Wasseroberfläche, der ebenfalls 1 bar groß ist, hinzuaddiert. Somit herrscht in einer Wassertiefe von 10 Meter bereits ein Druck von rund 2 bar, in 20 Metern 3 bar und in 30 Metern 4 bar. In einer Tiefe von 100 Meter 11 bar, bei 1.000 Metern, eine Tiefe in die Wale tauchen können, ganze 101 bar. Doch nun geht es wieder zurück zum menschlichen Gefilde.